Hinterachsantrieb R51/3

Begonnen von big-tschenso, 23 September 2018, 16:14:02

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

guest888

Original ist die äußere, größere Hülse mit eingegossen. Die kleine untere wird dann, wie oben gesagt, nach unten auf dem Rahmen mit dem Gleitrohr fixiert. Dabei müssen alle Teile, wie in der ETL aufgeführt, mit montiert werden.
Wir haben so eine fehlende obere Hülse vor Jahren mal in der Nut die auf dem Bild zu sehen ist mit " JB Weld " (http://www.jbweld.de)fixiert/eingegossen. Das hält wie original.
Gruß
Frank




big-tschenso

Hallo Leute,
dann hatte ich halt pech und muss schauen, wie ich das fest bekomme. Ich denke, das war schon mal geklebt. Der Hinweis aufden Kleber merk ich mir. Muss nacher noch zu meinem Karrosserieflaschner, vielleicht hat der eine Idee.
Gruß Tschenso

berndr253

Kann die Hülse wirklich mit eingegossen sein?
Wie erfolgt dann die saubere Überarbeitung des darunter liegenden zylindrischen Teils des Gehäuses? Zudem - wie werden dann der Blechmantel lackiert?
Ich vermute viel eher, dass die Blechhülse nicht gebördelt ist sonder zylindrisch. Auf den Bild von Tschenso ist zu sehen, dass es einen Ringspalt gibt in den eine zylindrische Hülse eingesteckt werden könnte. Möglicherweise kann man die Hülse hier einstecken und einpressen.

Würde man vielleicht erkennen können wenn man ein altes, defektes Antriebsgehäuse in dem Bereich mal auseinander sägt

Bernd

big-tschenso

Hallo Bernd,
meine Hülse ist aber gebördelt und war so auch verbaut. Werde das Ding heute Abend einkleben.

Gruß Tschenso

berndr253

Für den Kleber von JBWeld gibs ja auch Betriebserfahrungen - dann sollte das schon funktionieren.

Grusz

Bernd

johannestiger

Zitat von: jan.h. am 24 September 2018, 16:45:10
wenn du die Absicht hast,das kleine Nadellager (vorn am Kegelrad) zu tauschen und es ist noch in Ordnung
dann lass es lieber.
Der Tausch ist zwar machbar,aber dann musst du mit Spezialwerkzeug gut ausgerüstet sein und auch mit ein
wenig Knowhow.
Du bräuchtst für den Ausssenring einen Kukko Innenauszieher,der wenn noch nicht vorhanden,sehr teuer ist.
Vorher das Gehäuse ziemlich anwärmen.
Der Aussenring darf dabei auch nicht schief rausgezogen werden,sonst Gehäuse defekt.
Den Innenring kannst du mit "gefühlvollem" Anschleifen bis kurz vor dem Sitz schwächen und dann demontieren.
Aber nicht das Kegelrad dabei beschädigen.
Lass das Lager dort wo es ist.
Jan.

Hallo Jan,

ich will einen Antrieb (Scheunenfund) wieder funktiostüchtig machen. Er war schon geöffnet und ich weiß nicht wie weit das kleine Nadelalager im Gehäuse stecken muss. Ein Bild füge ich an. Kannst du mir oder gerne auch jemand anderes sagen ob die Position o.k. ist?

gradweg

der aussenring im gehäuse ist so ok,wenn flankenspiel u.tragbild i.o. sind

sollte die ritzelwelle richtig sitzen.

reinhold

johannestiger

Zitat von: gradweg am 02 Dezember 2018, 21:28:17
der aussenring im gehäuse ist so ok,wenn flankenspiel u.tragbild i.o. sind

sollte die ritzelwelle richtig sitzen.

reinhold

Danke für die schnelle Antwort Reinhold! Das hört sich ja gut an. Darf auch mal sein.

Gruß

Alexander

guest888

Hallo Alexander,
auch wenn das Deine Freude trübt, melde ich Zweifel an! Grundsätzlich hat Reihold recht, aber das ist, nach meiner Meinung, "zu viel des Guten".
Das Ritzel sitzt, wegen dem zu weit herausragenden Nadellager, dann doch zu weit im "Tunnel". Nicht nur fototechnisch bedingt. Da würde ich erwarten das die Deckung der Zähne mit dem Tellerrad nicht stimmt.
Hab mal ein Bild von einem aktuell geöffneten Antrieb der gut lief, aber einen neuen Mitnehmer braucht, anghängt.

Das Grundmaß vom hinteren Ritzelanlaufbund (Lagerinnenring des Schräglagers) bis zur Achsmitte beträgt 77+/- o,1mm, was allerdings nicht korrekt zu messen ist. Hab ich auf dem zweiten Foto mal schematisch dargestellt. Auf dem Tellerrad ist die fertigungsbedingte Abweichung mit +/- elektrisch verzeichnet. Das sind in der Regel nicht mehr als 3 Zehntel( da steht dann z.B.+ oder -20). Der Rest wird dann mit der oben angesprochenen Tuschierung angepasst. Ist grundsätzlich in der Instandsetzungsanleitung oder der "Mai-Bibel" nachzulesen.
Da kann, wenn man bei der Montage unsicher ist, ein teurer Schaden entstehen.
Tut mir leid, aber da wäre ich vorsichtig.
Frank

guest888

Hallo Alexander,
nach nochmaligem genauen Betrachten des Bildes komme ich zu der Meinung das meine Aussage oben falsch ist.
Du hast scheinbar auf Deinem Foto das Ritzel nicht ganz durch geschoben; das ist nicht der fertig montierte Situs?
Wenn das so ist kann alles durchaus stimmen und ich habe zunächst das Foto nicht verstanden.
Entschuldige die Verwirrung.
Gruß
Frank

jan.h.

so wie ich es sehe,ist der Aussenlagerring des Kegelradnadellagers nicht korrekt montiert.
Dieser Lagerring gehört nachdem das Gehäuse gut angewärmt wurde, bis zum Anschlag
in den dafür vorgesehenen Lagersitz geschoben.
Ich glaube,das ist er nicht.
Der kleine Innenring auf dem Kegelrad gehört auch bis Anschlag auf das Kegelrad.
der ist innen angefast und diese Fase gehört zum Kegelrad zu.
Wenn dann das Tragbild passend eingestellt ist,stimmt das Ganze.
Ein gewisser Abstand Kegelrad zum äußeren Nadelllagerring ist normal.
Jan.

jan.h.

ich muß mich korrigieren,habe das Bild nochmal genauer angesehen.
Der äußere Nadellagerring scheint richtig zu sitzen.
Die Aussage von Frank trifft meiner Meinung nach zu,das kegelrad ist nicht ganz
eingeschoben.
Natürlich muß die passende Distanzscheibe davor drinsein.
Jan.

johannestiger

Vielen Dank für das gemeinsame Nachdenken, das doch für mich sehr hilfreich war. Ich habe gerade noch einmal nachgesehen. Der Lageraußenring steckt doch sehr weit drin. Ich hatte das zuerst auch verwechselt. Aber zwischen den Zähnen des Ritzels und dem Lageraußenring ist ein Spalt von 5,5mm. Also steckt das Ritzel nicht weit genug drin und ein Blick auf das Kugellager des Ritzels hat mir gezeigt, dass dieses sich nicht vollständig in seinem Sitz befindet. Da hat wohl jemand versucht das Teil auszubauen und irgendwann aufgehört. Einige Teile fehlen auch.

Dazu die Frage: Ist es schwer den Mitnehmer zu wechseln? Müssen die Schrauben ersetzt werden? Mein Mitnehmer hat schon die Hälfte des Materials verloren. Kann ein neuer mit einfach mit neuen Nadeln bestückt werden und das äußere Lagerteil weiter genutzt werden?

Gruß

Alexander

jan.h.

für dich dürfte es schwer sein den Mitnehmer zu wechseln.
Warum?  Weil das Kegel- Tellerradpaar komplett neu eingestellt werden muß.
Es ist unwahrscheinlich dass der Mitnehmer der mit dem Tellerrad verschraubt ist,genau
die gleichen Maße hat wie das Altteil.
Ich gehe mit meiner Einschätzung von deiner Frage aus, die du bezüglich der Position
des Kegelrades gestellt hast.
Was aber nicht abwertend gemeint ist.
Jan.

guest888

Den Mitnehmer zu wechseln ist nicht schwierig. Die Schrauben sind eher "gesucht" und können wieder verwendet werden.
Das Drehmoment dieser 10.9er Schrauben mit 8x1 Gewinde ist 37Nm. Sicherung mit Draht darf nicht vergessen werden.
Ab jetzt wird`s schwierig und es gilt  was Jan oben geschrieben.`
Zunächst Einstellung mit Grundmaß und dann exakte Einstellung mit Tuschierpaste, was sich bei einem gebrauchten Radsatz schon wieder anders darstellt als bei einem neuen.
Wir arbeiten hier mit gering herunter geschliffenen Lagern(Lager haben ja sehr verlässlich reproduzierbar gleiche Maße) die gerade eben so ein Zusammensetzen ohne Erwärmen erlauben.
Die Wiederverwendung der Nadeln des Mitnehmers ist möglich, aber nicht immer. Das Ausziehen des Nadellageraussenrings des Ritzels ist anspruchsvoll; das Wechseln des Innenrings schwierig.
Distanziert werden muss das Ritzel, das Zahnflankenspiel über den Druckring und das Axialspiel von Tellerrad+Mitnehmer.
Da muss man das Tuschieren und Messen verstanden haben.
Der Rat wäre: hol Dir Hilfe.
Ich glaube Du hast da möglicherweise einen abgebrochenen Restaurierungsversuch. Sind Tellerrad und Ritzel ein Paar mit den gleichen elektrisch eingebrannten Nummern. Das wird aber schon so sein, ist aber zu kontrollieren.
Gruß
Frank


big-tschenso

So, jetzt komm schon wieder ich.
Ich hab mich mal eben etwas intensiever mit der Instandsetzungsanleitung auseinander gesetzt. Jetzt habe ich mal ne Frage. Wenn man touschiert und man stellt fest, es gienge auch besser, wird dann das Einstellen ausschlieslich mit Unterlegscheiben am Ritzel und der Bronzescheibe eingestellt? Die Distanzscheiben am Gehäusedeckel kann ich ja nicht mehr ändern, da ist ja das Tellerad drauf.
Gruß Tschenso

rolf

 Natürlich kannst du die Scheiben am Tellerrad ändern....Ritzel raus und dann gewechselt

guest888

Das ist jetzt, glaube ich ein Mißverständnis.
Gemeint ist wohl die Bildnummer 16 auf der Bildtafel zum Hinterradantrieb:

Muss und kann man natürlich messen. Dazu muss das Tellerrad vom Deckel runter und das Lager erneuert werden(hab ich gerade für 8,30€ beim "Wömbi" gekauft-also überschaubar).
Hier nehmen wir, nach der Idee vom "Elefantentreiber"(der könnte Deinen Antrieb machen!), auch ein noch gutes runtergeschliffenes Lager zum Messen/Probieren.
Die Messanleitung findest Du auf Seite 9 der Instandsetzungsanleitung :

-das ist sogar wichtig das das stimmt, da der Toleranzbereich sehr eng ist. Unbedingt schauen ob trotz Messung Druck auf das Lager entsteht, dann lebt es nicht lange!
Ich rate nochmal lass Dir helfen, es wäre schade um das Material wenn was falsch läuft .
Gruß
Frank

big-tschenso

So, jetzt noch ne Frage,
das Tellerrad wird an den Mitnehmer angeschraubt und dann mit Draht gesichert. jetzt habe ich einige Filme auf You Tube angeschaut. Die sichern die Schrauben nur mit Locktide.
langt das, oder sollte man doch wieder den Draht ran machen?

Gruß Tschenso

rolf

Keine Ahnung...ich hatte das immer mit Draht gesichert.

Alexander

Das sinnvoll und korrekt auszuführende sichern mit dem Draht ist gar nicht so einfach , denn die Bohrungen in den Schraubenköpfen kommen letztlich ja nicht in einer Flucht zum stehen .
Letztlich ist es nur eine Verlier-Sicherung , die man dahingewurstelt bekommt .
Ich würde beides machen .
Gruß Alexander
Bin recht bescheiden

guest888

Die Aussage halte ich für falsch. Natürlich ist es besser (unnötigerweise) beides zu machen.
Diese mit fast 40Nm angezogenen Schrauben könnten im Extremfall mit Draht kaum mehr als eine drittel Umdrehung machen.
Dabei hat man sich damals schon was gedacht.
Aber jeder wie er will.
Gruß
Frank

Alexander

Ich glaub , damals gab es noch gar kein Loctide . Heute gibt es halt nirgendwo mehr solchen Draht . ;)
Bin recht bescheiden

rolf

Natürlich gibt es diesen Draht noch.....sonst dürften viele Flugzeuge gar nicht fliegen.

Elefantentreiber

Ja ne iss klar ...

Fahr mal zu einer Renntrecke, dort stehen genügend Händler rum die das Zeug verkaufen, denn ohne Sicherungsdraht

fährt nix auf der Renne rumm

Zitat von: Alexander am 06 Dezember 2018, 23:35:31
Heute gibt es halt nirgendwo mehr solchen Draht . ;)
Zündapp´s sind immer noch die besseren Boxer

Elefantentreiber

Bild vergessen

Zitat von: Elefantentreiber am 07 Dezember 2018, 11:36:28
Ja ne iss klar ...

Fahr mal zu einer Renntrecke, dort stehen genügend Händler rum die das Zeug verkaufen, denn ohne Sicherungsdraht

fährt nix auf der Renne rumm
Zündapp´s sind immer noch die besseren Boxer

big-tschenso


rolf

Ja....rate mal wie der heisst ;D

big-tschenso


Alexander

Zitat von: Elefantentreiber am 07 Dezember 2018, 11:36:28
Ja ne iss klar ...

Fahr mal zu einer Renntrecke, dort stehen genügend Händler rum die das Zeug verkaufen, denn ohne Sicherungsdraht

fährt nix auf der Renne rumm

OK , Zurückruder :)
Bin recht bescheiden

Hauptmenü

Startseite Baureihe Vergleichsliste Specials Anleitungen & Bücher

Presse & Wissen

Historisches Liste der BMW Modelle Bauzeiten & Stückzahlen Prospekte & Plakate Presseberichte

Tipps & Service

Tipps Händler Dienstleister Märkte & Museen Verschleißteile & Werkzeuge

Foren & Literatur

Bildtafel-Suche Forum: Einzylinder Bildergalerie Servicedaten Handbücher

Allgemeine Infos

Kontakt Sitemap Glossar Impressum Bildtafelsuche