Überraschung beim Einspeichen einer Halbnabe R51/3 - R67/3

Begonnen von mitoma68, 22 Februar 2026, 16:26:31

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mitoma68

Vergangenen Herbst entdeckte ich bei Kleinanzeigen zufällig eine gebrauchte Halbnabe für R51/3 - R67/3 mit neuwertiger Verzahnung zu einem akzeptablen Preis (inzwischen eine Rarität). Also griff ich zu und sie war auch in einem recht guten Zustand. Die Lagersitze intakt und die Bremstrommel noch nicht ausgedreht. Ich ließ sie neu pulvern und stattete sie mit neuen Lagern und einem neuen Schraubverschlussdeckel vom Rabenbauer aus, weil der alte vermutlich von der Verwendung falschen Werkzeugs total ausgeleierte Löcher für den Hakenschlüssel hatte.

Da ich keine käuflichen neuen M5 DD Stahlspeichen verchromt mehr im Internet finde (Kleeblatt bietet die auf Nachfrage nicht an), wurde die Nabe zum Einspeichen zu Heinz Bals geschickt. Dort kam dann die oben erwähnte Überraschung zum Vorschein. Heinz prüft nämlich als erstes vor dem Einspeichen auf der Drehbank den Rundlauf der Nabe - siehe Video:


Die hatte wohl mal einen Treffer und eierte ordentlich. :'(

Ich weiß nicht genau wie, jedenfalls hat Heinz der Fuchs es irgendwie geschafft, die Nabe sogar ohne Beschädigung der neuen Pulverbeschichtung wieder soweit zu richten, dass sie sich einspeichen ließ, die Trommel neu ausgedreht werden konnte und jetzt wieder akzeptabel rund läuft.




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