Lagerschilder vorn und hinten R60/2

Begonnen von befindlichkeit, 08 September 2024, 10:09:43

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befindlichkeit

Guten Sonntag!

Jetzt habe ich bei meiner R60/2 1961 alles aus dem Motor raus, fast. Die Kurbelwelle hat Spuren hinten am Zapfen und gehen zum Kelle bei Magdeburg zum aufbereiten. Hoffentlich kann er zaubern.

Ein der Gründe, warum ich den Motor auseinander habe, ist weil die KW nach vorne gewandert ist. Mein vorderes Lagerschild ist aus Gusseisen, wie es aussieht, und nicht aus Alu, wie auf Bildern zu sehen ist. Wie inspiziere ich dieses? Das hintere Schild ist Alu, noch nicht ausgebaut. Auch da möchte ich gern wissen, wie ich das inspiziere? Gibt es da vorgeschriebene Masse?

Und ein Verdacht im Vorfeld war das Blech mit dem Röhrchen am vorderen Lagerschild. Ich kann kein Verbiegen erkennen, aber vielleicht trotzdem einfach ein neues bestellen und einbauen?

Hier ein Bild vom hinteren Lagerschild. Es hat Riefen, aber nicht besonders tiefe. Kaum mit dem Fingernagel zu spüren.




GreenR50

#1
Zitat von: befindlichkeit am 08 September 2024, 10:09:43Ein der Gründe, warum ich den Motor auseinander habe, ist weil die KW nach vorne gewandert ist.

Hallo befindlichkeit,

Wie kann man sich das "nach vorne gewandert" vorstellen?
Wie sah das aus bzw. woran/wie war das zu erkennen?
Ich meine as kann sie eigentlich nicht weil das vordere Lagerschild das nicht zulässt.
Oder wurde der Abstandsring auf dem Schleuderblech vergessen?

Gruss, Werner




omenerer

Hallo,
hast Du die Möglichkeit den Durchmesser des hinteren Lagerschildes ausmessen zu lassen?
Innenmikrometer / Innentaster.
Gruß Jochen

CowBoy

Das hintere Lagerschild hat es hinter sich - das Lager hat mit gedreht.
Tüte das Gehäuse ein und schicke es zum Rabenbauer.
https://www.rabenbauer.com/restaurationstipps/detail.html?id=18&section=
Der kann dann auch gleich den Achsabstand KW zu NW messen und das Maß der Steuerräder bestimmen.
https://www.rabenbauer.com/restaurationstipps/detail.html?id=12&section=

Kees

Kelle kann das vermutlich auch. Ich würde ihm mal fragen.

CowBoy


Kees

Thomas Kelle aus Schönebeck bei Magdeburg. Der hat auch meine Kurbelwelle hervoragend renoviert.
Befindlichkeit hat seine Nahme genannt im ersten Bericht.

befindlichkeit

Danke für die Tipps.

Ich frage mich nur was ich Kelle oder Rabenbauer denn alles schicken muss?

KW, NW, Steuerräder, Gehäuse, Lagerschilder?

Und was ist mit Lager? Die von dem Kelle angebotenen NOS-Lager mit Messingkäfig, oder reichen C3 hinten und normales vorn?

Ich habe das Gefühl, ich habe alles zu dem Thema gelesen, aber irgendwie doch nicht schlauer geworden...

CowBoy

Frag doch direkt bei RB oder Thomas nach was hin soll.

Kees

In eine R60/2 würde ich nehmen was BMW damals auch genommen hat: 6207 stahl Käfig, vorn und hinten.

motoclub

Der Cowboy hat es gesagt - das hintere Lagerschild muss neu.

Die Kurbelwelle dehnt sich im Betrieb anders aus als das Gehäuse, deswegen braucht die Welle ein Fest- und ein Loslager. Vorne ist das Festlager. Wenn Du da mit dem Spion einen Abstand zwischen Lager und Deckel fühlen kannst, muss der Deckel (das Ding mit dem Ölröhrchen) nachgedrückt werden. Das ist kein Hexenwerk, das kann man reparieren, deswegen muss das nicht neu!

Lagerschilde vorn aus Guss waren lange Zeit Standard. Das hat schon funktioniert, trotzdem wurde irgendwann auf Alu gewechselt.

Der hintere Lagerzapfen ist bei Langläufern selten maßhaltig. Gute Instandsetzer (wie Thomas) kriegen das hin, auch ohne zaubern, schleifen, aufchromen und nochmal schleifen reicht ...
Viele Grüße
Thomas

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