Kein Licht nach 10-50 km

Begonnen von rolf.soler, 03 Juni 2024, 13:01:58

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rolf.soler

Bin gestern mit der R50 mit Seitenwagen S350 2 x 90 km gefahren.
Bei Abfahrt alles klar, alle Lampen leuchten. Nach ca. 50 km ist mir aufgefallen dass das SW-Licht nicht brennt....Hand vor den Scheinwerfer: auch kein Licht. Angehalten, abgestiegen, bei laufendem Motor: kein Scheinwerferlicht in beiden Stellungen, kein Standlicht/Rücklicht/Bremslicht, kein Seitenwagenlicht....Auch beim Gasgeben KEIN Licht..egal; Magnetzünder, Licht tagsüber zwar vorgeschrieben,  aber kein Drama, also weiter gefahren.
Im Emmental Familientreffen, nach 2 Std Rückfahrt: bei Losfahren brennen die Leuchten erst wieder...aber nur etwa 10 km. Zu Hause dann 1 Std. nach Abstellen Batteriespanung gemessen: 4,5 V und nur schon am Voltmeter abfallend...
Also: Batterie tiefentladen oder im Eimer...wurde offenbar nicht geladen während der Fahrt
Nur erklärt Batterieproblem alleine nicht einfach, warum das Licht auch beim Gasgeben nicht leuchtete...ich bin ja auch schon mit entladener oder gar ohne Batterie gefahren, da ist im Leerlauf  duster, aber beim Gasgeben brennen die Birnen dann doch, weil die Lima ja Strom liefert.
Also zusätzlich Reglerproblem ? oder Limaproblem ?
Die Batterie hatte ich über Nacht am Ladegerät, heute Morgen: 0 Volt...Ist eine LiFePO4-Batterie mit 2 Zellen und Balancer, Ws. ist nur der Balancer kaputt, an den Zellen direkt gemessen ist Spannung...
Ich messe jetzt mal Bordspannung ohne Batterie (Limaspannunng bei erhöhter Drehzahl), das sollte mir zeigen ob der Regler (Originaler Z-Regler) und die Lima funktionieren..Falls OK, baue ich eine andere Batterie ein.
Weitere Ideen ?
Ich berichte wieder



motoclub

Der Regler legt das Minus-Ende der Feldspulen auf Masse, über den Regelwiderstand auf Masse oder an +6V. Hängt der Regler in der 'Spannung zu hoch' Position, produziert die LiMa null Spannung.

Einen ersten Test hast Du bereits gemacht: Bei Drehzahl sollte die LiMa auch bei leerer Batterie übernehmen. Wenn das nicht geht, gibt es folgende Optionen:
- Es gibt irgendwo einen Kurzschluss von Plus nach Masse.
- Der Regler ist defekt.
- Die LiMa ist defekt.

Oder auch eine Kombination aus den genannten Punkten.

Ich würde so vorgehen:

Regler raus und den Regelanschluss auf Masse legen, Plus (30), 51 und 61 abklemmen und dann eine 12V Glühbirne an 30 und Masse hängen, Motor starten und ETWAS Gas geben: Die Glühbirne muss leuchten, und bei zuviel Gas auch kaputt gehen. Die Spannung läuft ungeregelt hoch, also vorsicht bei der Drehzahl.
Wenn das so funktioniert, sind Anker und Feldspulen ok. Wenn nicht -> Fehler an der Lima suchen.

Dann versuchsweise einen elektronischen Regler anbauen, Batterie an Klemme 30 und eine 6V Birne als Lastwiderstand. Die Spannung muss auf ca. 7,2 V hochlaufen und dann einigermaßen stabil bleiben.

Wenn das geht, das Bordnetz wieder schrittweise anklemmen und beobachten, ob irgendwo ein Kurzschluss ist.

Elektrik-Fehler sind immer auswändig zu finden, und noch schwieriger zu beschreiben ...
Viele Grüße
Thomas

rolf.soler

Ja hab ich mir so ähnlich gedacht...Ich habe bei ausgebauter Batterie an den Anschlusskabeln der Batterie gemessen und auch bei erhöhter Drehzahl Null Volt...
Ich mach den ersten Teil des Tests
Zum Glück hab ich noch Regler (kahlo-Regler) und eine gute Batterie rumliegen

rolf.soler

So haben den ersten Teil des Tests gemacht
sieht eher ungünstig aus
Habe den Regler ausgebaut, DF Kabel aus Lima (Feld-) an Masse gelegt und 12-V-Prüflampe zwischen 61/D+ und Masse geschaltet
NB: ich glaube sie gehört zwischen 61 (D+, Plusende der Feldwicklung an Pluskohle) und Masse, nicht zwischen 30/51 Batterieplus wie Du oben schriebst, ich will ja die Lima testen nicht die (ausgebaute) Batterie ? oder ? analog Lima-Dummie-Test aus Einzylinderforum (Tips & Tricks), 61 nach Masse ungeregelte Limaspannung bei DF an Masse
Lampe brennt nicht bei Leerlauf und erhöhter Drehzahl, zwishen 61/D+ und Masse oder auch zwischen 30/51/B+ und Masse.
Widerstand der Feldwicklung zwischen D+ und DF ist ca. 2,2 Ohm - das dürfte passen, Einzylinder-Felder haben zwischen 1,8 bis 2,5 Ohm
Das bedeutet, dass am ehesten der Anker dahin ist...
Werde ich ausbauen, zuerst von Auge prüfen, dann mit Prüfrex, dann ggf. bei Hansdampf überholen lassen
Oder habe ich falsch...?

motoclub

Das sieht nicht ungünstig aus, sondern günstig - Du bist dem fehler auf der Spur!  ;)

Richtig, die Messung muss bei D+ erfolgen, mein Fehler. Im Betrieb hat D+ und 30 ja das gleiche Potenzial, verbunden durch den Rückstromschalter. Bei ausgebautem Regler natürlich nicht.

Die Messung der Feldspulen ist ok - da musst Du aber unbedingt auch auf Masseschluss prüfen! Möglicherweise war das der Ursprungsfehler, der dann im Folgeschritt den Anker abgeschossen hat. Die Feldspulen dürfen keinen Kontakt zu Masse haben (bei der Messung das Ende des Regelwiderstands von Masse lösen, sonst geht es nicht).

In 90% der Fälle sieht man dem Anker an, dass er tot ist - verkohlte Drähte, brüchige Isolierung, vom Kollektor abgelöste Lötstellen. Dann ist der Anker einfach durch Überlast zu warm geworden, da musst Du die Fehlerursache finden, kann auch eine defekte Batterie oder ein Kurzschluss gewesen sein.

Den Anker kannst Du überholen lassen (das machen auch noch manche Bosch-Dienste oder die üblichen Verdächtigen), einige bieten auch Anker im Tausch an, oder es gibt neue (aus Malaysia oder sonstwo her ...). Vorher messen, ob der Anker den 17 mm oder 20 mm Konus hat, damit Du sicher das richtige Teil kaufst.
Viele Grüße
Thomas

rolf.soler

Zitat von: motoclub am 04 Juni 2024, 07:23:56Die Messung der Feldspulen ist ok - da musst Du aber unbedingt auch auf Masseschluss prüfen! Möglicherweise war das der Ursprungsfehler, der dann im Folgeschritt den Anker abgeschossen hat. Die Feldspulen dürfen keinen Kontakt zu Masse haben (bei der Messung das Ende des Regelwiderstands von Masse lösen, sonst geht es nicht).
In 90% der Fälle sieht man dem Anker an, dass er tot ist - verkohlte Drähte, brüchige Isolierung, vom Kollektor abgelöste Lötstellen. Dann ist der Anker einfach durch Überlast zu warm geworden, da musst Du die Fehlerursache finden, kann auch eine defekte Batterie oder ein Kurzschluss gewesen sein.
Den Anker kannst Du überholen lassen (das machen auch noch manche Bosch-Dienste oder die üblichen Verdächtigen), einige bieten auch Anker im Tausch an, oder es gibt neue (aus Malaysia oder sonstwo her ...). Vorher messen, ob der Anker den 17 mm oder 20 mm Konus hat, damit Du sicher das richtige Teil kaufst.
Danke ! also wenn ich die Kabel alle frei habe d.h. Widerstand abgehängt, Regler abgehängt, vom Klemmbrett abgehängt -> also DF = Minusende der Feldwicklung und D+/61  = Plusende der Feldwicklung hängen frei  -  dann von DF oder D+ nach Masse Widerstand messen ? 0 ist schlecht...müsste unendlich sein ?

Nächstes seh ich mir den Anker an. Optisch und Prüfrex. Kann man tauschen oder neu wickeln lassen, nicht ganz billig oder super schnell...aber immerhin geht das
es nervt nur etwas das Warten...Regler hab ich, neue LiFePO4 Batterie hab ich...möchte gerne etwas fahren, jetzt wo der Regen mal aufhört

motoclub

Null ist schlecht, dann wäre es ein Masseschluss der Feldspulen. Kann man dann auch rausfinden, wo das ist, und beheben. Unendlicher Widerstand im größten Messbereich wäre gut.

Warum eigentlich eine LiFePo? Die Vorteile kann die Batterie bei den alten Maschinen gar nicht ausspielen, eine Hawker (Reinblei-Zink) oder eine gute Panasonic Gel würde es im Zweifel sogar besser machen ...

LiFePo habe ich in der R100S drin, da macht das 750 gr schwere Ding mit 4,5 Ah total Sinn, läuft perfekt, startet perfekt.
Viele Grüße
Thomas

rolf.soler

Hab noch nicht gemessen; kommt jetzt. Messe mal von aussen (DF oder D+ gegen Masse), ein unendlich, nehme ich Lima und Anker ab und schaue weiter.
LiFePO4 - das war ein Versuch; Jan Fastnachter aus dem Einzylinderformum und ich haben je 2 solcher Batterien gehabt und getestet, 2 Zellen und 1 Balancer, die passen perfekt in ein Leergehäuse. Kosten nicht mehr als traditionelle Blei-Vlies Batterien und haben hohe Kapazität und ideale Spannung mit 6,4 - 6,6 V, die halten sie jahrelang. Klar genügt auch ein kleinerer Panasonic AGM Akku (hab ich in zwei R27 > 10 Jahre am laufen...) Die LiFePO4 hat aber auch 10 Jahre gehalten, und wenn sie jetzt wegen Limaproblem zerschossen ist, kann sie auch nichts dafür...
Schwer sind die nicht, deutlich leichter als ein Blei-Akku, und eigentlich nicht heikel, und brennen im
Gegensatz zu Li-Ion-Batterien nicht. Ich finde das eine gute Technologie...Blei-AGM aber auch.

rolf.soler

      Es wird langsam mysteriös...
      • Widerstand von DF oder D+ nach Masse ist nicht gerade unendlich, aber >100 KILO-Ohm, also fast. Nehme an das ist kein Masseschluss.
      • Widerstand zwischen D+ und DF (ganze Feldwicklung) 2,2 Ohm , entspricht den BMW-Vorgaben (2,7 A sollen fliessen bei 6V -> 2,2 Ω
      • Scheint der Stator ist OK...auch keine sichtbaren Beschädigungen
      • Anker abgezogen - sieht sehr alt aus (ist auch 68 Jahre alt...). Keine eindeutigen Beschädigungen an Wicklung, die Lötstellen zu den Kollektorlamellen etwas dubios ? aber nicht eindeutig ausgeschmolzen
      • ABER: auf dem Prüfrex K21A ist der Anker völlig OK ! keine schadhafte Wicklung (es leuchtet nirgends auf) und bei Kollektorschkuss leuchtet es überall...so wie es sein soll. Ich habe mit dem Gerät gerade am Edersee 3 Anker geprüft, einer defekt, zwei OK...also Prüfrex OK...
    • Also eigentlich ist alles in Ordnung...nur kommt kein Strom...
  • Da die Kollektorlamellen stark eingelaufen sind, werde ich den sowieso neu wickeln lassen, aber ob dann das Problem gelöst ist ?
was kommt sonst noch in Frage...?

rolf.soler

Ach so, noch Bilder...

motoclub

"Also eigentlich ist alles in Ordnung...nur kommt kein Strom..."

Der Prüfrex kann nur die elektrischen Eigenschaften messen, und da würde ich glauben, dass die Wicklungen ok sind.

Aber der Kollektor ist maximal eingelaufen, sowas habe ich noch nie gesehen, selbst bei komplett runtergerittenen LiMas nicht. Der ist hin! Ich vermute, dass Überdrehen nicht mal mehr hilft, so eingelaufen, wie der ist. Der darf gern einfach glatt sein, mit mind. 0,5mm vertieften Isolierungen zwischen den einzelnen Segmenten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Am Kollektor muss was gemacht werden, sonst wird die Lima nicht liefern.
Viele Grüße
Thomas

rolf.soler

Zitat von: motoclub am 05 Juni 2024, 08:48:57"Also eigentlich ist alles in Ordnung...nur kommt kein Strom..."
Der Prüfrex kann nur die elektrischen Eigenschaften messen, und da würde ich glauben, dass die Wicklungen ok sind.
Aber der Kollektor ist maximal eingelaufen, sowas habe ich noch nie gesehen, selbst bei komplett runtergerittenen LiMas nicht. Der ist hin! Ich vermute, dass Überdrehen nicht mal mehr hilft, so eingelaufen, wie der ist. Der darf gern einfach glatt sein, mit mind. 0,5mm vertieften Isolierungen zwischen den einzelnen Segmenten.

ich schon...der von meiner R27 war mindestens so eingegraben....aber die Symptome waren anders, nur bei höheren Drehzahlen ab ca. 5500 U/min begann die LKL zu flackern...Kohlen und Federn wurden mind. 2 x gewechselt; dann den Anker zu Hansdampf geschickt, wurde neu gewickelt (mit neuen Kollektorlamellen), seither problemlos...Strom lieferte der aber weiter gut bis knapp 6000 U/min
Dass die Lima gar nichts liefert wenn die Wicklungen OK sind (und das denke ich ist der Fall), ist eher ungewöhnlich. Aber ja, ich glaube auch dass es Zeit ist den Kollektor neu zu machen, auch wenn noch ein anderes Problem vorliegt.... - heisst neu wickeln, Lamellen kann an ja nicht einfach so ersetzen

rolf.soler

Lima R50 überholt
Zitat von: rolf.soler am 05 Juni 2024, 16:10:36ist unterwegs zu Hansdampf mit Lima ! er wird das Nötige machen...
ist zurück. Anker war intakt, Kollektor konnte überdreht werden. Stator/Feld auch intakt....alles gereinigt, neuer Regler angebracht (schaut mal wie hübsch Hansdampf das gemacht hat). Mal sehen wie der in der R50 tut.
Unklar bleibt wiese die Lima nicht (mehr ) funktioniert hatte. Vlt. doch wegen Kollektor ? oder Regler? (aber Test war ungeregelt, bei DF auf Masse, D+ gegen Masse nix gemessen bei laufendem Motor

Heiko

"Mitarbeiter der RGK-Redaktion"

Elefantentreiber

So ein ausgewaschener Anker und evtl. eine in den Lagern tanzende Kurbelwelle kann auch zu keiner Ladung führen.

Einen Grund muss es ja geben warum der Kollektor so aussah.

Zündapp´s sind immer noch die besseren Boxer

rolf.soler

Jetzt läuft alles wieder !
LiMa von Hansdampf geprüft & gereinigt Anker intakt - Kollektor abgedreht; Kahlo-Regler angebaut
Probefahrt Gestern: alles i.O.

CowBoy

Zitat von: rolf.soler am 16 Juni 2024, 10:39:23Kahlo-Regler angebaut
Probefahrt Gestern: alles i.O.

Kann man den Regler käuflich einzeln erwerben?

51Chop

Ich glaube sind alle alle..
Gruß
Amir

Chrome dont´t bring you Home

CowBoy

Das die Einzylinder-Regler alle sind habe ich mitbekommen. Ich wusste aber nicht, dass es auch Kahlo-Regler für die größeren Boxer-Limas gibt.

rolf.soler

#19
Zitat von: Elefantentreiber am 16 Juni 2024, 08:39:18So ein ausgewaschener Anker und evtl. eine in den Lagern tanzende Kurbelwelle kann auch zu keiner Ladung führen.
Einen Grund muss es ja geben warum der Kollektor so aussah.
naja...68 Jahre Betrieb ?...finde ich nicht aussergewähnlich dass da eine Furche entsteht; R27 war noch schlimmer, gab aber noch Licht -> Anker neu gewickelt, alles i.O.

rolf.soler

ist auch primär nicht für Boxer; aber da der den gleichen Regler (Z-Regler) hat wie die R27, sollte es gehen.
Der kann eigentlich alle originalen Regler (F-regler, Z-Regler) mit DF, D+(61), B+ 51/30 ersetzen

Kees

Kahlo hatte damals eine extra Serie für etwas hohere Stromabnahme gebaut. Die habe ich jetzt auch in meine R69.

CowBoy

Zitat von: Kees am 16 Juni 2024, 12:22:49Kahlo hatte damals eine extra Serie für etwas hohere Stromabnahme gebaut. Die habe ich jetzt auch in meine R69.
[/quote
Eben, die neueren Boxer haben 75- statt 60-Watt Maschinen verbaut

rolf.soler

Die R50, 50S 60 und 69S hatten aber schwächere Limas als die R27 (60/90 W). Jedenfalls original. Irgendwann (50/2 ? 60/2 ? ) haben sie dann auf 12 V umgestellt
Dieser Regler hat 13 A Strombegrenzung (2. Serie) 6V x 13 A = 78 W, also für die Boxer 6V-Limas geht der

alt-aber-gut

Zitat von: rolf.soler am 16 Juni 2024, 14:34:39Die R50, 50S 60 und 69S hatten aber schwächere Limas als die R27 (60/90 W). Jedenfalls original. Irgendwann (50/2 ? 60/2 ? ) haben sie dann auf 12 V umgestellt
Dieser Regler hat 13 A Strombegrenzung (2. Serie) 6V x 13 A = 78 W, also für die Boxer 6V-Limas geht der



Das ist nach meinem Wissensstand so nicht ganz richtig. Zumindest ab der /2 Serie (ab ca.1960) hatte die Lima bei 6Volt eine Dauerleistung von 60Watt und eine Spitzenleisung von 90Watt. Grüße, *****
La bêtise est toujours nettement supérieur à l'intelligence, car toute intelligence du monde ne permettra jamais de comprendre la bêtise universelle qui nous entour au quotidien.

CowBoy

Das ist so auch noch nicht ganz richtig. ;)
Bereits bei der R51/3-68 setzte die 60W Lima ein. Mit gleicher Leistung wie die R26/27.
Nur ganz frühe R51/3/67 hatten einen 45W Maschine.

6V 60W.jpg

Mitte der 60er Jahre kam die 75W Maschine, die es meines Wissens nach nur für die Wellen mit 20mm Zapfen gab.

6V 75 W.jpg

Für Behörde und auf Sonderwunsch war eine 12V 100W Maschine lieferbar, die 4 statt der normalen 2 Kohlen hatte.
der Regler war unter den Tank weg gebaut.

12V 100W.jpg

Im letzten Kaffeesatz und für US kamen die Drehstrom-Maschinen von der späteren /5-Reihe zum Einsatz. Dafür gab es einen geänderten Steuergehäusedeckel. Regler und die hier notwendige Diodenplatte ebenfalls unter dem Tank.
Dazu würde der Unterzug geändert und mit Laschen zum Anschrauben der Teile versehen.
12V Drehstrom.jpg

rolf.soler

#26
OK, also 60/90 W (wie späte 25/3, R26, R27) bei späte 51/3, R50, 50S, 69(S) - die habe ich in R50 Jhg 1956
dann 6V - 75 Maschinen in den 60ern
oder 12 V-Gleichstrom (4-Kohlen)-maschine - die findet man glaub ich in den 50/2, 60/2 Maschinen, z.B- Polizei
zuletzt die Drehstromlimas, ab... ?

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