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BMW Einzylinder-Forum

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Autor Thema: Schon wieder Getriebeöl  (Gelesen 4170 mal)

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Schon wieder Getriebeöl
« am: 13 Juli 2005, 23:02:55 »

Hallo!

Eine aktuelle Erfahrung möchte ich Euch nicht vorenthalten, vielleicht hilft's jemandem.
 :poet:

Als ich am Wochenende an der Enfield das Getriebeöl wechselte, war es zum dritten mal in Folge nahezu schwarz.  Ich hatte jeweils ein API GL-5 Öl eingefüllt in der Hoffnung, was gegen Verschleiß getan zu haben.  Feuchtigkeit ist bei diesem Getriebe kein Problem, da gibt es keine Tachowelle oder offene Belüftung.

Ein Anruf beim Spezialisten brachte folgende Erleuchtung:   Das Öl nach API GL-5 enthält ein Additiv, das die Stahloberfläche anätzt und dabei eine verschleißfeste Schicht hinterläßt.  Ob ein Getriebe für das GL-5 Öl geeignet ist, entscheidet der Stahl der Zahnräder.  Bei der enfieldschen 50er-Jahre-Technik wurden und werden einfache Kohlenstoff-Stähle verwendet.  Dort führt das GL-5 Öl nicht zu der verschleißmindernden Beschichtung.  Die gebildete Schicht ist weich, reibt sich sehr schnell wieder ab und wird neu gebildet.  Das verantwortliche Additiv, das auch für den typischen säuerlichen Geruch sorgt, ätzt so einfach die Oberfläche weg und vervielfacht den Verschleiß.  Die gehärtete Oberfläche der Zähne ist bald abgetragen, und dann wird Ersatz fällig.  :traurig:

Für GL-5 Öle geeignete Zahnräder werden aus legierten Stählen gefertigt.  Dort haftet dann auch die vom Additiv gebildete Schicht fest auf der Oberfläche und erfüllt ihren Zweck.  Aus welchem Stahl die Zahnräder eines Getriebes gefertigt wurden, muß man beim Hersteller erfragen.  Wälzlager sind immer aus legierten Stählen gefertigt und dürfen mit GL-5 Ölen geschmiert werden, ohne Schaden zu nehmen.

Jetzt fahre ich mit GL-4 Öl, das nicht diesen säuerlichen Geruch hat.  Und nebenbei spare ich auf einen Satz neuer Getrieberäder.  :kopfhau:

Das Problem betrifft sicherlich auch andere Getriebe älterer Bauart.  Mit GL-4 Ölen dürfen auch Winkelgetriebe geschmiert werden, wenn deren Achsversatz nicht zu groß ist.  Bei den Hinterachsantrieben der BMW-Einzylinder ist dieser Versatz ja nahezu null, wenn ich mir die Bilder so ansehe.  Wirkliche Hypoidverzahnungen mit großem Versatz, die auch das Hypoidöl nach GL-5 Spezifikation brauchen, sind mir bei BMW noch nicht aufgefallen, auch nicht bei neuen Modellen.

Viele Grüße
Hans-GL4
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BMW Einzylinder-Forum

Schon wieder Getriebeöl
« am: 13 Juli 2005, 23:02:55 »

emm

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #1 am: 13 Juli 2005, 23:16:11 »

  Wirkliche Hypoidverzahnungen mit großem Versatz, die auch das Hypoidöl nach GL-5 Spezifikation brauchen, sind mir bei BMW noch nicht aufgefallen, auch nicht bei neuen Modellen.


N'abend Hans,

für meinen Boxer (R80R, Bj. '94) ist GL-5 sowohl für Getriebe als auch für den Hinterradantrieb vorgeschrieben. Auch für die R100 ab Herbst 1980 ist das so; habe eben mal die Rep.-Anleitung studiert. Mein 1-Zylinder bekommt allerdings auch nur popeliges SAE 90.
Gruß
Markus
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rolf

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #2 am: 14 Juli 2005, 09:34:08 »

UND.... GL5 greift auch Buntmetalle an (z.B. unsere Bronzebuchsen, die wirst du auch zuhauf in deiner Enfield haben). Also...spare mal lieber auf ein ganzes Getriebe als nur auf die Zahnräder.
Gruß
Rolf
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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #3 am: 14 Juli 2005, 17:17:33 »

@emm:  Schon 1980 mit GL-5 Öl?  Hätte ich nicht gedacht.   Dann ist auf jeden Fall ein passender Stahl verarbeitet und es gibt keine Probleme.  Was die Lebensdauer angeht, ist das natürlich ein Vorteil, gerade wenn der mögliche Wellenversatz nicht ausgenutzt wird.

@rolf:  Nicht lachen: das Getriebe hat ganze zwei Bronzebuchsen, in denen die Nebenwelle gelagert ist.  Die Schalträder laufen Stahl auf Stahl, und das hält länger als man glauben sollte.  Die Buchsen sind für's Trinkgeld zu haben und damit das geringste Problem.

Hans-Günter
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Rütz

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #4 am: 15 Juli 2005, 12:49:15 »

BMW hat auch rückwirkend freigegeben, selbst für R26/27. Siehe Anhang.

Dennoch: GL-5 ist etwas ganz spezielles. Ich verwende es nicht. Was weiß man z.B. über nachgefertigte Getrieberäder, die ja auch bei uns verbaut sein können?
Selbst moderne Schaltgetriebe vertragen oft kein GL-5, da es sich mit den meisten Synchronisiereinrichtungen nicht verträgt.

Bis zu einer gewissen Menge sind wohl auch in GL-4 diese ätzenden Zusätze enthalten. Vielleicht auch ein Grund für diese rötlich-braunen Niederschläge, die einige von uns bemerkt haben (ab hier: http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1360.msg14106#msg14106).

Es gibt sogar vollsynthetisches Gl-3 Getriebeöl (Castrol SMX), Beschreibung: "Für Schaltgetriebe, die keine Hypoidzusätze vertragen oder für die Motoröl vorgeschrieben ist".
Ich dachte, "Wow genau das richtige".
Trotz beworbener Geräuschminderung konnte man allerdings den Eingriff  jedes einzelnen Getriebezahnes heraushören, so daß ich es nach 50 km wieder rausgeschmissen habe ::) :-\\

Anselm V(ollmineralisch)
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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #5 am: 15 Juli 2005, 17:51:12 »

Nach und nach scheinen die PKW-Hersteller auf  GL-5 geschmierte Getriebe umzustellen.  Offenbar ist das Problem mit den Synchronringen gelöst, und man kann schmalere Zahnräder verwenden oder einen stärkeren Motor dranschrauben, ohne die Zahnräder zu vergrößern.  Bei sechs Gängen wird der Platz langsam eng.

Castrol-Öle kaufe ich schon lange nicht mehr.  Für meinen Geschmack zu teuer und trotzdem nicht besser.  Bei den Getriebeölen wird oftmals die Viskosität nicht angegeben und statt dessen mit SMX, TAFX und anderen Kunstnamen bezeichnet.  Ich hatte auch mal ein Castrol-Öl im PKW-Getriebe, das dann im Sommer aufgrund der enormen Reibung überhitzte und das Schaltgestänge verklemmte.  Das war sehr witzig im Stadtverkehr, als an der Ampel der dritte Gang nicht mehr herausging.  Daraufhin habe ich mir bei einer Tankstelle ein SAE80-Öl aus dem Faß zapfen lassen, das einwandfrei funktionierte und höchstens die Hälfte kostete.  Meine Autos haben seither Automatikgetriebe.  :P

Grüße!
Hans-Günter
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Rütz

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #6 am: 15 Juli 2005, 20:14:30 »

Zitat
..oftmals die Viskosität nicht angegeben..
Hinten steht sie schon drauf (85W140) und das Trans Axel Fluid Extreme Pressure ist m.E. immerhin Erstausstattung fast aller europäischen Quermotorfrontriebler.

Ein Castrolfan bin ich allerdings auch nicht. Es stimmt, die sind sehr wenig "transparent", es sind immer nur die dürftigsten Spezifikationen angegeben und viel Geschwafel.

Sind die GL-5 Hypoidzusätze wirklich auch für reine Schaltgetriebe von Vorteil??
Liegt es nicht daran, daß die PKW-Hersteller fast nur noch "Quermotorfrontriebler" mit Transaxelgetriebe bauen?  :Frage:


Anselm Garp (..und wie er die Welt sah...)
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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #7 am: 22 Juli 2005, 23:43:44 »


Sind die GL-5 Hypoidzusätze wirklich auch für reine Schaltgetriebe von Vorteil??
Liegt es nicht daran, daß die PKW-Hersteller fast nur noch "Quermotorfrontriebler" mit Transaxelgetriebe bauen?  :Frage:

Ja.  Nein.   8)

Beim Getriebe bestimmt der entwickelnde Ingenieur, wie hoch die Zahnräder belastet werden.  Dann ist irgendwann auch mal GL-5-Öl fällig.  Wenn die Synchronisation aus den entsprechenden Materialien besteht, geht das auch mit Schaltgetrieben.  Beim LKW scheint das schon Standard zu sein, wo es bei wachsender Motorleistung auch noch ewig halten soll.

Der quer eingebaute Frontmotor im PKW braucht ja kein Winkelgetriebe, die Kurbelwelle liegt parallel zur Vorderachse.  Allerdings steigen dort die Motorleistungen gewaltig, und es nicht mehr Platz fürs Getriebe da als für die 40kW Basismotorisierung.  Dann gilt wieder der vorige Absatz  ;)

Grüße!
Hans-Günter
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Joerg

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #8 am: 30 September 2005, 01:16:00 »

Hi
nun ich fahre GL5 in meiner R60 und R69s. Ich kann keine verfaerbung feststellen.
Ist GL5 denn schon bei der /2 ok gewesen  ???

Gruss Joerg
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mekgyver

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #9 am: 30 September 2005, 01:39:26 »

Hi Joerg,
das scheint alles nicht so einfach zu beantworten zu sein.
Also folgendes gilt für die 250er getriebe :
Habe mich gewundert wie das Öl im /3 Gertriebe aussehen kann, wenn man Billigmotoröl 15W40 nimmt : Grünlich milchig. Gut, hat vielleicht emulgiert mit Wasser, kann passieren.
Anderes Getriebe /3, diesmal GL4 80W95, ... wieder diese grünliche Emulsion, hat aber auch ein paar Stunden Regenfahrten gegeben, im diesem Sommer.
Ich halte weiter an GL4 fest.
Gruß mek D(ruckstabil)


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Ich bedanke mich bei all denen, die zum Thema nichts beizutragen hatten und geschwiegen haben.

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #10 am: 19 Mai 2007, 23:09:24 »

@Rütz: Darf ich fragen, welches Getriebeöl sich bei Dir bewährt hat ? Unterbleiben dabei die milchig, grünen Verfärbungen ?

Habe jetzt im Netz einen Laden gefunden da gibt es ganz ordinäres SAE90 GL3 Getriebeöl . . .
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guest474

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #11 am: 20 Mai 2007, 07:41:58 »

Also, hier mein Ölbeitrag: GL5 wurde bei den Boxern (Getriebe, Achsantrieb) ab 1969 vorgeschrieben. Begründung: Höherer Druckbeständigkeit an den Zahnflanken.
Nachdem hier im Forum von Helga usw. auf 40 HD Öl hingewiesen wurde machte ich mich mal sicherheitshalber auch bei Mobile BMW schlau. Auch die sagen heute noch: 40 HD. Überall. Sonst nix. Habe nun 20 Liter (kleiner ging nich) 40 HD von Fuchs gekauft. Reicht für die nächsten 10 Jahre.
Aber: Bestehen Zahnräder nicht generell aus legierten Stählen?
Nach Tabellenbuch: Vergütungstähle: Teile mit geringer Beanspruchung und kleinen Vergütungsdurchmesser: Schrauben, Bolzen, Zahnräder:  C 25 bis C60
Teile mit höherer Beanspruchung: 28Mn6, 38Cr2, 41Cr4 usw.
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† odeon8

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #12 am: 21 Mai 2007, 10:37:11 »

Hallo Manfred,

es geht hier weniger um legierte Stähle - klar, Zahnräder bestehen
im Fzg. Bereich immer aus hochwertigem Stahl. Um den höheren Flankendruck
zu widerstehen kam man auf den Trick, die Zahnflankenoberfläche etwas
"aufzurauhen", damit der Ölfilm nicht so leicht abreisst bzw. verdrängt wird.
Die Aufrauhung geschieht durch dem Öl beigesetzten Säuren -
die Kennzeichnung dieser Öle lautet "GL5".
Besonders hohe Flankendrücke entstehen bei sog. Hypoidverzahnungen,
bei denen die Kardanachse nicht die Radachse schneidet; daher auch der Name
"Hypoidöl". Die Säuren haben leider einen Nachteil: Hierfür nicht ausgelegte
Dichtungen und Buntmetalle werden angegriffen oder zerstört. Darum sollte
man unsere Bikes nicht mit Hypoidöl befüllen.

Gruß Thomas
« Letzte Änderung: 21 Mai 2007, 11:19:30 von odeon8 »
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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #13 am: 21 Mai 2007, 10:49:21 »

So, aus aktuellem Anlaß: Ich werde heute Getriebeöl bestellen - ich denke das ist ein faires Angebot  ! ! Ein GL-3er Getriebeöl ist heute gar nicht mehr so leicht zu bekommen  ::)

Hat jemand Bedarf ? Ich bestelle gerne etwas mit und liefere dann am Edersee aus  ;) Bei Bedarf meldet Euch doch bitte bis 15.00 Uhr

Euer PfanniS(hopping)
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Rütz

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #14 am: 21 Mai 2007, 12:44:58 »

Hallo,
Zitat
welches Getriebeöl sich bei Dir bewährt hat...
noch kann ich nichts sagen, da ich ja erst seit 250 km wieder "on the Road" bin.
Jetzt fahre ich mit "Shell Advance Gear 10w40"
Das ist auch GL3, extra für Motorradgetriebe für die eigentlich Motorölvorgeschrieben ist oder die kein GL4 haben dürfen (und da scheint es selbst bei den neuesten Modellen einige zu geben!! Was nicht gerade für die universelle Verwendbarkeit von GL4 spricht), leider auch nur schwer zu bekommen.
Die Viskosität ist irreführend, weil nach Motoröl-Norm angegeben, sie entspricht 70w90 nach Getriebeöl-Norm.

Ich habe festgestellt, daß, wenn man sich durch die teilweise im Netz einsehbaren Spezifikationen quält, sehr viele Einbereichsmotoröle und Kompressoröle (SAE 30 u. 40) im Kleingedruckten auch eine Spezifikation als Getriebeöl GL3 aufweisen. Z.B. die AVIA Öle...

Von der Schaltbarkeit bin ich mit dem Shell sehr zufrieden. Vor allem, daß es fast völlig temperaturunabhängig ist und ich die Schaltpausen nicht ständig der Getriebetemperatur anpassen muß, wenn es nicht krachen soll.


Rütz
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Dieter

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Re: Schon wieder Getriebeöl
« Antwort #15 am: 21 Mai 2007, 17:01:59 »

Hallo zusammen,

hier noch einen Adresse für Oldtimeröl:

http://www.oldtimer-schmierstoffe.de


Gruß Dieter
« Letzte Änderung: 21 Mai 2007, 17:04:43 von Dieter »
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