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Autor Thema: Bowdenzug  (Gelesen 1519 mal)

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R67treiber

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Bowdenzug
« am: 24 November 2017, 17:38:53 »

Servus Miteinander,

hab mir heute meinen ersten Bowdenzug "gebastelt. Bin mir aber nicht sicher, ob das Vieh auch hält. Das Gute daran ist, dass ich jetzt die genauen Masse kenne.
Kennt wer jemanden, der mir einen "verlässlichen" Bremszug nach Mass schustern kann. Ist für ein schweres Gespann, sollte also gut halten!

Danke und Gruss
KLaus
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Bowdenzug
« am: 24 November 2017, 17:38:53 »

professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #1 am: 24 November 2017, 22:32:37 »

Hallo Klaus,

ein Bowdenzug sollte immer halten!
Das Löten ist kein Hexenwerk, es sind halt einige Regeln einzuhalten.
Aber grad beim Bremszug kann ich Deine Vorsicht verstehen.
Wenn ich für eine andere Person einen solchen löten sollte, hätte ich, ehrlich gesagt, auch ein komisches Gefühl.

Die hier machen soetwas, ich habe allerdings keine Erfahrung mit diesem Betrieb:

http://buh-beschlaege.de/html/bowdenzuge_seilzuge_.html

Ein Tipp: Teflon-Seele verwenden. Reduziert den Kraftaufwand erheblich! Gehört zum Thema "Bremse optimieren!"   :)

Gruß Buxus
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johannestiger

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Re: Bowdenzug
« Antwort #2 am: 25 November 2017, 21:38:03 »

Servus Miteinander,

hab mir heute meinen ersten Bowdenzug "gebastelt. Bin mir aber nicht sicher, ob das Vieh auch hält. Das Gute daran ist, dass ich jetzt die genauen Masse kenne.
Kennt wer jemanden, der mir einen "verlässlichen" Bremszug nach Mass schustern kann. Ist für ein schweres Gespann, sollte also gut halten!

Danke und Gruss

die teile kannst Du doch von den üblich verdächtigenb fertig kaufen. Oder hast du ein Spizialgespann?

Beim Anfertigen musst besonders darauf achten, dass du die Seele vor dem lötnippel aufspreißt so dass er nicht mehr durchrutschen kann auch wenn die Kraft sehr groß ist. Dazu soll kein Lot aus dem Nippel in Richtung Aussenhülle fliesen, sonst neigt er zum knicken. Ohnenhin solltest du die Züge immer mal ansehen an den Hebeln und den Lötenden.

Gruß

Alexander
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R67treiber

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Re: Bowdenzug
« Antwort #3 am: 26 November 2017, 09:56:13 »

Servus Alexander,

leider passt der fertige Zug nicht. Was weiss ich aus welchen Gründen. Das Vieh ist halt doch schon runde 75 Jahre alt ...

Auf Youtube gibts auch gute Videos dazu. In der Theorie ist mir die Sache klar. In der Praxis bin ich aber ein Novize was das Löten angeht und ich will bei der Bremse kein Risiko eingehen

Klaus
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professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #4 am: 26 November 2017, 22:05:18 »

@ Johannestieger:
Zugeende aufdröseln: OK!
Nur das Ende verlöten: Hab ich auch schon woanders gelesen. Aber warum? Ich finde es gut, wenn das Lötzinn
"am anderen Ende" ankommt. Dann kann ich sicher sein das die Lötstelle gut ist und auf der ganzen Länge trägt.
Was soll da knicken? Die Drehbewegung passiert doch in der Hebelei und nicht am/im Zug selbst.
Bei Sacklochnippeln geht ja auch gar kein Aufdröseln, das muss die Lötverbindung schon selbst halten.

Gruß Buxus
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rolf

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Re: Bowdenzug
« Antwort #5 am: 27 November 2017, 11:02:14 »

Detlev,
Sacklochnippel?? Noch nie gesehen. können auch nur für nicht relevante SAeilzüge sein.
Es hält eigentlich nur (!!) das aufgedröselte, das Zinn ist nur dafür da das sich das aufgedröselte nicht wieder zusammen ziehen kann.
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professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #6 am: 27 November 2017, 13:00:28 »

Hallo Rolf,
Bilder im Anhang!
Die Zugstange kommt in den Gabelkopf. In die Zugstange kommt der Bowdenzug gelötet. Muss man am Lochboden eine
2mm Bohrung anbringen, damit das Zinn rauslaufen kann (sonst läuft es nicht rein  :)  ).

Das ist dänischer Standart   :) . Die Lötstelle muss natürlich gut sein, schön von selbst reinlaufen und bei Erkalten blos nicht bewegen.
Warum sollte das nicht halten?

Die Frage war aber auch, was an der Stelle wo der Zug den Nippel verlässt wohl für Biegemomente aufkommen, dass
dieser dort bricht!    ???

Gruß Detlef
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R67treiber

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Re: Bowdenzug
« Antwort #7 am: 28 November 2017, 14:54:33 »

Hab heute ne Antwort von BUH bekommen. Die scheinen das nicht mehr zu machen.  :-[

Klaus
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rolf

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Re: Bowdenzug
« Antwort #8 am: 28 November 2017, 16:56:50 »

Detlev....weil Zinn eigentlich viel zu weich ist um zu "halten"...deswegen habe ich auch mit einem (mind.) Stirnrunzeln dieses Video mit dem selbstgemachten Nippel gesehen.
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professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #9 am: 28 November 2017, 19:46:06 »

Hallo Rolf,
dieses Video ist mir nicht bekannt. Ich flöte löte schon seit je her. Dazu nehme ich das Lot von den Installateuren, also kein Radio-Lot.
Ich bin über die Nimbus-Nippelei auch nicht glücklich, also nur beim Bremszug natürlich.
Aber, der Sacklochnippel hat meinen "Gewalt-Test" durchaus überstanden.
Vielleicht teste ich mal, wieviel Zugkraft es tatsächlich braucht bis dass der Zug rausflutscht.

Aber darum gings es ja gar nicht!   ::)

Ich verdrösel ja sonst auch die Zugenden.
Aber zudem lasse ich das Lot in den Nippel laufen. Ich fand bisher: "Das gehört so!"   :)
Deshalb die Frage: Warum in aller Welt soll dann der Zug an der Stelle brechen, wo der Nippel beginnt?

Gruß Buxus

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johannestiger

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Re: Bowdenzug
« Antwort #10 am: 28 November 2017, 21:09:00 »

Hallo Rolf,
dieses Video ist mir nicht bekannt. Ich flöte löte schon seit je her. Dazu nehme ich das Lot von den Installateuren, also kein Radio-Lot.
Ich bin über die Nimbus-Nippelei auch nicht glücklich, also nur beim Bremszug natürlich.
Aber, der Sacklochnippel hat meinen "Gewalt-Test" durchaus überstanden.
Vielleicht teste ich mal, wieviel Zugkraft es tatsächlich braucht bis dass der Zug rausflutscht.

Aber darum gings es ja gar nicht!   ::)

Ich verdrösel ja sonst auch die Zugenden.
Aber zudem lasse ich das Lot in den Nippel laufen. Ich fand bisher: "Das gehört so!"   :)
Deshalb die Frage: Warum in aller Welt soll dann der Zug an der Stelle brechen, wo der Nippel beginnt?

Gruß Buxus

Ich halte den Nippel mit dem Ende des Zuges senkrecht nach unten und lasse das Lot hineinlaufen. Ich meine, es sollte außerhalb des Lötnippels kein Lot Richtung Außenhülle laufen.

Gruß

Alexander
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professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #11 am: 28 November 2017, 21:42:28 »

Gut, dann sind wir uns ja fast einig!    ;D
Ich warte halt so lange ab, bis ich das Lot auf der anderen Seite sehe.

Aber den Test mit: Wieviel hält die unverdröselte Lötstelle aus, den mache ich mal. Das ist jetzt doch von Interesse!

Gruß Buxus
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R67treiber

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Re: Bowdenzug
« Antwort #12 am: 29 November 2017, 09:08:04 »

Hat jemand noch eine andere Adresse für die Bowdenzüge. Wie gesagt, BUH machen das anscheinend nicht mehr

Danke
Klaus
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rolf

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Re: Bowdenzug
« Antwort #13 am: 29 November 2017, 11:44:09 »

Aber zudem lasse ich das Lot in den Nippel laufen. Ich fand bisher: "Das gehört so!"   :)
Deshalb die Frage: Warum in aller Welt soll dann der Zug an der Stelle brechen, wo der Nippel beginnt?

das tut er nur wenn da schon die Biegung des Zuges anfängt (was sie aber gewöhnlich nicht tut)den Zug kann man biegen....aber nicht wo er verzinnt ist.
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Re: Bowdenzug
« Antwort #14 am: 29 November 2017, 12:13:53 »

Hej!
Also für biegsame Wellen (Tacho´s) und Bowdenzüge gibt es noch eine Firma in Leipzig. Man kann auch die Anfrage erstmal per Telefon starten. 0341/4674210 oder mal hier Verbindung aufnehmen:taflexa@t-online.de

Bei Taflexa.de könnt Ihr Euch die Produkte ansehen. So, nun viel Erfolg. Schöne Bastelstunden wünscht Euch Euer
Klausi




Danke
Klaus
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