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Autor Thema: Wellendichtringe für Nocken - und Kurbelwelle: wie raus-, wie reinfummeln?  (Gelesen 525 mal)

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harryzet

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Liebe Alle
nachdem ich demnächst eine Powerdynamo-Anlage in meine R50 montieren werde, bietet es sich ja geradezu an nachdem vorne alles abgebaut ist, die Wellendichtungen für Kurbel- und Nockenwelle zu erneuern. Nur: wie bekomme ich die Dichtungen raus und wie wieder ordnungsgemäß rein? Die Maße sind 17 und 25 Millimeter, auf der Zeichnung die Nummer 60 und 61.
liebe Grüße aus Wien
Harald
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berndr253

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Wenn die Ringe relativ "frisch gesetzt" sind bekommt man die mit einem passenden Haken (besser zwei Stück) ganz gut rausgezogen. Sollten die aber schon eine Weile drin sein (merkt man an der Härte) kann das schwierig werden und schlechtestenfalls dazu führen, dass man den Deckel komplett abnehmen muss um die Wedis von der Innenseite rauszuklopfen.
Dabei den Bereich um die Wedis anheizen - da liegen ja die Lager drunter.
Wenn der Motor dicht ist und die Wedis noch weich sind - drin lassen und fahren.

Bernd
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harryzet

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hallo bernd

ok. aber wenn nicht? die neuen einfach reindrücken, evtl mit einem rohr im gleichen durchmesser? vorher noch bissi einölen?

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berndr253

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Reindrücken mit einem dicken Rohr wäre hilfreich.
Wenn Du den Ring beim Setzen mit einem Dorn oder einem vergleichbaren Werkzeug unterschiedlich tief setzt liegt die Dichtlippe schief auf der Dichtfläche. Verbunden ist damit eine geringe Lebenserwartung.
Es wird "passen" wenn der Abschluß des Sitzes in gleicher Höhe wie die Außenkante des Wedis liegt.
Hier ist ein dickwandiges Rohr ein gutes Hilfsmittel.

Den Wedi brauchst Du nicht zu ölen, um von Beginn aber Schmierstoff an der Lippe zu haben fülle ich den Raum zwischen der Lippe und dem Rand mit Fett, das sich bei der Montage rausdrückt und den relevanten Bereich "versorgt".

Grusz

Bernd
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harryzet

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ah okay, danke für die tipps
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cledrera

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Hi Harald,
nur vorsorglich:
Beim Ausbau des Wedi ist ein Hebelarm nicht zu verachten. Habe mir eine 1,3 mm Fühlerlehre vorne umgebogen (Sch.. Arbeit) und dann an dem Loch der Fühlerlehre ein anständiges Stück Reepschnur befestigt. Das andere Ende an einen Hebel und wie schon Archimedes sagte ....

Beim Einbau sollte der Wedi-Lagersitz entfettet sein. Im Übrigen siehe Bernd`s Tip.
Kontrollierter Einbau ist wesentlich.
Nimm den alten Wedi als Unterlage für ein ganzflächig aufliegendes Rohr.
Wenn Du irgend etwa hast, mit dem Du den Wedi "eindrehen" kannst, mach das.

Beim Einzylinder geht das beim KW-Wedi hinten etwa mittels der Kurbelwellenmutter, die man geeignet unterlegt.
Kann man so vorgehen, ist das gerade Einbringen des Wedis sogar messbar und damit überprüfbar.

Toi, toi

Clemens
 
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harryzet

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oh danke euch allen. ich werde berichten!
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