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Autor Thema: Getriebefrage zur R51/3  (Gelesen 567 mal)

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Frabecko

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Getriebefrage zur R51/3
« am: 08 April 2021, 18:16:14 »

Hallo zusammen,

ich hatte ja schon von dem leicht siffendem Getriebeausgangs Wedi berichtet.
Heute habe ich nochmal den (neuen) Dichtring am Ausgang der Druckstange kontrolliert. Den unteren Kupplungshebel kurz abgebaut und das Druckstück mit dem Dichtring abgenommen. Mir fiel auf, dass dort da einiges an Getriebeöl schlummerte. Auch hinter dem Kugellager war es ziemlich ölig. Die Druckstange inkl. Filz ist neu und nachdem ich die Stange soweit es ging gezogen hatte, konnte ich auch den richtigen Sitz des Filzes und die Unversehrtheit erkennen.
Ist es normal, dass vor dem Dichtring alles ölig ist? Ich hab das von den /5-/7er Modellen nicht so in Erinnerung. Der Dichtring liegt auch penibel eingefädelt sauber in seinem Ringbett. Er lässt anscheinend aber doch etwas Öl durch. Mir stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob das Öl überhaupt aus dem Wedi am Getriebeausgang kommt, oder ob es einfach über den Ausrückhebel zum Mitnehmer rüber läuft.

Grüße Frank
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BMW Boxerforum

Getriebefrage zur R51/3
« am: 08 April 2021, 18:16:14 »


motoclub

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #1 am: 08 April 2021, 19:08:21 »

Hallo zusammen,

ich hatte ja schon von dem leicht siffendem Getriebeausgangs Wedi berichtet.
Heute habe ich nochmal den (neuen) Dichtring am Ausgang der Druckstange kontrolliert. Den unteren Kupplungshebel kurz abgebaut und das Druckstück mit dem Dichtring abgenommen. Mir fiel auf, dass dort da einiges an Getriebeöl schlummerte. Auch hinter dem Kugellager war es ziemlich ölig. Die Druckstange inkl. Filz ist neu und nachdem ich die Stange soweit es ging gezogen hatte, konnte ich auch den richtigen Sitz des Filzes und die Unversehrtheit erkennen.
Ist es normal, dass vor dem Dichtring alles ölig ist? Ich hab das von den /5-/7er Modellen nicht so in Erinnerung. Der Dichtring liegt auch penibel eingefädelt sauber in seinem Ringbett. Er lässt anscheinend aber doch etwas Öl durch. Mir stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob das Öl überhaupt aus dem Wedi am Getriebeausgang kommt, oder ob es einfach über den Ausrückhebel zum Mitnehmer rüber läuft.

Grüße Frank
Die Hauptwelle ist gebohrt, damit Öl zum Drucklager der Kupplung gelangen kann. Der Filz verhindert, dass dieses Öl nach vorn läuft, und der x-Ring auf dem äußeren Druckstück soll verhindern, dass das Öl hinten rauslaufen kann. Das funktioniert in der Praxis eigentlich ganz zuverlässig.

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Viele Grüße
Thomas

berndr253

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #2 am: 09 April 2021, 10:58:33 »

Nicht ganz unwichtig ist die Bohrung auch für die Führung der Kupplungsdruckstange  ;D -

Bernd
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berndr253

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #3 am: 09 April 2021, 11:00:06 »

Nicht ganz unwichtig ist die Bohrung auch für die Kupplungsdruckstange  ;D -

Bernd
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motoclub

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #4 am: 09 April 2021, 11:37:00 »

Bernd, Du meinst die achsiale Bohrung. Ich sprach von einer radialen Bohrung, hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen  ;)
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Viele Grüße
Thomas

Wilhelm

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #5 am: 09 April 2021, 13:10:32 »

Das Öl läuft durch das Lager der Eingangswelle in den Bereich des Druckstückes. Hier hat der Messing Lagersitz eine Ablaufbohrung. Diese sorgt dafür das sich kein Druck hinter dem Lager aufbauen kann. Ist dieses Messinglager verdreht, so wird der Ablauf des Öles behindert. Es baut sich Druck auf und das Öl drück hinten über den X Ring raus. Das könnte ich mir vorstellen!

Ich habe mal ein Bild angehäftet um die Ablaufbohrung ins recht Licht zu setzen. Das drehen des Lagersitzes ist eine nicht wenig vorkommende Schwachstelle vom Getriebe der Geradeweg Modelle.
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berndr253

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #6 am: 09 April 2021, 13:43:53 »

Und wieder was gelernt!

Grusz

Bernd
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motoclub

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #7 am: 09 April 2021, 15:50:53 »

Das Öl läuft durch das Lager der Eingangswelle in den Bereich des Druckstückes. Hier hat der Messing Lagersitz eine Ablaufbohrung. Diese sorgt dafür das sich kein Druck hinter dem Lager aufbauen kann. Ist dieses Messinglager verdreht, so wird der Ablauf des Öles behindert. Es baut sich Druck auf und das Öl drück hinten über den X Ring raus. Das könnte ich mir vorstellen!

Ich habe mal ein Bild angehäftet um die Ablaufbohrung ins recht Licht zu setzen. Das drehen des Lagersitzes ist eine nicht wenig vorkommende Schwachstelle vom Getriebe der Geradeweg Modelle.


... so ein Getriebe hatte ich auch schon einmal. Beim Rabenbauer gibt es für den Fall extra die dicke Messingbuchse mit Übermaß.
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Viele Grüße
Thomas

Frabecko

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #8 am: 09 April 2021, 19:27:58 »

Wusste ich auch noch nicht. Überprüfe ich morgen mal. Danke für den Tipp.
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Wilhelm

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #9 am: 10 April 2021, 10:52:35 »

Frank Versuche mit nem Draht von der Drucklagerseite her die Einfräsung zu finden. Diese muss auf 6 Uhr stehen!
Das müsste eigentlich gehen. Für nen Bindedraht ist da genug Platz.
Viel Erfolg
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Frabecko

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #10 am: 10 April 2021, 20:57:10 »

Ja, gute Idee. Werde morgen mal berichten.
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Frabecko

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Re: Getriebefrage zur R51/3
« Antwort #11 am: 12 April 2021, 17:25:13 »

Leider bekomme ich die Druckstange nicht gezogen, ohne den Fender abzubauen. Bei meinem Umbau muss dann auch gleich das Hinterrad usw. abgebaut werden. Mit Druckstange drinn, wird das so leider nichts.
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