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Autor Thema: R51/3 ruckelt unter Volllast  (Gelesen 992 mal)

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Frabecko

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R51/3 ruckelt unter Volllast
« am: 24 März 2021, 12:33:40 »

Hallo zusammen,

ich hatte mich fälschlicherweise erstmal im Einzylinder-Forum angemeldet und hoffe, dass ich nun hier richtig bin.
Den folgenden Text habe ich dann einfach mal kopiert, um in hier einzusetzen.

Grundsätzlich freue ich mich natürlich erstmal, dass ich hier auf Gleichgesinnte stoße. Seid ein paar Wochen habe ich nun eine R51-3, die ich nach meinen Vorstellungen die letzten zwei Monate aus einem Teilekonvolut umgebaut habe. Nicht jedermanns Sache, aber mein Geschmack.

Hier nun zum eigentlichen Thema:
Wie soeben schon unter Vorstellung beschrieben, möchte ich kurz mein Problem schildern.
Die im 2-Ventiler Forum schon mitgelesen haben, können den Beitrag gerne überspringen.

Der gemachte Motor (Kolben, Zylinder, Köpfe usw.) wurde auf S mit Übereinstimmung der Zündplatte und der Markierung des Läufers auf 035 Unterbrecherabstand eingestellt. Die Bing-Vergaser sind unterschiedlich Der linke Vergaser ist ein 22/39 uns somit anscheinend von einer R51/2. Er hat diese kleine Düse hinter der Gemischschraube. Der rechte Vergaser ist ein 22/62 uns somit von der /3.
Dieser hat diese kleine Düse/Sitz nicht. So ist es wohl vorgesehen, wie man mir gestern freundlicherweise im Nachbarforum erklärt hat.
Die Vergaser sind überholt. Der Sitz zu den Isolatoren am Kopf ist glatt/plan aufliegend auf der Dichtung. Einstellung beider Vergaser 35 LLD, 105 HD. Nadel in unterster Stellung, 1,75 U. Gemisch raus. (So läuft sie am besten). Schieber gehen saugend durch. Schwimmerkammer sauber, Schwimmer 7gr. leer, schließen gut oben ab und laufen sauber. Schwimmerkammern sind gleich voll. Kein Benzinfilter zwischen den Leitungen. Filtersieb im Tank am Benzinhahn sauber. Benzinfluss gleich. (War vorher nicht so). Passt jetzt aber. Beider Vergaser sauber synchronisiert.
Die Maschine springt kalt wie warm auf den ersten Kick an und läuft absolut sauber und ruhig. Zieht auch kalt sofort beim Gas geben hoch.

Jetzt komme ich zum Problem: Beim Fahren bis zum mittleren Drehzahlbereich läuft der Motor seidenweich. Kein Patschen, Ruckeln oder dergleichen. Wenn ich jetzt aber egal in welchem Gang das Gas aufdrehe geht sie erst noch ein Weilchen, beispielsweis im 4. Gang knapp über 80 und dann fängt der Motor an zu ruckeln, bzw. fühlt sich an, als bekommt er keinen Sprit, oder Funken. Wenn ich dann wieder vom Gas gehe dauert es eine kurze Weile bis ich wieder ohne Ruckeln fahren kann. Wenn ich dann wieder auf Vollast gehe, habe ich das selbe Problem. Nach zwei drei Versuchen läuft der Motor im mittleren Drehzahlbereich dann auch nicht mehr so gut, bzw. er ruckelt. Ich komme auch höchstens auf 90-95 km/h
Wenn ich mir die Kerzen dann ohne lange Fahrt im Standgasbereich anschließend ansehe, sind sie komplett verrußt. Kerzen sind Bosch mit 4er Wärmewert. Kontaktabstand habe ich von ca. 065 auf 05 mal verringert, bin jetzt aber noch nicht danach gefahren.
Ventilspiel hatte ich vergessen zu erwähnen. EL 015, AL020.
Die Zündspule ist von mir zumindest nicht neu gekommen. Allerdings passt das Verhalten aus meiner Kenntnis heraus nicht zu den typischen Problemen, sofern die Spule defekt ist. Normalerweise ist der Funken ja bei hoher Drehzahl wesentlich stärker.
Die schwarzen Kerzen würden mir sagen, dass im oberen Drehzahlbereich (Nadel/Hauptdüse) zu fett verbrannt wird. Die Nadeln sind aber ganz unten und die 105er sind standartmäßig recht klein. Das passt für mich nicht so recht zusammen.
So, dass war es erstmal. Ich hatte jetzt folgenden vor. Als erstes würde ich mir beim Freundlichen mal ein paar HD bestellen. Ich hatte an 100er, 115er und 120er gedacht. Zusätzlich auch noch ein paar 40er LLD. Wenn es daran nicht liegt, bleibt bei meinem Kenntnisstand eigentlich nur noch die Zündspule übrig. Oder habt Ihr da noch eine Idee.
Viele Grüße
Frank[/img]
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R51/3 ruckelt unter Volllast
« am: 24 März 2021, 12:33:40 »


Pflotter

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #1 am: 24 März 2021, 12:54:33 »

Schönes Mopi! Bestimmt hast du an den den Sitz des Zündnagels in der Lampe gedacht ?
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motoclub

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #2 am: 24 März 2021, 13:05:02 »

Hallo zusammen,

ich hatte mich fälschlicherweise erstmal im Einzylinder-Forum angemeldet und hoffe, dass ich nun hier richtig bin.
Den folgenden Text habe ich dann einfach mal kopiert, um in hier einzusetzen.

Grundsätzlich freue ich mich natürlich erstmal, dass ich hier auf Gleichgesinnte stoße. Seid ein paar Wochen habe ich nun eine R51-3, die ich nach meinen Vorstellungen die letzten zwei Monate aus einem Teilekonvolut umgebaut habe. Nicht jedermanns Sache, aber mein Geschmack.

Hier nun zum eigentlichen Thema:
Wie soeben schon unter Vorstellung beschrieben, möchte ich kurz mein Problem schildern.
Die im 2-Ventiler Forum schon mitgelesen haben, können den Beitrag gerne überspringen.

Der gemachte Motor (Kolben, Zylinder, Köpfe usw.) wurde auf S mit Übereinstimmung der Zündplatte und der Markierung des Läufers auf 035 Unterbrecherabstand eingestellt. Die Bing-Vergaser sind unterschiedlich Der linke Vergaser ist ein 22/39 uns somit anscheinend von einer R51/2. Er hat diese kleine Düse hinter der Gemischschraube. Der rechte Vergaser ist ein 22/62 uns somit von der /3.
Dieser hat diese kleine Düse/Sitz nicht. So ist es wohl vorgesehen, wie man mir gestern freundlicherweise im Nachbarforum erklärt hat.
Die Vergaser sind überholt. Der Sitz zu den Isolatoren am Kopf ist glatt/plan aufliegend auf der Dichtung. Einstellung beider Vergaser 35 LLD, 105 HD. Nadel in unterster Stellung, 1,75 U. Gemisch raus. (So läuft sie am besten). Schieber gehen saugend durch. Schwimmerkammer sauber, Schwimmer 7gr. leer, schließen gut oben ab und laufen sauber. Schwimmerkammern sind gleich voll. Kein Benzinfilter zwischen den Leitungen. Filtersieb im Tank am Benzinhahn sauber. Benzinfluss gleich. (War vorher nicht so). Passt jetzt aber. Beider Vergaser sauber synchronisiert.
Die Maschine springt kalt wie warm auf den ersten Kick an und läuft absolut sauber und ruhig. Zieht auch kalt sofort beim Gas geben hoch.

Jetzt komme ich zum Problem: Beim Fahren bis zum mittleren Drehzahlbereich läuft der Motor seidenweich. Kein Patschen, Ruckeln oder dergleichen. Wenn ich jetzt aber egal in welchem Gang das Gas aufdrehe geht sie erst noch ein Weilchen, beispielsweis im 4. Gang knapp über 80 und dann fängt der Motor an zu ruckeln, bzw. fühlt sich an, als bekommt er keinen Sprit, oder Funken. Wenn ich dann wieder vom Gas gehe dauert es eine kurze Weile bis ich wieder ohne Ruckeln fahren kann. Wenn ich dann wieder auf Vollast gehe, habe ich das selbe Problem. Nach zwei drei Versuchen läuft der Motor im mittleren Drehzahlbereich dann auch nicht mehr so gut, bzw. er ruckelt. Ich komme auch höchstens auf 90-95 km/h
Wenn ich mir die Kerzen dann ohne lange Fahrt im Standgasbereich anschließend ansehe, sind sie komplett verrußt. Kerzen sind Bosch mit 4er Wärmewert. Kontaktabstand habe ich von ca. 065 auf 05 mal verringert, bin jetzt aber noch nicht danach gefahren.
Ventilspiel hatte ich vergessen zu erwähnen. EL 015, AL020.
Die Zündspule ist von mir zumindest nicht neu gekommen. Allerdings passt das Verhalten aus meiner Kenntnis heraus nicht zu den typischen Problemen, sofern die Spule defekt ist. Normalerweise ist der Funken ja bei hoher Drehzahl wesentlich stärker.
Die schwarzen Kerzen würden mir sagen, dass im oberen Drehzahlbereich (Nadel/Hauptdüse) zu fett verbrannt wird. Die Nadeln sind aber ganz unten und die 105er sind standartmäßig recht klein. Das passt für mich nicht so recht zusammen.
So, dass war es erstmal. Ich hatte jetzt folgenden vor. Als erstes würde ich mir beim Freundlichen mal ein paar HD bestellen. Ich hatte an 100er, 115er und 120er gedacht. Zusätzlich auch noch ein paar 40er LLD. Wenn es daran nicht liegt, bleibt bei meinem Kenntnisstand eigentlich nur noch die Zündspule übrig. Oder habt Ihr da noch eine Idee.
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Frank[/img]


Hi, ich hatte an meiner R60/2 neulich das gleiche Phänomen. Vergaser zerlegt, gereinigt, NOS Komponenten eingebaut - nichts. Der Fehler lag an dem Anschlag am Fliehkraftversteller, die nicht dort begrenzt hat wo es sollte. Dadurch ging der ZZP viiiel weiter Richtung früh als die "F"-Markierung auf der Schwungscheibe, kann man mit dem Strobo gut kontrollieren. Irgendwann stottert der Motor als käme kein Sprit. Drehzahlabhängig, da habe ich 5 Minuten gebraucht, um drauf zu kommen, vorher fühlte es sich lastabhängig an.
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Thomas

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #3 am: 24 März 2021, 13:47:02 »

Hi, ich hatte an meiner R60/2 neulich das gleiche Phänomen. Vergaser zerlegt, gereinigt, NOS Komponenten eingebaut - nichts. Der Fehler lag an dem Anschlag am Fliehkraftversteller, die nicht dort begrenzt hat wo es sollte. Dadurch ging der ZZP viiiel weiter Richtung früh als die "F"-Markierung auf der Schwungscheibe, kann man mit dem Strobo gut kontrollieren. Irgendwann stottert der Motor als käme kein Sprit. Drehzahlabhängig, da habe ich 5 Minuten gebraucht, um drauf zu kommen, vorher fühlte es sich lastabhängig an.
Das wäre auch ein heisser Kandidat. Werde ich gleich mal abblitzen.
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Frabecko

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #4 am: 24 März 2021, 13:47:47 »

Schönes Mopi! Bestimmt hast du an den den Sitz des Zündnagels in der Lampe gedacht ?
An dem Scheinwerfer gibts kein Zündnagel mehr.
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Frabecko

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #5 am: 24 März 2021, 19:38:30 »

Hab gerade mal ne Runde ohne Luftfiltereimsatz gedreht. Jetzt ruckelt es im
mittleren Drehzahlbereich und oben rum fast nicht mehr. Sie geht jetzt bis 110 km/h lt. GPS.
Somit bin ich auf dem richtigen Weg, hoffe ich. Werde jetzt mal etwas größere Hauptdüsen versuchen und die 35er LLD gegen 40er tauschen. Das Höherhängen um eine Raste der Nadeln hat keinen Unterschied gebracht. Bin gerade etwas von der Zündung ab. Das Kerzenbild sieht sehr gut aus. Was mich wiederum nachdenklich im Bezug auf falscher Bedüsung macht. Wenn sie nun etwas zu mager wäre, würden die Kerzen ja eher hellgrau sein. Sie sehen aber eher aus wie gerade reingeschraubt mit einem gaaaanz leichten schwarzen Ring und etwas hellbrauner Mittelelektrode.
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motoclub

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #6 am: 25 März 2021, 08:09:12 »

Hab gerade mal ne Runde ohne Luftfiltereimsatz gedreht. Jetzt ruckelt es im
mittleren Drehzahlbereich und oben rum fast nicht mehr. Sie geht jetzt bis 110 km/h lt. GPS.
Somit bin ich auf dem richtigen Weg, hoffe ich. Werde jetzt mal etwas größere Hauptdüsen versuchen und die 35er LLD gegen 40er tauschen. Das Höherhängen um eine Raste der Nadeln hat keinen Unterschied gebracht. Bin gerade etwas von der Zündung ab. Das Kerzenbild sieht sehr gut aus. Was mich wiederum nachdenklich im Bezug auf falscher Bedüsung macht. Wenn sie nun etwas zu mager wäre, würden die Kerzen ja eher hellgrau sein. Sie sehen aber eher aus wie gerade reingeschraubt mit einem gaaaanz leichten schwarzen Ring und etwas hellbrauner Mittelelektrode.
Wenn Du ohne LuFi bessere Ergebnisse hast wie mit LuFi, dann läuft die Maschine mit LuFi zu fett. Diese Situation wirst Du nicht verbessern, in dem Du die Düsen größer wählst... Bei mir läuft die 51/3 mit und ohne LuFi ohne (wahrgenommen) Änderung. Sitzt Dein Filtereinsatz zu?
Ich habe das Original-Material rausgeholt, und durch Filterschaumstoff ersetzt. Andere Umbauten verwenden den Papierfilter der R50, vielleicht probierst Du in die Richtung weiter?
 
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Thomas

rolf

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #7 am: 25 März 2021, 08:58:41 »

1. vergiß die kerzenfarbe
2. hellbraune mittellelektrode wäre, wenn, die Kerzenfarbe...der Gewindering ist eigentlich immer schwarz
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Frabecko

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #8 am: 25 März 2021, 09:16:50 »

Wenn Du ohne LuFi bessere Ergebnisse hast wie mit LuFi, dann läuft die Maschine mit LuFi zu fett. Diese Situation wirst Du nicht verbessern, in dem Du die Düsen größer wählst... Bei mir läuft die 51/3 mit und ohne LuFi ohne (wahrgenommen) Änderung. Sitzt Dein Filtereinsatz zu?
Ich habe das Original-Material rausgeholt, und durch Filterschaumstoff ersetzt. Andere Umbauten verwenden den Papierfilter der R50, vielleicht probierst Du in die Richtung weiter?

Der Luftfilter ist nicht mehr original. Meiner wurde aus Alu gedreht, hat aussen ein Lochblech und innen ein Metallnetz. Zusätzlich hatte ich mir aus einem Schwamm ca. daumendick einen Ring geschnitten. Den habe ich nun rausgenommen. Somit lief sie vorher zu fett und nun grundsätzlich schon ganz passend vom Verhältnis Luft-Benzin (Gemisch). Wenn ich bei Vollgas ca. einen Wimpernschlag zurück gehe, läuft sie wieder gefühlt mehr auf Zug. Das sagt mir, dass die Hauptdüse einen Tacken zu klein ist. Deshalb werde ich hier noch mal weiter forschen. Im Teillastbereich (Leerlaufdüse/Nadel) ruckelt sie jetzt noch etwas. Daher wollte ich mal die wohl nicht originalen 35 er gegen die werksmäßig verbauten 40er tauschen, da der Motor ja nun auch grundsätzlich mehr Luft bekommt. Ich denke, dass ich Luftmäßig momentan da liege, wie die R51 Motoren mit dem Siebfilter. Hinzu kommt der offene Auspuff (weniger Staudruck). Die Düsennadeln wären dann nochmal zu probieren. Das höher hängen um eine Raste hatte gestern gefühlt nichts gebracht. In Verbindung mit der Leerlaufdüse kann das aber schon wieder anders aussehen.
Was ich gestern noch gemacht habe.., am Fliehkraftversteller gibt es eine Einstellmöglichkeit. Die Feder kann nach verstellen des Halteplättchens auf mehr Vorspannung gebracht werden. Diese hatte ich etwas erhöht, da mir das Standgas etwas zu langsam runter ging. So ist es jetzt besser. Ich muss aber nochmal abblitzen und schauen, ob die Frühzündung auch so erreicht wird. Hat da von Euch schon mal jemand dran rumgedreht?
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Frabecko

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #9 am: 25 März 2021, 17:38:19 »

Der Luftfilter ist nicht mehr original. Meiner wurde aus Alu gedreht, hat aussen ein Lochblech und innen ein Metallnetz. Zusätzlich hatte ich mir aus einem Schwamm ca. daumendick einen Ring geschnitten. Den habe ich nun rausgenommen. Somit lief sie vorher zu fett und nun grundsätzlich schon ganz passend vom Verhältnis Luft-Benzin (Gemisch). Wenn ich bei Vollgas ca. einen Wimpernschlag zurück gehe, läuft sie wieder gefühlt mehr auf Zug. Das sagt mir, dass die Hauptdüse einen Tacken zu klein ist. Deshalb werde ich hier noch mal weiter forschen. Im Teillastbereich (Leerlaufdüse/Nadel) ruckelt sie jetzt noch etwas. Daher wollte ich mal die wohl nicht originalen 35 er gegen die werksmäßig verbauten 40er tauschen, da der Motor ja nun auch grundsätzlich mehr Luft bekommt. Ich denke, dass ich Luftmäßig momentan da liege, wie die R51 Motoren mit dem Siebfilter. Hinzu kommt der offene Auspuff (weniger Staudruck). Die Düsennadeln wären dann nochmal zu probieren. Das höher hängen um eine Raste hatte gestern gefühlt nichts gebracht. In Verbindung mit der Leerlaufdüse kann das aber schon wieder anders aussehen.
Was ich gestern noch gemacht habe.., am Fliehkraftversteller gibt es eine Einstellmöglichkeit. Die Feder kann nach verstellen des Halteplättchens auf mehr Vorspannung gebracht werden. Diese hatte ich etwas erhöht, da mir das Standgas etwas zu langsam runter ging. So ist es jetzt besser. Ich muss aber nochmal abblitzen und schauen, ob die Frühzündung auch so erreicht wird. Hat da von Euch schon mal jemand dran rumgedreht?
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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #10 am: 25 März 2021, 17:40:38 »

Bin gerade mal ne Runde mit den neuen Düsen gefahren. LLD 40er, HD 115er. Kein Ruckeln mehr. Springt top an und läuft schön rund um Standgas.
Ganz sporadisch mal ein Knallen in den Luftfilter und einmal in den Auspuff. Bin knapp 90 km gefahren. Unterwegs die Kerzen raus. Beide dunkelbraun. Die Nadeln unterwegs mal auf die dritte Kerbe von oben. Da ruckelt sie beim Gas geben. Am besten läuft sie mit der ersten Kerbe.
Sie zieht sauber hoch. Ab 80 ziemlich zäh. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit, ob das bei dem Boxer mit 24 PS normal ist. Aber leider kommt sie nicht über 110 mit GPS. und dafür brauche ich auch zwei km Anlauf. Das macht mich noch nicht richtig glücklich. Hat jemand von Euch da noch eine Idee?
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F.B.

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #11 am: 25 März 2021, 21:12:06 »

Zunächst ist anzumerken das die 40er Leerlaufdüse bei der R51/3 Standard ist.(35 z.B. R69+/-S).
Eine eher abwegige Frage:
-hast Du denn sicher eine 35/9 Hinterrad Übersetzung? ???
Es ist nicht immer drin was draufsteht. Das kann man leicht überprüfen. Eine volle Umdrehung des Hinterrades macht knapp 4(3,96) Umdrehungen am Kardan.
Gruß
Frank
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Frabecko

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #12 am: 26 März 2021, 12:57:41 »

Zunächst ist anzumerken das die 40er Leerlaufdüse bei der R51/3 Standard ist.(35 z.B. R69+/-S).
Eine eher abwegige Frage:
-hast Du denn sicher eine 35/9 Hinterrad Übersetzung? ???
Es ist nicht immer drin was draufsteht. Das kann man leicht überprüfen. Eine volle Umdrehung des Hinterrades macht knapp 4(3,96) Umdrehungen am Kardan.
Gruß
Frank

Ich habe den Hinterradantrieb komplett revidiert. Das heißt, neues Tellerrad mit passendem Ritzel, alle Wedis, Passscheiben, Bronzering, Lager usw. neu und mit viel Aufwand und Gefühl mittels Tuschierpaste und kundiger Unterstützung eingebaut und ausdistanziert. Es ist definitiv ein 35/9er.
Der Gaszug ist bei vollem Anschlag des Gasgriffes auch am Anschlag, Schieber ist komplett oben. Irgendwas passt da noch nicht. Ansonsten läuft sie ja wirklich schon ganz gut.
Sind wir doch wieder bei der Spule? Passt ja eigentlich nicht zusammen. Untenrum, da wo wenig Strom vom Magneto geliefert wird, läuft sie gut. Obenrum verhungert sie bei knapp über 100 km/h. Ich glaube, die 120er Hauptdüse kann ich mir sparen. Der Wechsel von der 105er zur 115er hat von der Höchstgeschwindigkeit keinen Unterschied gebracht.

Sonst noch jemand ne Idee ::)?
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Elefantentreiber

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #13 am: 26 März 2021, 13:06:08 »

Wie groß und schwer bist Du denn?

Die Jockey´s aus der Werksangabe waren 50er Jahre like recht klein von Statur und niedrig im Gewicht.

Ich habe den Hinterradantrieb komplett revidiert. Das heißt, neues Tellerrad mit passendem Ritzel, alle Wedis, Passscheiben, Bronzering, Lager usw. neu und mit viel Aufwand und Gefühl mittels Tuschierpaste und kundiger Unterstützung eingebaut und ausdistanziert. Es ist definitiv ein 35/9er.
Der Gaszug ist bei vollem Anschlag des Gasgriffes auch am Anschlag, Schieber ist komplett oben. Irgendwas passt da noch nicht. Ansonsten läuft sie ja wirklich schon ganz gut.
Sind wir doch wieder bei der Spule? Passt ja eigentlich nicht zusammen. Untenrum, da wo wenig Strom vom Magneto geliefert wird, läuft sie gut. Obenrum verhungert sie bei knapp über 100 km/h. Ich glaube, die 120er Hauptdüse kann ich mir sparen. Der Wechsel von der 105er zur 115er hat von der Höchstgeschwindigkeit keinen Unterschied gebracht.

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Re: R51/3 ruckelt unter Volllast
« Antwort #14 am: 26 März 2021, 13:57:21 »

Wie groß und schwer bist Du denn?

Die Jockey´s aus der Werksangabe waren 50er Jahre like recht klein von Statur und niedrig im Gewicht.

190 x 95 Bitte in der richtigen Reihenfolge🤭. Bin gerade wieder ne Runde gefahren. Mehr als knapp 110 km/h will sie nicht. Wäre jetzt auch nicht die totale Katastrophe. Allerdings möchte ich mir sicher sein, dass alles ok ist. Standgas, Übergänge. Halbgas und bis 110 Vollgas ist nun ohne Kritik. Läuft wirklich gut. Evtl. etwas zu mager. Hab gerade die Kerzen raus, sind quasi ohne Rückstände. Wärmewert 4. Evtl. Schluckt ja der nicht originale Auspuff doch zu viel Leistung oben rum.
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