BMW Boxerforum

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Autor Thema: Bereifung R50 und R27  (Gelesen 920 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

kavallerie2

  • Neuling
  • *
  • Karma: 0
  • Offline
  • Beiträge: 18
  • R25/3 R26 R27 R50 Zündapp S -Trophy, NSU Quikly
    • Grevenbroich
Bereifung R50 und R27
« am: 22 Mai 2021, 21:22:35 »

Hallo liebe BMW-Fans.
Ich bin "vom Fach"  und habe seit 41Jahren auch einen Meisterbrief. Über die Jahre bin ich immer BMW (solo und Gespann) gefahren -R 26/27/50/65-, und bis vor 3 Jahren eine K75RT.
Aber, Ihr kennt es, es juckt wieder! Deshalb möchte ich wieder eine R27 und eine R50 zulassen.
Es müssen aber unbedingt neue, "moderne Reifen" drauf. Und das ist mein Problem.
R27: vorne 3.25-18, hinten max 3.5 (eingetragen sind  sogar 4.00, aber ob das noch hinhaut?)

Was nehme ich da?? mein Wunsch wäre Bridgestone BT 45(46), den gibt es aber nicht als 3.25er und den 3.5er nur als Front!! Einfach vorne drauf legen und hinten den 4.00 BT46??? Dann wäre wieder Eintragung TÜV SVA etc erforderlich.
Meine 2. Wahl Metzeler vorne ME11 in 3,25 und hinten ME77 als 3.5er?? Aber die werden schon "ewig hergestellt" und ob die Gummimischung dann neuere Technik ist???
3. Wahl Metzeler ME22, auch 3,25/3.50-18. Das Profil sieht modern aus, werden aber auch schon lange gebacken und das in BRASILIEN???

Bei der R50 habe ich ein ähnliches Problem!!!Vorne wäre der Brigestone BT45 möglich und hinten der BT46 als 4.00 (könnte knapp werden.

Heidenau???? Ich weis nicht, wo werden die hergestellt?? und wie sind die Gummimischungen??
Pirelli baut auch noch etwas??

Was fahrt ihr so?? Was könntet ihr mir empfehlen?

Ich würde mich freuen, wenn ich über Pfingsten von dem einen oder anderen interesante Antwort bekommen würde.

Gruß  :schrauber:
Gespeichert

BMW Boxerforum

Bereifung R50 und R27
« am: 22 Mai 2021, 21:22:35 »


berndr253

  • Veteran
  • *****
  • Karma: 6
  • Offline
  • Beiträge: 1171
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #1 am: 22 Mai 2021, 23:18:27 »

Ich hatte ME22 auf meiner R50 und der R27 - bei trockenem Wetter fahrbar - bei Nässe nimmt man besser die Straßenbahn.
Dann beide gewechselt auf Bridgestone BT45 - würde nun den Nachfolgereifen BT46 nehmen.

Grusz

Bernd
Gespeichert

CowBoy

  • Meister-Schrauber
  • ****
  • Karma: 0
  • Offline
  • Beiträge: 322
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #2 am: 23 Mai 2021, 00:06:48 »


Heidenau???? Ich weis nicht, wo werden die hergestellt??


Die "Reifenwerk Heidenau GmbH & Co. KG" fertigt in der Hauptstraße 44 in 01809 Heidenau.
Gespeichert

q20

  • Neuling
  • *
  • Karma: 0
  • Offline
  • Beiträge: 4
  • I love Oldtimer!
    • 27804
    • Niedersachsen
    • Deutschland
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #3 am: 23 Mai 2021, 00:25:31 »

Hallo,

ich fahre die Heidenau's mittlerweile auf der R27, R50/2, R80/7 und der ETZ250 und  zwar ohne Probleme.
Ich muss aber dazu sagen,  das ich selten auf nassen Straßen unterwegs bin.
Gruss Ingo
Gespeichert

F.B.

  • Meister-Schrauber
  • ****
  • Karma: 1
  • Offline
  • Beiträge: 264
  • I love Oldtimer!
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #4 am: 23 Mai 2021, 09:15:57 »

Ich fahre auf 3 Maschinen (R51/3, R67/2, R69) seit vielen Jahren vornehmlich Metzeler Block C5(werden wie ich gehört habe inzwischen auch bei Heidenau gefertigt?). Bei Nässe bin ich vorsichtig, aber insgesamt zufrieden.
Auf der R69 habe ich z.Zt. noch einen Heidenau K34. Ich meine das die Heidenau Reifen eine erkennbar kürzere Lebensdauer haben.
(N.B: als Gespann Hinterreifen habe ich Avon Tripple duty, aber das ist ja hier nicht die Frage)
Auf meiner R60/2 in Schweden wurden, aus Gründen der Verfügbarkeit, dort Dunlop K82 montiert. Die erscheinen mir unter allen Bedingungen gut und sicher(selbst auf unbefestigten Strassen).
Ich werde auf der R69 beim nächsten Wechsel vorne den BT45 versuchen, da alle verlässlichen Leute das Fahrverhalten bei Nässe hervorheben.
Gruß
Frank
Gespeichert

alt-aber-gut

  • Erfahrener Schrauber
  • ***
  • Karma: 2
  • Offline
  • Beiträge: 127
  • I love Oldtimer!
    • 57XXX
    • im wilden Osten
    • Westgoten
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #5 am: 23 Mai 2021, 10:17:09 »

Wenn's weiterhilft dann hier meine "Erkenntnisse" betreffend der Reifenwahl an meinen Krädern :

Auf den R26 & R27: vorne ME22 (3.25x18) und hinten Block C (3.50x18),
auf der R67/2 vorne und hinten Block C (3.50x19),
die R60/2 ist vorne mit ME22 (3.25x18) und hinten mit Block C66 (4.00x18) ausgerüstet,
TS250 vorne Metzeler ME 22 (3.00x18) und hinten Block C (3.50x16),
ETS250 vorne Metzeler Sahara (3.50x18) und hinten Enduro1 (4.00x18),

Generell fahre ich möglichst nie bei Nässe da die Bremserei im dichten Verkehr hinter Autos mit ABS und unachtsamen Fahreren auch mit der besten Bereifung schnell zum Problem werden kann. Bei trockenen Straßenbelägen sind alle Reifen gut fahrbar, allerdings sollten sie nicht zu alt sein. Die Aushärtung und Versprödung der Gummimischungen kann dann auf feuchten Stellen schnell problematisch werden. Grüße und immer genügend Abstand zum Vordermann, *****
Gespeichert

kavallerie2

  • Neuling
  • *
  • Karma: 0
  • Offline
  • Beiträge: 18
  • R25/3 R26 R27 R50 Zündapp S -Trophy, NSU Quikly
    • Grevenbroich
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #6 am: 23 Mai 2021, 14:31:54 »

Danke für eure Antworten.
Es hilft mir schon weiter. Am liebsten hätte ich die Bridgestone BT 45/46 drauf. Vorne 3.50 und hinten 4.00, aber dann müsste ich zur Eintragung (TÜV/SVA/neue Papiere :P), was ich vermeiden möchte. Ich habe alles im Brief stehen, 3.50, 4.00, sogar  100/90 oder 100/80. Aber leider IMMER vorne UND hinten!.
Vorne wäre es der 100/90-18 BT46 oder  3.50-18 BT 45, und hinten wäre es der 4.00-18 BT45 oder BT46, dann aber Eintragung?!

Vielleicht hat einer noch einen TIP für die besagten Größen (3.50, 4.00, 100/90 oder 100/80) iimmer im Satz vorne und hinten?

Ich würde mich freuen. Noch ein schönes Pfingstfest,
Theo

P.S. Bei der R27 habe ich mich für Dunlop K84 entschieden, nach mehreren Empfehlungen im Einzylinder-Forum
Gespeichert

herculestom

  • Meister-Schrauber
  • ****
  • Karma: 2
  • Offline
  • Beiträge: 449
    • 1441
    • Heidelberg
    • Gauteng
    • South Africa
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #7 am: 23 Mai 2021, 17:39:26 »

Moin Schrauber,

ich fahre auf meiner R 50/2 Heidenau K36, vorn und hinten. Die sehen ganz passabel aus, klassischer Look. Technisch hatte ich noch nie Probleme. Muss allerdings dazu sagen, dass ich nicht im gewollt im Regen rumgurke. Hin und wieder erwischt mich halt so ein Highveld-Gewitter. War bisher ok. Vorn 3,5 x 18 und hinten 4.0 x 18. Die 4 Zoll Reifen passen hinten gut in die Schwinge und Und sehen nicht aus wie Fahrradreifen.

Meine 3 Cent: Moderne Reifen mögen technisch wahrscheinlich besser sein, sehen aber häufig beschissen aus. Und Rennen fahren willst Du mit den alten Kisten vermutlich sowieso nicht. Reifen werden Dich mit Sicherheit nicht an die technischen Grenzen bringen. Das sieht bei modernen, leistungsstarken Motorrädern anders aus.

Gruß
Tom

cledrera

  • Meister-Schrauber
  • ****
  • Karma: 2
  • Offline
  • Beiträge: 369
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #8 am: 24 Mai 2021, 10:26:49 »

Zitat
mein Wunsch wäre Bridgestone BT 45(46),

Dann schau mal in die Anlage.  ;D

@Tom,
ich fahre auf meiner 25/3 vorne wie hinten den Bridgestone BT 45 und zwar bis zu dessen technischer Grenze.
Die erreicht man schneller als einem lieb ist, wenn man zügig unterwegs ist und dann ausweichen, korrigieren oder dergleichen muss.
Und ja: Es sieht besch .. eiden aus; insbesondere der Hinterradreifen während der Fahrt.

Clemens



Gespeichert

herculestom

  • Meister-Schrauber
  • ****
  • Karma: 2
  • Offline
  • Beiträge: 449
    • 1441
    • Heidelberg
    • Gauteng
    • South Africa
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #9 am: 24 Mai 2021, 19:02:54 »

Clemens,

akzeptiert. Der BT 45 ist vermutlich einer der besten Reifen, die man heute fuer Geld kaufen kann, sieht aber wirklich bescheiden aus. Sehr wahrscheinlich besser, als der K36. Fuer Extrempiloten mag das Bedeutung haben. Mit den Oldtimern cruise ich eher bei mittleren Drehzahlen, angemessener Geschwindigkeit und besonders auch angemessenem Abstand gemütlich durch die Gegend. Erkennbare Risiken gehe ich nicht mehr ein. Motorrad fahren und gleichzeitig Landschaft zu genießen hat heute fuer mich mehr Bedeutung. Muss allerdings gestehen, dass ich es mit der GS hin und wieder krachen lasse. Ist aber auch ein Moped einer anderen Liga, Technik und Leistung. Aber auch hier fahre ich einen Kompromiss-Reifen, da Südafrika und die umliegenden Laender häufig keine gepflegten Teerstraßen haben. Der Anakee Wild hat sich nach vielen Versuchen bewährt. In Europa würde ich den nicht fahren.

Gruß
Tom

berndr253

  • Veteran
  • *****
  • Karma: 6
  • Offline
  • Beiträge: 1171
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #10 am: 24 Mai 2021, 20:14:21 »

Ich bin der Meinung, dass es auch bei moderaten Bedingungen kein Fehler ist mit guten Reifen unterwegs zu sein. Insbesondere bei Nässe habe ich mit den ME22 aber auch mit Heidenau keine guten Erfahrungen gemacht.
Zudem - was sollen die Bedenken mit dem Aussehen des Reifenprofils - ich finde, dass es durchaus "augenfälliger" ist einer R27 eine Duplexbremse in die Vordergabel zu schmieden. Sinnvoll ist das ja sicher  ;)

Bernd
Gespeichert

motoclub

  • Erfahrener Schrauber
  • ***
  • Karma: 1
  • Offline
  • Beiträge: 182
    • NRW
    • Deutschland
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #11 am: 25 Mai 2021, 10:07:31 »

Vielleicht mag es bei der Reifenwahl helfen: der BT 45 / 46 hat in der Ausführung 4,00 - 18 eine Breite von 127mm - ist also faktisch ein 5,00-Reifen.

Bei den /5/6/7 wird das da im Abstand zur Schwinge schon mal etwas eng, mit einer anderen Distanzbuchse lässt sich das korrigieren.
Gespeichert
Viele Grüße
Thomas

alt-aber-gut

  • Erfahrener Schrauber
  • ***
  • Karma: 2
  • Offline
  • Beiträge: 127
  • I love Oldtimer!
    • 57XXX
    • im wilden Osten
    • Westgoten
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #12 am: 25 Mai 2021, 10:38:01 »

Morgen Thomas,
stimmt, man kann das Hinterrad etwas mehr nach links versetzen. Entweder durch außermittig nach linker Seite neu umspeichen oder eben per Distanzbuchse/Scheibe zwischen Achabtrieb und Mitnehmerseite der Nabe. Allerdings stimmt dann oft die Symetrie (Einspurigkeit) zwischen Vorder- und Hinterrad nicht mehr. Die Räder sind nicht mehr in der Flucht. Zusätzlich bereitet der breitere Hinerradreifen Probleme beim Aus- und einbauen des Hinterrrades. Es bleibt dann noch  kaum Platz um das Rad zwischen Achsgetriebe und linken Schwingenarm heraus zu ziehen bei einem Radwechsel.
Ich würde da lieber etwas weniger breit bauende Reifen verwenden. Grüße, *****
Gespeichert

Brendel

  • Erfahrener Schrauber
  • ***
  • Karma: 1
  • Offline
  • Beiträge: 206
  • I love Oldtimer!
    • 55263
    • Wackernheim
    • Rheinland Pfalz
    • DE
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #13 am: 25 Mai 2021, 17:54:04 »

Hallo,
ich habe den BT45 4.00x18 hinten und den 3.50er vorn aus Unwissenheit auf meiner 69/S montiert.
Die Reifen sind einfach zu breit und zu hoch und fahren sich schlecht da die Proportionen nicht passen.
Einziger Vorteil ist, die Fuhre lässt sich leichter auf den Ständer ziehen.
Gruss
Werner
Gespeichert

Fixu

  • Neuling
  • *
  • Karma: 0
  • Offline
  • Beiträge: 10
  • I love Oldtimer!
    • Schweiz
Re: Bereifung R50 und R27
« Antwort #14 am: 25 Mai 2021, 20:15:04 »

Hallo
Bezüglich der Breite: Ich hatte hinten mal den Metzeler ME77 in 3.50-18 auf meiner R26. Das war mühsam zum ein- und ausbauen. Musste jeweils die Bremsbacken entfernen. Seither fahre ich Heidenau K34 in 3.25-18.
Gruss Fixu
Gespeichert
 

Sitemap 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18