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Autor Thema: Bowdenzug  (Gelesen 2087 mal)

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berndr253

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Re: Bowdenzug
« Antwort #15 am: 29 November 2017, 16:20:13 »

Das korrekte Verlöten des Nippels mit dem Bowdenzug beschreibt ein Hersteller von fertigen Zügen wie folgt:
...
Das Drahtseil wird durch den Nippel hindurchgeführt und am anderen Ende aufgezwirbelt, um die zu verlötende Oberfläche und somit die Festigkeit zu erhöhen. Daraufhin den Bowdenzug-Nippel löten, indem man Lötzinn vom hinteren Ende hineinlaufen lässt – so bleiben die beweglichen Bereiche des Seiles sauber. Hat sich am vorderen Ende ein größerer Tropfen gebildet, der die Drahtlitzen komplett umschließt, ist der Nippel angemessen verlötet.
...

Das "Aufdröseln" würde den Bowdenzug gegen Herausrutschen auch nur dann sichern wenn die Bohrung im Nippel konisch wäre und das Aufdröseln mit dem Verlöten auf der Seite mit dem größeren Durchmesser erfolgen würde.

Bernd
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BMW Boxerforum

Re: Bowdenzug
« Antwort #15 am: 29 November 2017, 16:20:13 »

professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #16 am: 29 November 2017, 16:29:48 »

Hat sich am vorderen Ende ein größerer Tropfen gebildet, der die Drahtlitzen komplett umschließt, ist der Nippel angemessen verlötet.

Danke!    :)
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rolf

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Re: Bowdenzug
« Antwort #17 am: 29 November 2017, 18:53:58 »

also meine Bowdenzugnippel sind alle Konisch innen gebohrt (zum Seelenende hin)...wenn nicht....würde ich die Seele weiter rausschauen lassen und dann aufdröseln.
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berndr253

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Re: Bowdenzug
« Antwort #18 am: 29 November 2017, 19:25:22 »

Hab bisher nur Gaszugnippel gelötet - da ist mir das nicht aufgefallen.
Kupplungbowdenzug hab ich mit nem Schraubnippel am Kupplungshebel (Getriebe) ausgerüstet. Bremszüge hab ich bisher immer fertig konfektioniert gekauft.
Werde mir mal einen Satz Nippel kaufen und mal ein paar Züge anfertigen.
Hierzu würde ich ein Heissluftgebläse nehmen - Lötkolben mit hinreichender Leistung hab ich nicht

Bernd
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professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #19 am: 29 November 2017, 21:25:08 »

Ist so wie Rolf sagt, Löcher sind konisch!
Heißluftgebläse klappt besser als Lötkolben.
Als Lötkolben habe ich immer so Mörderteil mit 250 W genutzt. Das geht natürlich.
Beim Lötkolben musst du einen geschmolzen Tropfen anführen um das Teil auf Temperatur zu bringen.

Das Heissluftgebläse macht das "von selbst". Dann den Zinn dran halten und laufen lassen. (Flussmittel vorher natürlich)
.......und kein Gedöne mit der oxydierenden Spitze des Kolbens.

War ein guter Tipp von Dir, Bernd.

Gruß Buxus
« Letzte Änderung: 29 November 2017, 21:30:15 von professor buxus »
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professor buxus

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Re: Bowdenzug
« Antwort #20 am: 29 November 2017, 21:45:47 »

Vergessen: Dann vielleicht gleich Edelstahlzüge ausprobieren, entsprechendes Flussmittel vorausgesetzt.
Dann gehen auch (ich traue es mich kaum noch zu schreiben  ::) ) Teflonseelen.

Gruß Buxus
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johannestiger

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Re: Bowdenzug
« Antwort #21 am: 29 November 2017, 22:00:06 »

Das korrekte Verlöten des Nippels mit dem Bowdenzug beschreibt ein Hersteller von fertigen Zügen wie folgt:
...
Das Drahtseil wird durch den Nippel hindurchgeführt und am anderen Ende aufgezwirbelt, um die zu verlötende Oberfläche und somit die Festigkeit zu erhöhen. Daraufhin den Bowdenzug-Nippel löten, indem man Lötzinn vom hinteren Ende hineinlaufen lässt – so bleiben die beweglichen Bereiche des Seiles sauber. Hat sich am vorderen Ende ein größerer Tropfen gebildet, der die Drahtlitzen komplett umschließt, ist der Nippel angemessen verlötet.
...
Sag ich doch.

Gruß

Alexander
Das "Aufdröseln" würde den Bowdenzug gegen Herausrutschen auch nur dann sichern wenn die Bohrung im Nippel konisch wäre und das Aufdröseln mit dem Verlöten auf der Seite mit dem größeren Durchmesser erfolgen würde.

Bernd
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rolf

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Re: Bowdenzug
« Antwort #22 am: 29 November 2017, 23:53:48 »

Hab bisher nur Gaszugnippel gelötet - da ist mir das nicht aufgefallen.


Bernd


Die haben auch eine konische Seite
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berndr253

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Re: Bowdenzug
« Antwort #24 am: 30 November 2017, 11:53:00 »

Sehr hübsch - aber wohl leider nicht mehr "marktgängig". Werde dann wohl doch auf das Heissluftgebläse zurück greifen!

Grusz

Bernd
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cledrera

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Re: Bowdenzug
« Antwort #25 am: 06 Dezember 2017, 18:49:32 »

Bernd,
wie wäre es mit einer handlichen Lötlampe.
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awohorex

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Re: Bowdenzug
« Antwort #26 am: 10 Dezember 2017, 13:09:40 »

Ich habe meine Bowdenzüge immer nach der Hertweckmethode,allerdings auch mit einem 250 Watt Lötkolben gelötet.Bremszüge so kein Problem.Kann man ohne Probleme
weichlöten.Es geht aber auch mit Hartlot besser gesagt Silberhartlot bei Edelstahlzügen,wobei es wichtig ist da das Hartlot einen sehr niedrigen Schmelzpunkt hat.
Grundsätzlich sollte man aber schon Übung und Erfahung im Löten haben und nicht so mal nebenbei mal schnell ein Zug löten wollen,weil das ja so einfach ist.Das kann schnell in die Hose gehen.Ich habe schon mehrere rausgerissene Bowdenzugseelen gesehen.Beim Hartlöten besteht massiv die Gefahr bei Anfängern das die Züge mit zu hoher Temperatur ausgeglüht werden..... ::)

Gruß aus Kiel

Gerald
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rolf

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Re: Bowdenzug
« Antwort #27 am: 10 Dezember 2017, 18:07:10 »

Sehr hübsch - aber wohl leider nicht mehr "marktgängig". Werde dann wohl doch auf das Heissluftgebläse zurück greifen!

Grusz

Bernd

naja..."marktgängig"...Jan hat gerade einen erstanden.
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berndr253

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Re: Bowdenzug
« Antwort #28 am: 10 Dezember 2017, 19:31:46 »

Hab mal geschaut ob man das irgendwo in einem Werkzeugladen oder Maschinenhändler bekommt - Fehlanzeige.
Ebay oder vergleichbare "Marktplätze" sind hier wohl kaum als "marktgängig" einzuschätzen.
Das Heissluftgebläse bleibt für mich erste Wahl.

Grusz

Bernd
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