Vape umgerüstet - Fragen zum Startverhalten...

Begonnen von Enzo-met-Strepen, 26 August 2022, 17:38:32

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Enzo-met-Strepen

Wenn ich mit meiner sehr ordentlich instandgesetzten R 51/3 (mit 600ccm) und der VAPE Zündanlage/Lichtmaschine nach ein paar Tagen Stehen starten will, - warmes Wetter - ist das Anspringen für mich nur mit vielem Treten möglich.
Hahn auf, tupfen, einmal leer treten, dann etwas Gas und Zündung an....nix, nix, nix.
Nach vielem Treten dann Gas voll aufziehen und plötzlich geht es. Sie ist aber auch schon nach 3 Monaten auf den ersten Tritt angesprungen....
Es braucht wohl ein gutes Startritual,... aber welches. Hat jemand ein paar Ideen.
Wenn sie dann läuft ist alles perfekt. Sie springt dann auch wieder  sofort auf einen Tritt an.
Enzo





51Chop

Moin,

sehr lange Erfahrung habe ich mit der Vape nicht, das Startverhalten war vorher aber auch nicht anders.

Ich versuche vor dem Abstellen die Vergaser leertuckern zu lassen (im Übrigen bei all meinen Mopeds). Dann beim Neustart frischen Saft rein, etwas tupfen, Gas etwas auf und zwei-drei Mal treten und  dann Zündung an. Dann springt sie in aller Regel spätestens beim zweiten Tritt an.

Grüße
Amir
Gruß
Amir

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Enzo-met-Strepen

Dein Wort in Gottes Ohr... ich werd es probieren.
Enzo

Anulu

Ich starte genau so nur ohne tupfen.

Benzinhahn kurz vor dem abstellen zu ( ganz leer tucker ich den Vergaser ( 25/3) nicht.

Starten: Benzinhahn auf, 2x treten ohne Gas ohne Zündung , dann -> Zündung -> latsch -> an ( meistens )

Gruss

F.B.

Habe jetzt seit Jahren 2 600er Boxer mit Originalzündung(R60/2+ R"61/3") und 2 mit Power Dynamo (R67/2+ R69).
Ohne Frage brauchen die Maschinen mit Power Dynamo einfach deutlich mehr Schwung beim Antreten; d.h. spürbar mehr Kraft beim Ankicken.
Ist man zu langsam schlagen sie event. sogar zurück, weil der Zündzeitpunkt falsch berechnet wird, was es bei den alten BMW`s sonst gar nicht gibt.
Also je mehr Schwung der Motor bekommt, um so sicherer startet er. Am schwierigsten bei der R69 wegen der höheren Kompression.
Daneben muss ich bei allen 4 Maschine beim Ankicken kurz Vollgas geben.
Gruß
Frank

Enzo-met-Strepen

Heute habe ich probiert: Benzinhahn auf, 2x treten ohne Gas ohne Zündung , dann -> Zündung -> latsch -> an ( meistens )

es ging nicht... irgendwann klappte es mit Luftfilter zu und viel Gas...aber es war viel schwitz und viel Tret...

Ich werde jetzt mal den Vollgas-Vorschlag von Frank exakt probieren....aber erst morgem.
Enzo

Heiko

Das deutet dann darauf hin, dass sie es gerne vollfett mag beim Starten.
"Mitarbeiter der RGK-Redaktion"

51Chop

Komme gerarde aus der Garage nach ein bisschen Fummeln an meiner 51/3.
dann abschließend gestartet. Getupft, Gas bisschen auf, dreimal durchgetreten ohne Zündung, Zündung an, beim ersten Kick is sie losgetuckert. (1 Woche Standzeit)
Gruß
Amir

Chrome dont´t bring you Home

Enzo-met-Strepen

also: konnte es natürlich nicht lassen: hahn auf, 2 mal getupft, zweimal leer, Luftfilter zu, halbgas, zündnagel rein, ein tritt..wrumm.. morgen nochmal, ob es wirklich so geht.

Enzo

51Chop

Ohne sie etwas anzufetten durchs Tupfen vor dem Leerkicken und etwas Gas, damit der Motor das fette Gemisch auch einatmen kann, kickst du dich tot. So zumindest bei meiner, andere mögen ein anderes Ritual pflegen.

Der heutige Sprit ist nicht mehr der satte Saft, der ohne deutliche Anfettung einen Motor zur Arbeitsaufnahne überredet.
Gruß
Amir

Chrome dont´t bring you Home

F.B.

So kenn ich es auch, das mit dem Tupfen hatte ich vergessen in meinem Beitrag.
Außerdem schließe ich zusätzlich häufig auch im Sommer den Luftfilter zum Start was es noch leichter macht, allerdings mit Vorsicht.
Gruß
Frank

herculestom

Enzo,

hier mein Start-Tipp (kalt):
- Benzinhahn auf
- Luftfilter zu
- nicht tupfen
- kraeftig kicken, vielleicht 2 oder 3-mal.

Bei Warmstart den Vergaserschieber etwas lupfen, ein Kick. Muss man bei meiner XT uebrigens auch machen. Sonst springt das Luder nicht an.
umuntu ngumuntu ngabantu

motoclub

Offenbar hat jeder im Laufe der Zeit seine eigene Prozedur zum Start entwickelt. Grundsätzlich gilt: wer das Ziel erreicht, hat es richtig gemacht.

Bei allen mir bekannten Rollenboxern, meine eigenene oder wenn ich mal das Motorrad eines Freundes fahre, mache ich es so (kalt):
- Benzinhahn auf. Meistens dauert es ein paar Sekunden, dann kann man die Schwimmer hören, wenn sie hochkommen.
- Jede Seite den Tupfer drücken und im Sekundentakt zählen: 1-2-3-4, dann Tupfer loslassen.
- Zündung an und kicken.

Springt der Ofen nicht an und hustet er nicht mal, die Tupfer jeweils noch einmal 2 Sekunden halten. Manchmal sieht man dann bereits ein wenig Sprit austreten.

Dann kicken und der Ofen läuft.

Das ohne Zündung leer treten mache ich nie, ebenso betätige ich den Luftschieber grundsätzlich nie. Allerdings, fair genug: meine Grarage ist auch im Winter nie kälter als 15°C, den Laternenstart mit Eiszapfen an der Lampe kenne ich nicht.

Den Warmstart versuche ich nur mit Zündung an und kicken. Passiert nix, dann hat sich eine Gasblase im Vergaser gebildet, dann tupfe ich kurz (1-2 Sekunden auf jeder Seite), um frischen Sprit zu fördern.

 



Viele Grüße
Thomas

F.B.

Das mit dem Schließen des Luftfilters habe ich früher auch nie gemacht, weil mir die die Motoren "abgesoffen" sind. Außer wenn es richtig kalt war.
Bei meiner R67/2 und R69 mit Power Dynamo habe ich aber festgestellt das das Anreichern des Gemischs durch Schließen des Luftschiebers hilft.
Wie schon gesagt, dann kräftig Durchtreten. Der Power Dynamo braucht eine möglichst hohe "Drehzahl" beim Start. Das unterscheidet sich definitiv von der originalen Elektrik meiner beiden anderen Maschinen.
Gruß
Frank

Enzo-met-Strepen

Also: drei Tage stand das schwarze Wundertier, dann habe ich EXAKT nach Weisung von Frank (F.B.), der schließlich der vater meines Motorrades ist, gehandelt. Hahn auf, tupfen..1,2,3,4 schnell gezählt, Luftfilter zu, ein kräftiger Tritt..rumpeln,noch einer: läuft, Luftfilter auf...alles gut... es hatte ca. 24 Grad Lufttemp.

Demnächst nochmal probieren...



Enzo

51Chop

Ich denke, den ersten Rumpler kannst du mit einem Leerkick umgehen, bevor Zündung an. Aber gut, ist ja auch egal, wann wieviel Kicks angewendet werden, hauptsache der Schinken läuft ;D  :thumbup:
Gruß
Amir

Chrome dont´t bring you Home

Enzo-met-Strepen

#16
sag das nicht... wenn ich in Motorradklamotten 10 oder 20 mal getreten habe und mir die Sonne auf den pelz brennt, dann schwitze ich ganz käftig und fange an, schlechte gedanken über mein motorrad zu entwicklen.
So ein, zwei mal treten und es geht los, das ist eine feine sache...
Nicht vergessen darf man, wie das ist, wenn Publikum dich rotköpfig auf die Antiquität einreten sieht....

Hingegen ein lässiger Tritt und das Ding läuft... man denke an den Filmanfang von "Lawrence of Arabia".
das gibt es auf Youtube...



Also auch mit einer BMW sollte das gut aussehen...
und damit "Gute Nacht".
Enzo

motoclub

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass 'auf die Antiquität rotköpfig eintreten' (schöne Formulierung  ;) ) nur selten zum Ziel führt. Eigentlich nur dann, wenn abgesoffen und dann mit Vollgas (manche machen den Benzinhahn zu, wenn ich aber mit dem Inhalt der Schwimmerkammern ein paar hundert Meter fahren kann, habe ich den Sinn dessen nicht verstanden) die Brennräume lüften.

Wenn das Ding nicht anspringt, dann stimmt was nicht. Das muss man abstellen, und dann geht es auch los. Selbst bei meiner 68 ist das mittlerweile so, die hat anfangs sehr doof rumgezickt. Meistens liegt es an zu niedrigem Spritpegel, wenn ich dann noch einmal tupfe, brummt der Ofen beim nächsten Kick.

Das alles selbstverständlich nur, wenn sonst alles i.O. ist!
Viele Grüße
Thomas

Elefantentreiber

Ich habe es ja häufiger mit unterschiedlichen Motorrädern zu tun und probiere immer erst meine Standard Prozedur:


Benzinhahn / Benzinhähne auf, warten bis die Schwimmerkammern gefüllt sind, 3-4 Sekunden die Tupfer runter drücken.

Dann mit wenig geöffneten Gasschieber 1 x richtig treten.

In der Regel laufen meine Mopeds damit auf den ersten Tritt und viele meiner Patienten hier auch.


Ich trete nie vorher durch, ich gebe nie vorher Gas.

Was ich mir allerdings angewöhnt habe, wenn ich trete, bewegt sich meine rechte Hand nicht.

Das heißt ich gebe nicht noch zusätzlich Gas, magere das Gemisch nicht durch weiteres öffnen des Gasschiebers ab.

Das mit der Gashand ist Übungssache und war früher bei den ganzen japanischen Enduro´s wichtig, sonst tritt man sich da einen Wolf.

Zugebenen, bei den Schwingen-BMWehs ist das mit der Position des Kickstarters und dem geringen Weg nicht immer so einfach.
Bei den R51/3-68 Modellen oder meinen KS 601 klappt das wie gesagt fast immer auf Anhieb.


 
Zündapp´s sind immer noch die besseren Boxer

F.B.

Scheinbar bin ich der einzige der einen Unterschied zwischen originaler Zündung (meine R"61"/3 und R60/2 in Schweden) und  Boxern mit Vape/Power Dynamo (mein R67/2 Gespann und R69), wie bei Peters Maschine, sieht.
Ich sehe den aber schon, wenn auch nicht gravierend.
Neben den anderen Dingen die beschrieben sind, vor allem wie schon mehrfach gesagt, viel Schwung! Sonst ggfls. Rückschlag des Kickstarters, was es bei den originalen nie gibt.
Gruß
Frank

51Chop

Ich lasse das vorkicken auch mal weg, mal sehen was passiert. Ich habe mir das halt nur so angewöhnt, weil es immer geklappt hat. Und auch so im Bordbuch steht, schaun mer mal
Gruß
Amir

Chrome dont´t bring you Home

Enzo-met-Strepen

Also heute nach er Methode Frank: Hahn auf, 4 Sekunden tupfen, Luftfilter zu, einmal ohne Zündung treten, dann mit etwas Gas und Zündung....rumpel, dann nochmal... läuft. Luftfilter auf... nach kurzer Zeit braves Standgas.
Enzo

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