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| Beitrag inkl. Anworten zu: "Dichtflaeche hat Riefen - Motor tropft..." | |
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| Beitrag |
Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Tropf, tropf, tropf...
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Hi,
eine Frage:
ich habe mittlerweile ca. 300 km mit meiner R25/1 gemacht und ein kleines Problem:
Bei der Motor-Ueberholung wurde uebersehen, dass an der Dichtflaeche Zylinderkopf -> Ventildeckel ein paar kleine Riefen drin sind (da hat wohl mein Vorgaenger versucht gehabt, da irgendwas mit nem Schraubendreher o.ae. zu hantieren). Dies fuehrt dazu, dass die Dichtung permanent nass ist und nicht richtig dichtet -> Oel tritt aus und tropft munter aufīs Getriebe (keine grosse Mengen; aber dennoch aergerlich).
Habe schon Ventildeckel strammer angezogen, Dichtung ausgetauscht und auf die Riefen Dichtpaste geschmiert... hilft alles nix.
Vom Versuch, die Riefen mittels Schleifpapier wegzumachen wurde mir abgeraten, da die Dichtflaeche dann nicht mehr plan waere.
Meine Frage:
Gibt es eine andere Moeglichkeit, den Zylinderkopf dicht zu bekommen, OHNE ihn abzumontieren & im Fachbetrieb neu einschleifen zu lassen?
Habe nen Tip bekommen, es mit ein wenig Spachtelmasse zu probieren (auf die Riefen geschmiert soll das Wunder bewirken).
Was sagt ihr dazu und gibt es Alternativen?
Danke,
Karl
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| 30.09.01, 15:36 Uhr |
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| Zurueck zur Uebersicht |
| Alle direkten und indirekten Antworten auf den obigen Beitrag |
Stefan (Eingetragener Nutzer)
(68 Beitr., 68 Antw.)
| Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Tropf, tropf, tropf... [* Karl, 30.09.01 - 15:36]
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Hallo Karl,
mit Dichtmasse sollte es funktionieren, Du musst aber die Flaeche vorher mit Spiritus oder Bremsenreiniger (keine Verduennung oder Benzin) fettfrei machen, damit die Paste auch richtig haftet. Leg aber vorher mal einen Messschieber auf die schadhafte Stelle. Wenn dort Raender aufgeworfen sind, kannst Du sie ganz vorsichtig mit einem Hammer wieder egalisieren.
Gruss
Stefan
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| 30.09.01, 21:17 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [Stefan, 30.09.01 - 21:17]
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Hi Stefan,
>mit Dichtmasse sollte es funktionieren,
Habe mir heute n Spezialmittel (von Loctite) auf Silikon-Kupferbasis gekauft. Angeblich bis 350 °C hitzefest und fuer "Hochleistungsmotoren" (so wie in der R25 einer drin ist) ;-) . Desweiteren soll es Ungleichheiten bis max. 6 mm ausgleichen... Hoffentlich stimmts
Ich hoffe, dass es wirklich so ein Wundermittel ist, wie mir der Verkaeufer vollmundig versprochen hat...
>Du musst aber die Flaeche vorher mit Spiritus oder Bremsenreiniger (keine Verduennung oder Benzin) fettfrei machen,
Spiritus habī ich bestimmt irgendwo noch im Haus versteckt...
>damit die Paste auch richtig haftet. Leg aber vorher mal einen Messschieber auf die schadhafte Stelle. Wenn dort Raender aufgeworfen sind, kannst Du sie ganz vorsichtig mit einem Hammer wieder egalisieren.
Danke fuer den Tip. Sobald das beschxxx Wetter wieder mitspielt, werde ich mal die Ventildeckel abnehmen und mal schauen, was man machen kann (neue Dichtung braeuchte ich noch...)
Gruss,
Karl
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| 01.10.01, 17:27 Uhr |
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Anonymus* (Anonymer Nutzer)
| Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [* Karl, 01.10.01 - 17:27]
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Hallo Karl,
Dichtung kannst Du von mir geschenkt haben, ich habe da noch 20 Stueck im Keller rumliegen. Mail mir Deine Adresse, dann schicke ich Dir 2.
Gruss
Stefan
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| 03.10.01, 15:42 Uhr |
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Wolfgang (Eingetragener Nutzer)
(98 Beitr., 90 Antw.)
| Notloesung...
| | Re: Tropf, tropf, tropf... [* Karl, 30.09.01 - 15:36]
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Hi Karl,
also die ganzen Hilfsmittel wie Dichtpasten sind da leider nicht mehr als Notloesungen. Wenn du da doch den Fehler schon gefunden hast warum laesst du da den Zylinder nocht gleich planschleifen und hast somit fuer immer Ruhe. So hast du bei jedem Ventileinstellen jedesmal wieder die gleiche Sauerei mit den Dichtungsmitteln. Abschaben, komplett fettfrei saeubern und neu einschmieren.
Und auch nebenbei gemerkt. Bei einer kompletten Motorueberholung haette der Fehler schon auffallen muessen und eine Reparatur waere in deinem Preis sicherlich dringewesen. Red doch da mal mit dem Uli ob er dir das nicht ueber den Winter kostenfrei nachbessert.
Wolfgang
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| 04.10.01, 0:25 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Notloesung...
| | Re: Notloesung... [Wolfgang, 04.10.01 - 0:25]
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Hallo Wolfgang,
>also die ganzen Hilfsmittel wie Dichtpasten sind da leider nicht mehr als Notloesungen.
Hmm... im Grunde hast du ja recht. Es IST Flickschusterei, habe aber gedacht, dass die Paste wirklich was bringen wuerde...
>Wenn du da doch den Fehler schon gefunden hast warum laesst du da den Zylinder nocht gleich planschleifen und hast somit fuer immer Ruhe.
Eigentlich bin ich erst mal froh, dass ich nach ueber zweieinhalb Jahren Plackerei an dem XXX-Ding endlich mal fahren kann. Deswegen straeube ich mich (im Moment) noch davor, WIEDER den ganzen Zylinderkopf auseinander zu nehmen und WIEDER irgendwohin zum Planschleifen zu schicken...
Aber wie du gesagt hast - es fuehrt wohl kein weg drum herum, dass der Z.kopf mal plangeschliffen wird... ich versuche aber, das soweit noch hinaus zu zoegern, dass ich (zumindest diesen Herbst) noch ein paar Touren machen kann. Vielleicht im naechsten Fruehjahr werdī ichs dann wohl in Angriff nehmen...
>Und auch nebenbei gemerkt. Bei einer kompletten Motorueberholung haette der Fehler schon auffallen muessen und eine Reparatur waere in deinem Preis sicherlich dringewesen.
Gutes Agrument. Ich hab denen ausdruecklich eine KOMPLETTE Motorueberholung in Auftrag gegeben - deswegen hatīs mich neulich auch gewundert, als es hiess, von wegen Auspuffgewinde muss ein Neues dran... und jetzt auch noch die Dichtflaeche vom Zylinderkopf... vielleicht war bei "Ulli" an dem Tag viel los in der Werkstatt, und die habens einfach "uebersehen"... :-(
>Red doch da mal mit dem Uli ob er dir das nicht ueber den Winter kostenfrei nachbessert.
"Kostenfrei" gibtīs bei Ulli nur gute Ratschlaege. Sobald da aber jemand aus deren Werkstatt Hand anlegen muss, kostetīs schon was (klar, die Arbeitszeit will ja bezahlt werden). Ich glaube auch, dass die das gar nicht "im Hause" machen koennten - die schicken das bestimmt auch irgendwo ein um es machen zu lassen - und die wiederum wollen dann Geld haben (so das Ulli mir das auch gar nicht gratis geben koennte, selbst wenn er wollen wuerde)...
Vielleicht "lebe" ich auch einfach mit der Tropferei... Ab und zu mal das Getriebe abwischen (da tropfts durch den Fahrtwind drauf) wird mich bestimmt nicht umbringen. Ausserdem ist der Oelverlust nicht allzu gravierend... (die paar Tropfen).
Gruesse,
Karl
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| 04.10.01, 1:04 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [Anonymus*, 03.10.01 - 15:42]
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Hi Stefan,
>Dichtung kannst Du von mir geschenkt haben, ich habe da noch 20 Stueck im Keller rumliegen. Mail mir Deine Adresse, dann schicke ich Dir 2.
Vielen Dank - dummerweise war ich grad gestern bei "Ulli" und habe mir eine neue gekauft... Wenn ich das nur gewusst haette :-)
Ich denke, ich werdī beim Naechsten mal auf dein Angebot zurueck kommen.
Danke nochmals,
Karl
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| 04.10.01, 1:07 Uhr |
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rolf (Eingetragener Nutzer)
(170 Beitr., 165 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [* Karl, 04.10.01 - 1:07]
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.10.01 (0:46 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!
Hallo Karl,
nur mal eine dumme Frage: die Roehrchen , die aus dem Kopf in die Kipphebel gehen, die hast du eingesteckt?
Mich wundert, das das es so doll bei dir oelt("tropft auf das Getriebe"), wenn die Dichtung(nebenbei: eine der wenigen die du zigmal benutzen kannst, wenn sie nicht gerissen ist)nur "normal" undicht ist hast einen Oelschleier oben am Deckel. Wenn es denn wirklich an der Deckeldichtung liegt, kann es nicht an popeligen Riefen liegen(es sei denn sie sind ueber 1mm tief), ich schaetze deine Deckel liegen nicht auf , sei es durch Grate(die dann aber auch schon gewaltig sein muessen) oder aber die Bohrung fuer die Fuehrungsstifte sind verdreckt, oder die Deckel liegen bei den Kipphebeln auf. Leg mal die Deckel lose auf unf visiere mal den Spalt an ob du da einen Luftspalt siehst und dann schau wo sie aufliegen.
gruss
rolf
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| 04.10.01, 9:47 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [rolf, 04.10.01 - 9:47]
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Hallo Rolf,
die Deckel wurden bei und von "Ulli" (bzw. deren Mechanikerin) wieder zusammengebaut. Ich denke schon, dass die Roehrchen drin stecken (muessten theoretisch).
>Mich wundert, das das es so doll bei dir oelt("tropft auf das Getriebe"),
Es sind keine "Unmengen" die da tropfen, aber allzu wenig ist es auch nun wieder nicht...
>wenn die Dichtung(nebenbei: eine der wenigen die du zigmal benutzen kannst, wenn sie nicht gerissen ist)nur "normal" undicht ist hast einen Oelschleier oben am Deckel.
Der Oelschleier ist da, das stimmt. Aber er beginnt um die Dichtung īrum, geht dann ueber die Kuehlrippen (teilweise runter bis an das Schwarz des Zylinderkopfs) und durch den Fahrtwind tropfts dann ein bischen auf das Gertiebe.
Was mir aufgefallen ist: ich habe die Deckel etwas (viel) fester angezogen. Das Tropfen scheint weniger geworden zu sein, aber dafuer habe ich jetzt ein Geraeusch, dass sich wie ein "Klopfen" anhoert. Vielleicht liegt es wirklich an dem, was du gesagt hast - und die Deckel liegen nicht 100%ig auf (und die in der Werkstatt haben wieder geschludert)...
>Wenn es denn wirklich an der Deckeldichtung liegt, kann es nicht an popeligen Riefen liegen(es sei denn sie sind ueber 1mm tief),
Ich habe auf einer Seite zwei parallele Riefen in der Dichtflaeche. Ob sie tiefer als 1 mm gehen, kann ich nicht sagen, duerfte aber nicht sein. Bis max. 1mm vermute ich mal...
>ich schaetze deine Deckel liegen nicht auf , sei es durch Grate(die dann aber auch schon gewaltig sein muessen)
Sind mir keine Aufgefallen...
>oder aber die Bohrung fuer die Fuehrungsstifte sind verdreckt, oder die Deckel liegen bei den Kipphebeln auf. Leg mal die Deckel lose auf und visiere mal den Spalt an ob du da einen Luftspalt siehst und dann schau wo sie aufliegen.
Danke fuer den Tip. Ich schnapp mir mal gleich das Werkzeug und schau nach. Ich sag dir heut abend bescheid, ob ich was Neues heraus gefunden habe.
Viele Gruesse,
Karl
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| 04.10.01, 13:23 Uhr |
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rolf (Eingetragener Nutzer)
(170 Beitr., 165 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf...
| | Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [* Karl, 04.10.01 - 13:23]
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.10.01 (0:47 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!
Hallo karl
die Roehrchen siehst du(besser gesagt muesstest du sehen, wenn vorhanden) wenn du die Deckel abnimmst.Wie gesagt: vom Kopf seitwaerts in die Kipphebel, dh. der Kopf hat(von oben betrachtet) 2 Loecher und die Kipphebelachse je ein Loch an der Stirnseite.
Damit wir nicht aneinander vorbeireden: mit Deckel meine ich diese 2 Deckelchen aus Alu, die oben von der Spannpratze auf den Zylinderkopf gedrueckt werden>
gruss
rolf
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| 04.10.01, 14:43 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Roehrchen
| | Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Tropf, tropf, tropf... [rolf, 04.10.01 - 14:43]
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Hallo Rolf
>die Roehrchen siehst du(besser gesagt muesstest du sehen, wenn vorhanden) wenn du die Deckel abnimmst.Wie gesagt: vom Kopf seitwaerts in die Kipphebel,
Die Roehrchen sind mir bekannt (sind glaub ich fuer den Oeltransport zustaendig, oder irrī ich mich) :-)
Ich habī vorhin mal die ganzen Deckel abgenommen und nachgeschaut. Die Dichtflaeche ist in recht gutem Zustand (bis auf die zwei Riefen), aber die Dichtung ist stellenweise tropfnass. Die kleinen "Nippel", die aus dem Zylinderkopf heraus schauen (die, die du beschrieben hast) sind auch ok und passen ohne Probleme in die entsprechenden Oeffnungen in den Deckeln (d.h. die vorgesehenen Loecher in den Deckeln sind nicht verdreckt/dicht und in gutem Zustand). Das Wichtigste: die Ventildeckel liegen nicht auf den Kipphebeln (oder irgendwas anderem) auf.
Danach habe ich mir die Ventildeckel mal genau unter die Lupe genommen. Keine Beschaedigungen, Dichtflaeche scheint auch ok zu sein. Habe danach (so wie du es gesagt hast) die Deckel locker (nicht festgezogen) aufgelegt und nach einem Spalt ausschau gehalten. Der eine Deckel sitzt ganz plan auf, der andere hat einen winzig-kleinen Spalt (an der Stelle, wo die "Gewindestange" ist, auf die die Spannpratze gesteckt wird).
Habe testweise mal die beiden Deckel untereinander ausgetauscht und festgezogen. Den "Deckel-mit-dem-Spalt" habe ich nach hinten (d.h. zum Vergaser hin) aufgesteckt. Desweiteren Vergaser ueberprueft und festgestellt, dass er an einer Dichtung leckt (unten, an der Stelle wo der Benzinschlauch in den Vergaser uebergeht).
Nun habe ich eben eine knapp 20 km lange Testfahrt gemacht.
Ergebnis:
Kleiner Oelfilm um die Dichtung herum. Wird staerker, je weiter es zum hinteren Ventildeckel geht (der mit dem Spalt). Unter dem Vergaserflansch (Vergaser ist knochentrocken) ist eine kleine Oelpfuetze (ganz klein). Ich vermute, dass das Oel oben vom Ventildeckel runter tropft.
Ich denke, die Ventildeckel koennte ich auch selber plan schleifen. Wie gehe ich da am Besten vor? Einfach ein grosses Stueck Schleifpapier, drauf legen und vorsichtig abschleifen, oder gibt es da etwas zu beachten?
Sooo... soviel von meinem "Krisenherd" ;-)
Viele Gruesse,
Karl
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| 04.10.01, 16:26 Uhr |
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Anonymus* (Anonymer Nutzer)
| Re: Roehrchen
| | Re: Roehrchen [* Karl, 04.10.01 - 16:26]
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Hallo Karl,
kann es sein, dass der eine Deckel auf dem Kipphebellagerblock aufsitzt und deshalb die Dichtung nicht quetscht? Wer weiss, aus welchen Teilen Dein Zylinderkopf zusammengeschustert ist oder wie oft die Dichtflaechen schon geplant worden sind (viel Platz kann auch im Neuzustand nicht sein zwischen Deckel und Kipphebelblock). Wenn der Deckel aufsitzt, muessten innen irgendwo Macken zu sehen sein, vor allem, wenn es seltsame Geraeusche macht, wenn Du den Deckel zu fest ziehst. Das deutet darauf hin, dass ein Kipphebel anschlaegt. Ansonsten versuch es doch mal mit zwei Dichtungen.
Gruss
Stefan
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| 05.10.01, 8:17 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Was ist "normal" bei einem Oldie-Motor?
| | Re: Re: Roehrchen [Anonymus*, 05.10.01 - 8:17]
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Hallo Stefan
>kann es sein, dass der eine Deckel auf dem Kipphebellagerblock aufsitzt und deshalb die Dichtung nicht quetscht?
Habī ich mir auch gedacht (hat Rolf auch schon gemeint gehabt)...
Aber bei der Ueberpruefung ist mir nichts aufgefallen, d.h. die Deckel liegen locker auf und auf der Innenflaeche sind keine Spuren (Abrieb, Kratzer etc.) zu sehen.
> Wenn der Deckel aufsitzt, muessten innen irgendwo Macken zu sehen sein, vor allem, wenn es seltsame Geraeusche macht, wenn Du den Deckel zu fest ziehst.
Die Geraeusche, die ich hoere (so eine Art "Rasseln") scheinen evtl. aus dem Scheinwerfer zu kommen (bin mir aber nicht sicher). Koennten aber auch aus dem Motorraum sein (Steuerkette?). Aus dem Zylinder selbst hoere ich ein stetes, rhythmisches "Klopfen".
Das Problem, das ich bei der ganzen Fehlerbeschreibung habe: ich weiss einfach nicht, welche Geraeusche "normal" fuer einen Oldie mit diesem Alter sind und welche nicht...
>Das deutet darauf hin, dass ein Kipphebel anschlaegt. Ansonsten versuch es doch mal mit zwei Dichtungen.
Danke, das ist ein interessanter Tip - werde ich mal ausprobieren!
A propos Dichtungen. Das mit der undichten Ventildeckeldichtung ist anscheinend nur die Spitze des Eisbergs gewesen. Ich habe nun den Motor die letzten paar Kilometer mit Argusaugen beobachtet und festgestellt, dass er auch noch an der Dichtung Motor->Zylinder sowie Zylinder->Zylinderkopf Oel verliert... also an ALLEN Dichtungen, die irgendwie am Zylinder/-kopf dran sind... wie kann sowas sein?
Die sind doch alle neu? Ich habe auch bei "Ulli" (wie vorgeschrieben) nach 300 km das Ventilspiel und die Z.kopf-Schrauben nachziehen lassen... da duerfte SOWAS doch nicht mehr auftreten, oder?
Und wieder habe ich das Problem: Ist das "normal", dass ein Oldie-Motor Oel verliert; und wenn ja - WIEVIEL darf er verlieren?
Danke fuer eure Hilfe,
ein ratloser Karl
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| 05.10.01, 15:08 Uhr |
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Stefan (Eingetragener Nutzer)
(68 Beitr., 68 Antw.)
| Re: Was ist
| | Re: Was ist "normal" bei einem Oldie-Motor? [* Karl, 05.10.01 - 15:08]
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Hallo Karl,
das hoert sich ja alles nach einem klassischen Garantiefall an, sofern alles mit rechten Dingen, sprich Rechnungen, zugegangen ist. Auch ein Oldtimermotor sollte trocken sein (ausser vielleicht englische), mit leichtem Schwitzen an den Dichtungen musst Du leben. Das Oel sollte aber keinesfalls herauslaufen. Geraeusche macht ein BMW-Motor (ich kenne nur R25/3) auch nicht viele; die Ventile duerfen im kalten (!) Motor etwas klappern, sonst hoert man nichts.
Dass alle Dichtungen lecken, ist schon ungewoehnlich, da hat wohl mal ein Vorbesitzer die Schrauben mit der 2m-Verlaengerung angezogen und dadurch die Dichtflaechen vermurkst. Das ueberprueft ein guter Schrauber allerdings, bevor er den Motor wieder zusammensetzt. Das waere dann auch Ullis Fehler.
Weitere Moeglichkeit: Der Zylinder der R25/3 hat zum Brennraum einen Steg, der in die entsprechende Nut im Kopf verschwindet, um die Kopfdichtung vor den heissen Verbrennungsgasen zu schuetzen. Wenn jetzt einer den krummen Kopf plant und dabei zuviel wegnimmt, ergibt sich ein Spalt zwischen den Dichtflaechen, der, wenn er breiter ist als die Dichtung dick, zum Problem wird. Ob das bei der R25 auch so ist, weiss ich nicht, aber koennte ja sein.
Gruss
Stefan
P.S. Kurbelgehaeuseentlueftung dicht? Dann gibt selbst die neueste Dichtung nach.
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| 05.10.01, 15:46 Uhr |
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Wolfgang (Eingetragener Nutzer)
(98 Beitr., 90 Antw.)
| Re: Was ist
| | Re: Was ist "normal" bei einem Oldie-Motor? [* Karl, 05.10.01 - 15:08]
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Hi Karl,
also meines Erachtens duerfte ein neu ueberholter Motor fuer 3455,65 DM samt Getriebe kein Oel ueber die Dichtungen verlieren. Der Preis erscheint mir da schon ausserordentlich hoch und man duerfte schon davon ausgehen das dabei bei einem Einzylinder alles ordentlich repariert worden ist.
Ninn dir da ruhig nochmals die Rechnung zur Hand und schau genau nach was da der Uli alles an Reparaturen ausgefuehrt hat. Steht da etwas von Ueberholung des Motors drin stehen deine Karten gar nicht so schlecht und du kannst da ruhigen Gewissens eine kostenlose Nachbesserung verlangen.
Und auch den Reparaturauftrag gilts nochmals anzuschauen. Hast du eine Komplettueberholung in Auftrag gegeben so muessten dabei auch die Riefen plangeschliffen werden. Hat er dieses versaeumt so ists dann widerrum sein Fehler den er auf seine Kosten nachzubessern hat.
Denn auch der Uli muss eine bestimmte Gewaehrleistung fuer seine Reparaturen uebernehmen auch wenns ihn danach noch eine Kleinigkeit kostet.
Also, lass dich da ja nicht unterkriegen
Wolfgang
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| 06.10.01, 20:31 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Re: Was ist
| | Re: Re: Was ist [Wolfgang, 06.10.01 - 20:31]
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Hallo Wolfgang,
>also meines Erachtens duerfte ein neu ueberholter Motor fuer 3455,65 DM samt Getriebe kein Oel ueber die Dichtungen verlieren.
Das habī ich mir auch gedacht... aber kann es vielleicht daran liegen, dass sich der Motor gerade in der "Einfahrts-Phase" befindet (d.h. es tropft, bis sich alle Teile eingelaufen haben)? Kann das sein???
>Der Preis erscheint mir da schon ausserordentlich hoch und man duerfte schon davon ausgehen das dabei bei einem Einzylinder alles ordentlich repariert worden ist.
Da hast du recht - Ulli ist wirklich nicht der Guenstigste.
Aber wir sollten (vorerst) mal die Kirche im Dorf lassen. Bevor ich jetzt lauthals anfange herum zu krakeelen, dass Ulli was falsch gemacht hat, moechte ich zuerst alle Eventualitaeten ausschliessen, dass ICH einen Bedienungsfehler gemacht haben koennte - wie auch immer das aussehen moege (falls jemand auf DIESE Idee kommt). Vom Ulli habe ich den Eindruck, dass er ein serioeser Mensch ist mit dem man auch vernuenftig reden kann. Wenn ich dann demnaechst zu ihm fahren werde, dann moechte ich auf seine Argumente auch eine sachliche Antwort geben koennen (deshalb frage ich EUCH ja, woran ich bei meinem tropfenden Motor bin).
Ich habe mir nun extra den ganzen Samstag Zeit genommen, und das komplette Motorrad unter die Lupe genommen. Habe die Ventildeckel NOCHMALS abgenommen; gereinigt (Oel); neue Dichtung und Spezial-Dichtpaste (Loctite) verwendet. Die Muttern vom Zylinder (die vier um den Zylinder herum, die in den Motorblock gehen) habe ich nachgezogen - liessen sich jeweils um fast eine 4tel Drehung nachziehen (haben sich evtl. durch das Fahren gelockert). Vergaser-Verschraubungen alle nochmals kontrolliert & nachgezogen. Bis auf Getriebe & Gabel alle Oele des Motorrades gewechselt (Oel aus Motor war recht dunkel und hatte bischen Metallspaene innen; warscheinlich "normal" bei Einfahrtszeit, oder irrī ich mich da?)... etc etc etc ...
>Ninn dir da ruhig nochmals die Rechnung zur Hand und schau genau nach was da der Uli alles an Reparaturen ausgefuehrt hat. Steht da etwas von Ueberholung des Motors drin stehen deine Karten gar nicht so schlecht und du kannst da ruhigen Gewissens eine kostenlose Nachbesserung verlangen.
Auf der Rechung steht:
"Angelieferte Motorteile gesichtet. Kurbelwelle im Tausch ersetzt. Schwungscheibe ersetzt. Motor zusammen gebaut. Nockenwellenrad Tuning eingebaut. Zylinder gebohrt auf 69,00 mm gereinigt und mit Hitzelack lackiert. Tuningkolben eingebaut, Zylinderkopf ueberholt und montiert, Ventile eingestellt".
Was vergessen wurde zu erwaehnen: Getriebe wurde ueberholt.
Wenn in der Rechnung geschrieben steht: "Zylinderkopf ueberholt" - gehoert dazu auch das Abschleifen der Dichtflaechen? Denke ich doch, oder?
>Und auch den Reparaturauftrag gilts nochmals anzuschauen. Hast du eine Komplettueberholung in Auftrag gegeben so muessten dabei auch die Riefen plangeschliffen werden.
Das mit dem Reparaturauftrag ist so eine Sache. Den habe ich nicht mehr (weiss gar nicht, ob ich den an Ulli zurueck gegeben habe...?) Ich habe aber definitiv eine KOMPLETTE Motorueberholung in Auftrag gegeben.
>Hat er dieses versaeumt so ists dann widerrum sein Fehler den er auf seine Kosten nachzubessern hat. Denn auch der Uli muss eine bestimmte Gewaehrleistung fuer seine Reparaturen uebernehmen auch wenns ihn danach noch eine Kleinigkeit kostet.
Nobody is perfekt - die Leute aus Ullis Team sind ja auch bloss Menschen... und mit denen kann man ja reden... und das werde demnaechst mal machen :-)
>Also, lass dich da ja nicht unterkriegen
Danke - keine Bange! Werde ich bestimmt nicht... ;-)
Viele Gruesse,
Karl
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| 07.10.01, 22:14 Uhr |
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Stefan (Eingetragener Nutzer)
(68 Beitr., 68 Antw.)
| Re: Re: Re: Was ist
| | Re: Re: Re: Was ist [* Karl, 07.10.01 - 22:14]
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Hallo Karl!
>Das habī ich mir auch gedacht... aber kann es vielleicht daran liegen, dass sich der Motor gerade in der "Einfahrts-Phase" befindet (d.h. es tropft, bis sich alle Teile eingelaufen haben)? Kann das sein???
>
Nein, wie soll sich denn eine Dichtung einlaufen und eine Dichtung, die einmal leckt, wird erst wieder trocken, wenn alles Oel durchgesifft ist (eigene Erfahrung).
Die Muttern vom Zylinder (die vier um den Zylinder herum, die in den Motorblock gehen) habe ich nachgezogen - liessen sich jeweils um fast eine 4tel Drehung nachziehen (haben sich evtl. durch das Fahren gelockert).
Wenn Du nochmals ordentlich ziehst, dann bekommst Du bestimmt noch eine Vierteldrehung hin, oder?! ;-)
Ich hoffe, dass Du einen Drehmomentschluessel benutzt und auch das richtige Drehmoment eingestellt hast, denn sonst verzieht sich der Zylinderkopf und wird undicht oder kann sogar reissen. Ich kenne da jemanden, den habe ich mal gesehen, wie er an seinem VW-Bus die Zylinderkopfschrauben mit einer 1m-Verlaengerung nachgezogen hat (im Handbuch stand wohl was von 90° nachziehen). Einen Monat spaeter hat er den Bus mit defektem Motor verkauft!
Solltest Du einfach "nach Gefuehl" herumgewuergt haben, hat der Ulli jetzt einen Grand mit Vieren!
Vergaser-Verschraubungen alle nochmals kontrolliert & nachgezogen.
siehe Zylinderkopf!
Bis auf Getriebe & Gabel alle Oele des Motorrades gewechselt (Oel aus Motor war recht dunkel und hatte bischen Metallspaene innen; warscheinlich "normal" bei Einfahrtszeit, oder irrī ich mich da?)... etc etc etc ...
Wie gross sind die Spaene? Wie beim Feilen (schlecht) oder nur staubkorngross (Abrieb der Kolbenringe und Gleitlager)
>
>
>Wenn in der Rechnung geschrieben steht: "Zylinderkopf ueberholt" - gehoert dazu auch das Abschleifen der Dichtflaechen? Denke ich doch, oder?
Ja!
>
>Das mit dem Reparaturauftrag ist so eine Sache. Den habe ich nicht mehr (weiss gar nicht, ob ich den an Ulli zurueck gegeben habe...?) Ich habe aber definitiv eine KOMPLETTE Motorueberholung in Auftrag gegeben.
>
"Angelieferte Motorteile gesichtet. Kurbelwelle im Tausch ersetzt. Schwungscheibe ersetzt. Motor zusammen gebaut. Nockenwellenrad Tuning eingebaut. Zylinder gebohrt auf 69,00 mm gereinigt und mit Hitzelack lackiert. Tuningkolben eingebaut, Zylinderkopf ueberholt und montiert, Ventile eingestellt".
Also: Wenn jemand einen Motor zerlegt, die Teile sichtet und krumme Dichtflaechen uebersieht, dann ist das sein Fehler und Du hast ein Recht auf Nachbesserung. Ausserdem gehoert das bei diesem Umfang der Arbeiten (neue Schwungscheibe, Kolben, Zylinderkopf usw.) dazu, dass man die gebrauchten Teile penibel sichtet.
>
Gruss
Stefan
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| 08.10.01, 8:32 Uhr |
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rolf (Eingetragener Nutzer)
(170 Beitr., 165 Antw.)
| Re: Re: Re: Was ist
| | Re: Re: Re: Was ist [* Karl, 07.10.01 - 22:14]
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.10.01 (0:47 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!
Hallo karl,
wie schon gesagt, die Deckeldichtung kannst du wirklich hundertmal benutzen.
Zum Deckel: ich wuerde mir mal genau anschauen warum der hintere nicht richtig aufliegt(dafuer muss es ja einen Grund geben).
Aber bevor du graue Haare bekommst wuerde ich mit der Maschine zu Uli fahren damit er das ganze Elend (Oel+Geraeusche) sieht +hoert. Uli kenne ich auch als eigentlich fairen Partner.Das mir den Zylnderschrauben hast du richtig gemacht, die zieht man so fest wie moeglich an(danach Ventilspiel kontrollieren!!!) nicht zu verwechseln mit den Zylinder KOPF schrauben, die zieht man mit Drehmoment an. Fahr man zu Uli und hoere erstmal was er sagt.
gruss
rolf
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| 08.10.01, 9:01 Uhr |
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Stefan (Eingetragener Nutzer)
(68 Beitr., 68 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Was ist
| | Re: Re: Re: Re: Was ist [rolf, 08.10.01 - 9:01]
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Hallo Rolf,
da habe ich wohl etwas ueberlesen, ich dachte, es geht um die Kopfschrauben. Aber das man die Zylindermuttern so fest wie moeglich anzieht, ist trotzdem falsch und kann teuer werden!! Das sind ganz normale M8-Muttern (oder M10, ich bin mir nicht sicher), auch die sollten mit nicht mehr als 25Nm (bzw 40NM) angezogen werden, auch wenn man mit einem normalen Drehmomentschluessel nicht ran kommt. Also schoen vorsichtig mit dem Drehmomenthaendchen festziehen. Die Stehbolzen koennen auch hier abreissen oder das Gewinde der Mutter abscheren oder der Bolzen das Gewinde aus dem Motorblock ziehen.
Und dichter wird die Dichtung dadurch auch nicht, eher die Dichtflaeche des Zylinders krumm.
Gruss
Stefan
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| 08.10.01, 12:16 Uhr |
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rolf (Eingetragener Nutzer)
(170 Beitr., 165 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Re: Was ist
| | Re: Re: Re: Re: Re: Was ist [Stefan, 08.10.01 - 12:16]
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.10.01 (0:48 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!
Hey Stefan,
wahrscheinlich meinen wir dasselbe. Die M10 Bolzen(bzw Muttern) ziehe ich mit einen normallangen 14er Schluessel an, dann allerdings so fest wie moeglich(das mit normallang haette ich besser erwaehnen sollen), das wird so um die 40Nm liegen(versuch mal die Kopfschrauben mit einen normaler 14er zu loesen, sind verdammt fest). Ich hatte eigentlich auch nur geschrieben um den armen Karl nicht wahnsinnig werden zu lassen auf der Suche nach einem Dremo-Schluessel mit dem er die Fussmuttern anziehen kannn.
Gruss
rolf
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| 08.10.01, 13:19 Uhr |
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Wolfgang (Eingetragener Nutzer)
(98 Beitr., 90 Antw.)
| Zylinderkopfueberholung
| | Re: Re: Re: Re: Was ist [Stefan, 08.10.01 - 8:32]
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Hi Karl,
wie dir ja bekannt ist hatte auch ich meinen Zylinderkopf beim Uli in Reparatur. Eine Ventilfuehrung war locker und ich dachte da gleich an den Wechsel von beiden. Den Preis hab ich mir wie folgt vorgestellt: 2 Ventilfuehrungen ā 40,00 DM + 1 Stunde Arbeitszeit ca. 80 DM macht zusammen 160 Maerker.
Da hat mich dann ein Mitarbeiter vom Uli auf ihr Sonderangebot fuer eine komplette Kopfueberholung fuer 199,-- DM hingewiesen. Na da bin ich schnell hellhoerig geworden ueber den guenstigen Preis und doch auch sofort wieder stutzig. Fuer die 39 Mark mehr kann ich ja wohl nimmer allzuviel kriegen und so hab ich da gleich mal nachgefragt was denn da bei der Kopfueberholung alles dabei ist.
-neue Ventilfuehrungen, neue Ventile und alle Federn dazu neu, die Ventile eingeschliffen und auf Dichtigkeit ueberprueft und fertig ist die Kopfueberholung
Nun, der Preis ist wirklich noch guenstig, meine Ventile waren eh nimmer die besten und ich hab da sofort zugeschlagen. Nur ists halt etwas ungeschickt formuliert. Ich wuerde das ganze dann eher eine komplette Ventilueberholung nennen.
Zu der Kopfueberholung gehoeren da aber unbedingt noch ein gutes Auspuffgewinde, plane Dichtflaechen, saemtliche Kuehlrippen gerichtet und der Kopf gestrahlt und eventuell lackiert.
Ich war da mit meiner Reparatur vollauf zufrieden und hab genau bekommen was ich wollte.
Doch ein neu ueberholter Motor der da das Oel verliert und da eventuell noch groessere Spaene im Oel hat scheint mir nicht in Ordnung zu sein. Da wuerd ich dann schon den Uli nachschauen lassen und nicht unbedingt erwaehnen das du die Schrauben selbst nachgezogen hast. Uebrigens, nach dem Nachziehen sind die Ventile nochmals einzustellen. Wollts nur nochmals sagen.
Ich werd da am Samstag mal wieder beim Uli vorbeischauen. Brauch noch dringend eine Dichtung fuer meinen Kardan und nen Gepaecktraeger.
Wolfgang
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| 08.10.01, 14:52 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Zylinderkopfueberholung
| | Re: Zylinderkopfueberholung [Wolfgang, 08.10.01 - 14:52]
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Hallo Wolfgang, Stefan, Rolf und all anderen :-)
danke fuer die zahlreichen Antworten - die sind wirklich sehr interessant zu lesen (da habī ich wieder einiges dazu gelernt!)
Aber ich denke, ich hab mich wohl wieder etwas falsch ausgedrueckt (man moege mir verzeihen - die Fachausdruecke kennī ich leider noch nicht alle).
Zum Thema "Schrauben fest ziehen":
Ich habe die Muttern am Zylinder (die schwer zugaenglichen Dinger unten bei den Stoesseln; so wie es Rolf in seiner RE: geschrieben hat - das mit dem "normal-langen" 14er Schluessel) nicht allzu feste nachgezogen. Alles, was IM ZylinderKOPF ist (sprich: Ventile, Verschraubungen etc), da hab ich die Finger von gelassen. Zwar hat mir Inge (nette Mechanikerin von Ulli) eine muendliche Kurz-Anleitung gegeben, wie ich das Ventilspiel & Verschraubung beim naechsten Mal SELBER nachpruefen soll, aber die Ventile sind erst vor knapp drei Wochen eingestellt worden... Duerfte doch alles in Ordnung sein, oder? Dazu kommt noch das Argument von Stefan, Ulli koennte sagen, ich haette am Z.kopf etwas selber herumgewerkelt... Wie gesagt - von mir wurden nur die Muttern AUssERHALB vom Motor ueberprueft... Werde heute oder morgen (wenn das Wetter besser ist) eine etwas laengere Probefahrt machen und pruefen, ob irgendwo irgendwas noch undicht ist. Zumindest die Ventildeckel duerften jetzt dicht sein...
Nachtrag zum Thema "Spaene" im Oel:
Um Gottes willen - nein... Sooo gross war die Spaene auch nun wieder nicht :-)
Es waren zwar zwei-drei groessere Teile dabei (gross = drei bis vier Milimeter), der Rest bewegte sich im Staubkorn-Bereich (was eigentlich normal sein muesste).
Frage zum Thema "Oel":
Als Motoroel wurde mir von Ulli ein SAE 15W40-Oel empfohlen - dies koennte ich auch fuer den Hinterradantrieb verwenden meinte er. Fuer das Getriebe gab mir Ulli ein spezielles Getriebe-Oel... Nun habe ich im Schmierplan von BMW (Reparaturhandbuch) gelesen, dass man fuer den Hinterradantrieb ein SAE90-Oel verwenden sollte...
Ja, was denn nun?
Danke fuer die Tips,
Karl
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| 08.10.01, 15:37 Uhr |
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Wolfgang (Eingetragener Nutzer)
(98 Beitr., 90 Antw.)
| die Ventile, die Spaene und das gute Oel
| | Re: Re: Zylinderkopfueberholung [* Karl, 08.10.01 - 15:37]
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Hi Karl,
Wenn der Zylinder nachgezogen wird zieht es ihn auch ein kleines Stueckchen mit nach unten. Nicht jedoch die Stoesselstangen die die Ventile ansteuern. Somit aendert sich dieses und wenn man dabei an Einstelldaten von 0,1 bis 0,15 mm denkt scheint mir eine Ueberpruefung des Ventilspieles schon ratsam.
Bei deinen Spaenen hab ich allerdings gar kein gutes Gefuehl. Auch wenns nicht viele von den Grossen sind so reicht mit Sicherheit schon einer so richtig schoen plaziert zwischen Kolben und Zylinder um grossen Schaden anzurichten. Die naechste Frage ist da denn auch wo die grossen Spaene herkommen. Einlaufen tum sich die Kolbenringe im 1/10 mm Bereich, daher koennen sie also nicht kommen. Ein Blick auf den Kolben koennte da nicht schaden.
Zum Oel fuers Hinterrad hab ich das gleiche wie beim Getriebe genommen. Zum einen ists ja hinten auch wie ein Getriebe und man hats eh im Hause.
Gruss
Wolfgang
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| 08.10.01, 19:57 Uhr |
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Stefan (Eingetragener Nutzer)
(68 Beitr., 68 Antw.)
| Re: Re: Zylinderkopfueberholung
| | Re: Re: Zylinderkopfueberholung [* Karl, 08.10.01 - 15:37]
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Hallo Karl,
vor der Ausfahrt unbedingt das Ventilspiel kontrollieren, da es sich garantiert verringert hat durch das Nachziehen!! Verbrannte Ventile sind der Motorleistung und -haltbarkeit nicht sehr foerderlich!
3-4mm Spaene sind schon recht ordentlich, vor allem beim BMW-Motor mit abgetrenntem Getriebe und Kupplung. Da gibt es eigentlich kaum Moeglichkeiten, wo solche Spaene "normal" sind. Mir fallen da gerade mal Kugellagerkaefig, Oelpumpe, Pleuelanlaufscheiben (wenn Stahlspaene) oder Kolben (Aluspaene) ein.
Hast Du einen Magneten in der Ablassschraube? Ist auf jeden Fall sinnvoll bei dem "Oelfilter" und gleichzeitiger Verwendung von legierten (=heute handelsueblichen) Oelen, die Spaene in der Schwebe halten und deshalb immer wieder mit durch den Oelkreislauf ziehen.
Die Angabe SAE90 bezieht sich auf Getriebeoel, da werden die Viskositaetsklassen anders benannt als bei Motoroelen. SAE90 fuers Getriebe entspricht in der Viskositaet in etwa einem SAE40-Motoroel, ist aber anders legiert. Ich wuerde in den Achsantrieb ein Getriebeoel einfuellen, da die Anforderungen gerade bei Kegel-Tellerradantrieben andere sind als in einem Kurbelgehaeuse. Aber nimm kein Hypoidoel, das greift normale NBR-Simmerringe an.
Gruss
Stefan
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| 08.10.01, 22:10 Uhr |
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rolf (Eingetragener Nutzer)
(170 Beitr., 165 Antw.)
| Re: Re: Zylinderkopfueberholung
| | Re: Re: Zylinderkopfueberholung [* Karl, 08.10.01 - 15:37]
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.10.01 (0:48 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!
Hallo Karl,
wie schon von anderen erkaert(ich glaube von Wolfgang) Auch beim Zylinderfussmuttern nachziehen: VENTILSPIEL PRUeFEN.
Oel: da steht in jeder Kundendienstanweisung und in jeden Fahrerhandbuch was anderes, Mal 90er mal 40er usw.. Wenn du nicht im Winter faehrst wuerde ich 90er fuer das Getriebe und HA-Antreib nehmen(im Winter ist es wie Pudding, das Getr. faehrt mit laut sirrenden Geraeuschen ohne Oel bis es warm genug geworden ist, um wieder fluessig zu werden. Ich hatte mal in einem strengen Winter das der Kickstarter nicht mehr hochkam, weil das Oel so zaeh war).
Am besten ist unlegiertes Oel wie z.B. Castrol-Classic(gibt es als Motor+Getriebeoel), kostet aber auch 20.- der Liter(was schon ein Witz ist, die lassen die ganzen teuren Zusatzstoffe weg und schon bezahlst du den 4-fachen Preis). Billiger ist es dich beim ortsansaessigen Oelhandler mal schlau zu machen was er so hat, ich habe von Ihm unlegiertes Oel zu 3.- bekommen(gute Qualitaet) man muss bloss mind. 20 Liter ( im Fass) abnehmen , das ist aber kein Problem bei 1500 km Wechselintervallen.
Spaene:3-4mm wuerden mich nervoes machen
Ventilspiel: bei neuen Dichtungen kannst du die Ventile schon nachstellen , wenn der Motor einmal (20-30 km) heiss geworden ist.
Ventildeckel; wieso sollte er jetzt dicht sein?
gruss
rolf
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| 09.10.01, 9:48 Uhr |
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