Tank abdichten

Begonnen von Peter, 17 Januar 2006, 22:29:23

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Peter

Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei einen R26-Tank wieder dicht zu bekommen (glücklicherweise nur der Ersatztank) . Jetzt habe ich es erst mal mit Weichlöten und mit Zinn versucht (in der Zusammensetzung PB60Sn40) Das klappt aber nicht so 100 Prozent. Nach mehreren Versuchen schien der Tank dicht und ich habe ihn mit einer Lösung Tank-Reinigungsmittel (Kreem) voll aufgefüllt und auf ca. 70 Grad Temperatur gebracht (wegen dem Tankreinigungsmittel). Nach einer Stunde fing er wieder an zu tropfen  :kopfhau:  :kotz:  .  Bevor ich jetzt weiter mache, wollte ich mal fragen, wie Ihr das macht. Was ist am Haltbarsten: Weichlöten oder Hartlöten? Und mit welchem Lötmaterial? Hat jemand erfolgreich Kleber oder Epoxidhartz, etc.  benutzt, um den Tank wieder abzudichten? 
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

Peter

Am Sichersten ist die Unfreiheit

Garnet Grylls


Oerlov

Moin,

für mich kommt in so einem Fall nur bis in gesundes Blech rausschneiden und neu einschweißen (WIG) in Frage.

Falls Dir das zu aufwendig ist, würde ich noch über Hartlöten (Silber / ca. 700°C) nachdenken. Ob nun aber das Weichlot, das sich in der kritischen Zone befindet, dabei stört, kann ich nicht sagen (keine Gewähr für die Grammatik - bin noch müde).

Bitte beachte, dass der Tank bei solchen Arbeiten generell mit Inertgas (CO2, N2, Argon - was Du eben gerade zur Hand hast) durchspült werden sollte. Egal, wie lange der Sprit schon draußen ist.

Zum verzinnen (was Du ja schon probiert hast) kann ich gar nix sagen. Ich verzichte grundsätzlich auf Zinn, da dies evtl. notwendige spätere Schweissarbeiten gefährdet, da ein wenig Zinn (aber auch Zink und andere Metalle) die Schweissnähte massiv schwächen.   

Gruß

Oerlov

Peter

@Garnet, ich kenne POR 15 nur als Tankversieglung von innen. Hält das denn dauerhaft einen Riss oder ein Loch von aussen zu flicken?
@Oerlov,  komme ich denn mit einem normalen Bunsenbrenner auf eine Arbeitstemeratur von 700 Grad in einem vertretbaren Zeitraum ?
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

guest474

@Peter,
die im Baumarkt angebotenen Bunsenbrenner von Rothenberg und das Silberlot reichen aus um kleine Risse im Tank zu verschließen. Hast Du aber großflächige Löcher drin hilft nur WIG Schweißen.

Gruss Manfred

rolf

Hey Peter,
wo ist er denn undicht (gerissen?)?
Das ist nämlich nicht ganz unwichtig um dir zu sagen was man machen sollte.
2. ist er schon fertig lackiert?
Rolf

Peter

@Rolf, der Tank ist nackt, d.h. mit dem kann ich Alles machen, d.h. kein Lack, keine Spritreste.  Das Loch ist unten zwischen Benzinhahn und Schraube. Leider nicht so direkt sichtbar, ob es aus der Schweissnaht oder unter dem Lot rauskommt.
Die Frage ist auch, ob das Zinn (auf der Stange steht das verhöltnis Pb60 Sn40) auf Dauer für den Zweck haltbar ist? An anderen Stellen habe ich auch verzinnt. Da scheint es bisher zu halten! Gint's denn Erfahrungen mit dem o.a. Lötzinn bzw. hat das jemand mal am Tank ausprobiert?
In der Oldtimer Markt von 02/2001 steht nur Hartlöten mit Silberlot beschrieben und nur das generell auch Weichlöten geht. Weiter haben Sie sich zu dem Thema Weichlöten leider nicht ausgelassen! Sehr oberflächlich, dafür haben sie in dem Bericht ausführlich die Chemieprodukte beschrieben.
Gruß Peter   
Am Sichersten ist die Unfreiheit

rolf

Hallo Peter,
na zum Thema Oldtimer Markt etc und oberflächlich, falsch und Werbung.... dazu könnte man gut und gerne einen eigenen Thread aufmachen.
Ich habe beides gemacht, geschweisst + gelötet (hart+weich)
1. Weich gelötete hält auch, nehme ich immer wenn der tank lackiert ist, macht am wenigsten kaputt. Problem ist (das was du wahrscheinlich auch hast) das sich fast immer ein kanal aus austretenden Dämpfen im Lot bildet (ein sehr kleiner Kanal, eigentlich nur daran zu erkennen das es da feucht wird). Die Stelle die du beschreibst habe ich auch gerade undicht gehabt, durchgerostet, eigentlich nur entdeckt weil die Farbe abging, nach abkratzen war eigentlich auch nicht das Loch zu sehen sondern nur das es da immer feucht war.
Grundregel: sauber muss es sein+ kein Druck austreten, dann hält weichlot sehr gut

Hartlot hält besser 8macht aber eben auch mehr farbe kaputt

schweißen noch besser, ist aber nicht ohne bei unseren alten tanks, da kommt schnell Loch an Loch (beim Löten eben nicht), weil material zu dünn (gerostet) und mittlerweile spröde

Kurz: unlackiert-> würde ich hartlöten und danach abdrücken (mit ca 0,5 bar)


ganz kurz: Chemie hilft nicht, dieses ganze tanksiegelzeugs macht es eben NICHT dicht, taugt wirklich nur dazu das der Tank innen nicht rostet, alles andere ist Humbug (alles ausprobiert).

Sekundenkleber soll gehen,habe ich noch nicht (direkt ) ausprobiert, würde ich auch nur bei einen Tankriss in Timbuktu ausprobieren, also unterwegs.
Meine Probe hat gezeigt das ein Tropfen Sekundenkleber in Benzin wieder (leicht) weich wird.

Rolf

Karl

@ Rolf:

Was hältst du eigentlich von der Idee mit Epoxydharz & Glasfasermatten, die von Innen den Tank ummanteln? Mit dieser Idee liebäugel ich immer noch...

Gruss,
Karl
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Rütz

Hallo Peter,

was nimmst du denn für ein Flußmittel?

Ohne darüber genau bescheid zu wissen, ich habe einmal einen Autokühler zu einem niedergelassenen Kühlerbauer gebracht, er hat ihn mir frustriert zurückgegeben:
"Alles zu korrodiert, nicht dicht zu kriegen"
Als Flußmittel hatte er einfache Salzsäure genommen (ist da wohl so üblich).
Zu hause habe ich es dann mit Radiolot und Rothenberger Flußmittel selbst versucht: Der Kühler wurde dauerhaft dicht :P ;D !

Bei Lot gilt soviel ich weiß: Je weniger Blei, desto besser sind die mechanischen Eigenschaften (Zugfestigkeit etc...).
Mittlerweile gibt es auch Lot ganz ohne Blei. Nachteil: Schmelzpkt statt ca. 200° dann ca. 400°C.


Gruß
Anselm
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

rolf

Hey Karl,
Nichts! Hält nicht (jaja, ich weiß GFK Tanks, aber auch die werden weich (spätestens beim heutigen Sprit).
Mach da einfach mal einen Versuch: Glasfaser und meine Schwester/Polyester, aushärten lassen und in Sprit ein paar Tage legen und dann berichtest du.

Das Stimmt Rütz , mit dem Bleianteil. Ist aber nicht das Entscheidende (beim Bowdenzug löten eher) hier beim löten, soll ja nichts halten, sondern dichten und(!!) elastisch sein (apropos Karl, da kann Polyester auch nicht so recht mithalten, beim elastisch sein).
Rolf PB

Peter

also ist das erst mal mit Weichlöten und dem verwendeten Lot richtig gewesen bisher! Dann kann ich das, was jetzt dicht hält erst mal so lassen und das noch verbleibende Loch oder den 'Luftkanal' suchen. Dann versuche ich's nochmal auf dem Weg, ev. versuchsweise mit Hartlöten und Silberlot, aber ich befürchte, wenn ich jetzt mit 700 Grad anfange , schmilzt es mir das Weichlot in der Nachbarschaft weg und ich kann noch mal ganz von vorne anfangen. Also, lasse ich den Versuch Hartlöten erst mal besser weg!
@Anselm, welches Flussmittel ich benutzt habe,muss ich heute abend mal in der Werkstat nachsehen.  koorosion ist eigentlich nicht zu sehen oder nur sehr gering.
Wenn der Tank dicht ist, will ich ihn entrosten und mit Kreem rot weiter behandeln. Mit dem Mittel habe ich gute Erfahrungen bisher gemacht, zumindest hält es an der R25 seit 5 Jahren dem Benzin stand!
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

Garnet Grylls

Peter:

It is most important that the metal be completly free of rust for any solder or brazeing.

When cleaning the inside of my /2 tank I used battery acid to clean away old finish and rust.

POR15 will seal cracks from outside as well. They supply special cloth to use with sealer. (Makes like glassfibre only fuel proof).

If inside of tank requires coating, the POR15 will seal the leak from inside.

Es ist am wichtigsten, daß das Metall vom Rost für jedes mögliches LötmittelAls, das Innere des Behälters mein/2 säubernd, ich Batteriesäure benutzte, um wegaltes zu säubern, beenden Sie und verrosten Sie. oder das Brazeing completly frei ist.

POR15 versiegelt Sprünge von draußen außerdem.  Sie liefern spezielles Tuch an Gebrauch mit Eichmeister.(Marken wie Treibstoffbeweis des glassfibre nur).


Wenn Innere des Behälters das Beschichten erfordert, versiegelt das POR15 die Leckstelle von innen.

Garnet  :oberlehrer:



Heiko

Mahlzeit,

Flußmittel beim Weichlöten:

Mit Zink gesättigte Salzsäure! Mein R 26 Tank ist seit 2003 großflächig weichgelötet und dicht. Es muß darauf geachtet werdem, daß die zu lötende Stelle metallisch rein ist... keine Farbreste und dergleichen, sonst steigen Bläßchen auf und man lötet sich nen Wolf und das Ding wird nicht dicht!

Heiko
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

hannes55

Jau, Peter, versuch das ma!

Diese Leckage zwischen Verschraubung und Benzinhahn ist ziemlich gemein; sollte man aber mit einer Lötlampe (da hilft der fetteste Kolben nix!) und etwas Weichlot dauerhaft dichtkriegen. Frag mal den Heiko nach den genauen Ingredenzien für sein Flußmittel, das hört sich gut an, was er da vorschlägt!
Sorry, Karl! Von den Vorschlag, innen mit Glasfaser und Kunstharz zu arbeiten, halte ich gar nix. Das wird, wenn du Glück hast, kurzfristig dicht, langt gerade mal so, um irgend ne Möhre zu verkaufen aber auf Dauer zieht die Reparaturstelle auch noch Wasser, erprobt, und als untauglich verworfen!
Gruß, Hannes
Was dann?!

Heiko

Moin,

ich sag ja, mit Zink gesättigte Salzsäure  ;) Hochprozentige Salzsäure in der Apotheke kaufen (50ml reicht), ein Stück Zinkblech (von einer alten Dachrinne oder so, gibt es ja einiges im Zonenrandgebiet  ;D) ganz klein schnibbeln (Fingernagel-Maniküre-Mäßig) und nach und nach in die Salzsäure geben, bis sich kein Zink mehr löst, fertig!

Als Lötwerkzeug:

Doch nen Kolben nehmen am Besten, aber nen ganz fetten Speziellen. Es gibt, oder gab früher, dicke Aufsteckkloben aus Kupfer, die über (!) den Brenner gesteckt wurden. Gereinigt wird dieser Kloben mit Salmiakstein, wenn er heiß ist. Ich mach die Tage mal ein Bild, wenn ich bei meinen Eltern bin.

Übrigens, mein Vater bietet gerne Hilfe an bei der Instandsetzung eines Tanks!  ;)

Heiko E(igenwerbung)
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Peter

Hallo Garnet,
i think POR15 is a good alternative for tanks which are painted. In my case i will try at first to   seal the lack and coating with tin again.   
guards Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

rolf


Peter

war doch gar nicht schlecht das Englisch! Wenn sogar Du keinen Grammatikfehler gefunden hast, bin ich zufrieden für heute!  ;D
Gruß Pietäär
Am Sichersten ist die Unfreiheit

rolf

Sogar ich??
Das war nett ,Peter.
Ich mit meiner Gnaden-Vier in Englisch.
Rolf H(eavy on wire)

Rütz

Hallo Karl,

ich sehe deine GFK-Idee nicht so prinzipiell schwarz wie Rolf. Heutzutage sind immerhin alle Tanks aus Kunststoff. Die Ausführung bleibt natürlich schwierig.
Man müßte vielleicht einen Tankhersteller fragen, ob er nicht einfach einen alten Tank als Form nehmen kann. Die Tanks werden ja schließlich hergestellt indem der Kunststoff wie ein Luftballon in einer Metallform aufgepumpt wird.

Als Student habe ich mal im Modellbau gearbeitet (da wo ganze Autos probeweise aus GFK von hand zusammenlaminiert werden). Da gab's hochkompliziert für alle Anwendungen verschiedene Harze (dünn, dick, schnell, langsam, elastisch, spröde...) und Chemikalien.
Was ich mir gemerkt habe:

1.
Der allerweitverbreitetste Fehler: Man versucht es mit Polyesterharz anstatt Epoxydharz!
Polyesterharz taugt für gar nichts !!!  (siehe Rolf)

Frag mich nicht warum der überall verkauft wird (Prestolith etc...), wahrscheinlich damit der TÜV schneller erkennen kann wo einer gepfuscht hat.

2.
Die Glasfaser muß genaugenommen für die Verarbeitung mit Epoxydharz anders aufbereitet sein als für Polyesterharz (den genauen Unterschied kenne ich auch nicht). Damit braucht man schon zwei Produkte, die nicht so einfach erhältlich sind. Am ehesten wird man noch im Bootsbau fündig.

3.
Die Verbindung Harz/Metall bleibt immer problematisch.
Die Profis verwenden hier zusätzlich spezielle Harze als Haftvermittler.



Bei dem POR15 Zeug "scheint" es sich um Polyurethan zu handeln. Also schon was anderes als das übliche.
Polyurethan kennt man z.B. als Bauschaum oder Baukleber: Das wird nicht wieder weich, weder in Benzin, noch Azeton, noch Alkohol.
Es bleibt auch minimal elastisch.
Nachteil: Wenige Wassermoleküle aus der Luftfeuchtigkeit reichen aus um den Abbindeprozess zu starten. Hat man die Dose einmal geöffnet muß man sie auch bald verwenden und Wiederverwenden is nich.

Ich könnte mir deshalb denken, daß es  trotzdem  ( trotzrolf? ;D) funktioniert und der Idee vom "Tank im Tank" noch am nächsten kommt.

Gruß
Anselm
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For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

Garnet Grylls

@ Peter

Your English is better than my computor German 8).

Yes, if you have no paint it is better to ues solder or brass.

Ihr Englisch ist besser als mein computordeutscher  8).
Ja wenn Sie keine Farbe haben, ist es besser, Lötmittel oder Messing zu benutzen.

Gruß
Granet

carlos

Hi,
habe ich mal vor einiger Zeit im Internet gefunden ... Gegend Ffm:
http://www.beule-im-tank.de/
http://homepages.compuserve.de/Rol461/Verlaufsbeschreibung2.htm

Gibt LEBENSLANGE Garantie ???

Good Luck
Carlos
Männer heiraten Frauen, weil sie glauben, die bleiben so --- Frauen heiraten Männer, weil sie glauben, sie könnten sie ändern .....

Karl

@ Anselm:

Habe mich damals mal mit ein paar Herstellern sowie Anbietern bei Ebay darüber unterhalten; hatte nämlich nach Epoxydharz & Glasfasermatten gesucht. Die meinten unisono, dass Epoxydharz (dauerhaft??) Benzinfest ist und auch für Benzintanks geeignet seien. Da mich aber der Versuch allein an Materialkosten ca. 50-70 Euro kosten würde, hab ichs erstmal ruhen gelassen...

Meine idee im Detail war ja, den /0-Tank innerhalb des Werkzeugfachs aufzuflexen, dann von Innen mit Glasfaser/Harz auszukleiden und dann wieder das W.fach zuzuschweissen.

Meine grosse Frage damals war noch:
Wie zum Kuckuck krieg ich im Inneren das "POR15 Tank Enamel" (Versiegelung) wieder ab ?? ?? ??

@ Carlos:

Danke für die Links; hilft aber alles nichts, wenn die Struktur des Tanks bereits zu schwach ist ...  :\'(

Gruss,
Karl K(orrosiv)
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Heiko

@Karl:

Moin,

wenn Du schon das Werkzeugfach rausflext, kannst Du den Tank auch von innen strahlen und ihn besser mit Blech instandsetzen als mit Harz.

Heiko
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Karl

@ Heiko:

Die Blechteile bekommst du aber schwieriger/gar nicht (?) an die Position, wo sie festgeschweisst werden müssen (wegen dem "Steg" in der Mitte des Tanks). Glasfasermatten haben da den Vorteil, dass sie bis zur Aushärtung flexibel sind. Dummerweise sind ja bei meinem Tank diese Micro-Risse an den unmöglichsten Stellen (Stirnseite links, Übergang Halterung > Tank usw).

Sandstrahlen:
Durch das W.fach würde es bedingt gehen; alles was direkt unter dem W.fach ist würde man wegbekommen, alles weiter hinten (Richtung Benzinhahn) ist wohl auch für Sandstrahlen nicht erreichbar...

Hab echt schon überlegt, den Tank der Länge nach aufzuschneiden und hinterher wieder zuzuschweissen ...

Gruss,
Karl
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Heiko

Karl,

wenn Du so weit gehst, dann dengel vernünftige Blechteile und schweiße sie ein. Dann brauchst Du nicht mit Harz rumpfuschen... denn was anderes ist es nicht: Pfusch!

Heiko
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guest474

Liebes Karl,
höre auf so ein Quatsch zu schreiben. Den Tank aufsägen und wieder zuschweißen????????????!!!!!!!!!!!!!!!
Hast Du schon einmal so einen Tank gesehen wie der sich später verzogen hat, nach der neuen Verschweißung?
Ich habe euch doch mal erzählt dass ich einen R26 Tankaufgepumt habe.
Heißt: Der wurde beidseitig an den Flanken aufgeflext, es kamen ca. 3cm breite Blechstreifen rein. Wieder alles zuschweißen.
Um den wieder in Form zu kriegen brauche ich noch ein paar kg L(B)lödzinn, und Spachtel. Und vom schweißen her zeigte der Tank wenig an Verzug. Da hatte der Blechschweißer Ahnung. Hat einer wenig Ahnung,dann Gute Nacht.
Trotzdem jede Mange Nacharbeit. Und wenn einer glaubt, alles mit Spachtel aufzuarbeiten wird sich später wundern.
Mein Vorschlag: Das malade Stück Blech raustrennen. Den Tank wegbringen zu einem Sandstrahler der mit einem Röhrchen und Spiegel innen sandstrahlt und dann entweder mit WIG oder mit Hartlot sauber alles zuschweißen.
Alles andere ist in meinen Augen Murks.
Überlege mal: Du arbeitest mit Glasmatten und son neumodischen Zeug. Dann wird der Tank innen versiegelt. (Hält die Tankversiegelung überhaupt auf dem Expo-harz?) Dann wird er außen lackiert und liniert. Und nach ein bis zwei Jahren  geht die Baustelle von vorne los!
Gruss Manfred

Garnet Grylls

@Karl

I am sorry, my translation is poor and I do not understand. Is your tank rusted right through?

If you pour battery acid into the tank and let it stand on rusted area for 10-15 min. and then rinse with water, you will have the same result as sandblasting.

It will eat through any weak metal and you may have more holes than before. But all the rust will be gone and only sound metal will be left.

If the metal is now too thin it may not solder well and be brittle. POR15 will seal the holes but is also brittle. That is why the offer "special" cloth to give it strength.

Ich bin traurig, ist meine Übersetzung schlecht und ich verstehe nicht.
Ist Ihr Behälter verrostete Recht durch?

Wenn Sie Batteriesäure in den Behälter gießen und sie auf verrostetem Bereich für 10-15 stehen min. und mit Wasser dann ausspülen lassen, Sie haben das gleiche Resultat wie Sandstrahlen.

Es ißt durch jedes schwache Metall und Sie können mehr Bohrungen als vorher haben.Aber der ganzer Rost wird gegangen und nur stichhaltiges Metall wird gelassen.

Wenn das Metall jetzt zu dünn ist, kann es möglicherweise nicht gut löten und spröde sein. POR15 versiegelt, die Bohrungen aber ist auch spröde.  Das ist, warum man das "spezielle" Tuch des Angebots ihm Stärke gibt.

Garnet P(idgon German)

sjeuf12

@Karl,
did you ever concider the concrete mixer trick?
Fill the tank partially with fine gravel or small nails.
Wrap the tank in some blankets and install it fixed in a concrete mixer.
Let that run for a day or so and after that your tank is sparkling clean...

Did send you an article on tank repair by Richard Scheckler.
Richard describes a method of taking the tank appart at the seams, fix it and then weld it back together.

br.
Ser

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