Abgerissene Schrauben

Begonnen von Karl, 20 Juni 2005, 12:23:07

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Karl

Hi Allerseits,

kurze Frage zu einem Problem von meiner anderen Baustelle ... meiner Virago 535.
Weiss nicht ob ich schonmal gefragt hab, aber ich komme bei dieser Geschichte partout nicht weiter...

Am vorderen Zylinder wird der Krümmer (bzw. dessen Schelle) mit zwei M8er Schrauben befestigt. Am zweiten Zylinder wird der Krümmer (seitlich) mit zwei M6er Schrauben befestigt.

Jetzt sind dem Vorbesitzer jeweils eine Krümmerschraube (also 1x M8 und 1x M6) abgerissen. Die M8er steht vorn noch ca 1,5cm raus, die (unzugängliche, seitliche) M6er nur 5mm. Alle Schrauben sitzen *fest* wg. Rost.

Also - was tun?

Habe bei der vorderen M8er-Schraube schon folgendes Versucht:

- Zwei Tage mit Caramba Feinöl besprüht, dann mit grosser Klempnerzange versucht rauszudrehen
- Schlitz reingesägt und mit einem grossen Schraubendreher versucht, sie raus zu bekommen
- Mit HSS-Bohrer ein Loch hinein gebohrt und dann Linksausdreher rein > scheixx Linksausdreher, viel zu weiches Material (aber nicht abgebrochen zum Glück)

Leider habe ich in der (Tief)garage keine Möglichkeit, mein (Elektro)Schweissgerät anzuschliessen, sonst hätt' ich ne M8er Mutter auf den Stumpf geschweisst & mit Ratsche raus gedreht

Die Geschichte mit dem Torx-Bit reinhauen habe ich noch nicht probiert, weiß aber nach der Enttäuschung mit dem Linksausdreher auch nicht, ob ich es versuchen sollte.

An dem M6er Stumpf habe ich noch nichts probiert

Hat jemand noch eine gute Idee für mich?

Dank und Gruss,
Karl
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Karl

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rolf

Linksbohrer? ;D
Ich nehme an sie fährt noch? Wenn ja, heiß fahren und dann das ganze (Gripzange etc) nochmal.
Rolf

Knaudel

Hallo Karl,

grundsätzlich ziehe ich die Lösung Muttern anzuschweißen vor. Aber es gibt von Hazet "Stehbolzenausdreher", sehen aus wie eine Stecknuß und werden auch mit der Knarre angetrieben.
Könnte ich Dir gerne leihen, ist aber wohl zu weit zum abholen.
Versuchs doch mal in einer gut sortierten Werkstatt.

Gruß Knaudel
Keiner hat immer Recht!!

Seltener hier als Rolf und Heiko!!!

Karl

@ Rolf:  Laufen tut sie wieder mittlerweile. Ich hatte es probiert als der Motor noch handwarm war, aber ich probiers mal mit heissem Motor aus ...

@ Knaudel:  "Stehbolzenausdreher"? Wie sieht denn das Teil aus? Wo bekomme ich denn sowas her? Und wie funktioniert das Teil?

Gruss,
Karl
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Karl

#4
Nachtrag:

@ Knaudel:

Alles klar, habs bei ebay gefunden. Schau dir mal folgende Auktionen an - meinst du die Artikel taugen was?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=30908&item=7951011846&rd=1&ssPageName=WD1V

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=40516&item=7523056169&rd=1&ssPageName=WDVW

Oder diese hier:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=30922&item=7980381386&rd=1

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=30922&item=7956044744&rd=1&ssPageName=WD1V

Es scheint da wohl zwei verschiedene Systeme zu geben. Eins als "Nuß" und ein ... anderes. Welches ist besser?

Gruss,
Karl
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Knaudel

Hallo Karl,

ich habe die zweite Version. Dia andere Version baut zu weit, häufig hat man den Platz nicht! Bei der zweiten Version ist auch die Führung besser.

Gruß Knaudel
Keiner hat immer Recht!!

Seltener hier als Rolf und Heiko!!!

Karl

#6
@ Knaudel:

Die "Nuß"-Version? Wie sind deine Erfahrungen mit der Stabilität dieser Teile? Kann man damit auch so "richtig festsitzende" Schrauben wie bei mir lösen oder taugt das nur was für mäßig-feste Schrauben?

Und:
In der Beschreibung der Ausdreher steht "... zum Ein- und Ausdrehen festsitzender Schrauben..."

Wie funktioniert das denn? Ist in dieser Nuß ein Gewinde drin (Prinzip "LInksausdreher") oder...?

Gruss,
Karl
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Karl

TIP:

Auf meiner Suche nach Berichten über abgerissene Stehbolzen bin ich über folgende Seite gestolpert:

http://www.bikerboerse.de/php/red_archiv.php?herst=Praxistipp

Meiner Meinung nach hochinteressant! Natürlich sind viele der dort aufgeführten Tips für einen echten "Schrauber" ein alter Hut, aber dennoch sehr nützlich!

viele Grüße,
Karl
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Oerlov

Hallo Karl,
ich habe bisher zwar auch nicht verstanden, wie der professionelle Stehbolzenausdreher eigenlich funktioniert, aber den Link ist gut. Dort habe ich die Idee aufgegriffen, eine Zentrierhilfe zum anbohren der Bolzen zu basteln (Torx-Variante). Die Zentrierhilffe könnte so aussehen:

Man nehme einen Vergütungsstahl (z.B. Silberstahl), bohre auf einer Drehbank von der einen Seite ein kurzes Gewinde und von der anderen Seite eine Führungsbohrung mit 1/2 bis 2/3 Gewindedurchmesser rein. Danach kirschrot glühen, in kaltes Öl werfen, Oberfläche blankschmirgeln, Nochmal erwärmen bis man strohgelbe Anlassfarbe hat und Fertig!!

Einfach und wirkunsvoll. Sobald ich etwas Zeit habe, werde ich das mal basteln... und falls Du Dich für die Torx-Variante entscheidest, leihe ich Dir das Teil gerne!

Grüsse

Oerlov

sjeuf12

Oerlov,
sounds simple and easy.
When ready please make some pictures or drawings and then add this info in the home-made tools thread....please...

http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1549.0

Ser

ps
@karl I think these tools have an excentric disc that is pressed against the bolt thread by means of the part where you put your wrench on it.

Knaudel

@Karl:
Nein, kein Gewinde! Leider habe ich kein Foto, aber vielleicht kann ich es ja erklären:
Die eigentliche Nüß hat innen eine Form, ähnlich einem abgerundeten Innensechskant, hierin liegen 3 Zylinderrollen. Sind die Rollen in den Ecken des Dreiecks kannst Du den Stehbolzen durchstecken. Beim Drehen des Stehbolzendrehers "fallen" die Rollen gegen den Stehbolzen und verkeilen sich.
Funktioniert für Rechts- und Linksgewinde.
Verwendung bei mir für besonders hartnäckige Fälle, also sehr fest.

@Oerlov: Mach Dir das Leben nicht unnötig schwer! Beispiel Zentrierhülse M8:
kurzes Rundeisen ca 15mm; Durchgangsbohrung 5-6mm; Zentrieransatz 8mm ca 10mm tief. Fertig! Härten und Anlassen würde ich mir ebenso Sparen wie das Gewinde (auf eíne abgerissene Schraube bekommst Du das sowieso nicht!)
Wenn gewünscht mache ich mal eine Skizze für unsere "Tipps"

Gruß Knaudel

Gruß Knaudel
Keiner hat immer Recht!!

Seltener hier als Rolf und Heiko!!!

Oerlov

@Knaudel:... na gut. Hast ja recht. (Trotzdem ärgere ich mich, dass ich erst jetzt auf die Idee mit  der Ausbohrführung gekommen bin - das hätte die Arbeit bisher doch etwas vereinfacht.)

Oerlov

Knaudel

@Karl: Na, wie schauts aus, schon weiter?
Wenn warmmachen und Bolzenausdreher nicht helfen, dann melde Dich mal zwecks Bohrbuchsen, hier kann ich Dir sicher helfen.

Gruß Knaudel
Keiner hat immer Recht!!

Seltener hier als Rolf und Heiko!!!

Knaudel

@Oerlov: Wie groß würdest du die Zentrierbohrungen machen?

Vorschlag: Gewinde, Gésamtlänge, Zentrierungslänge, Zentrierdurchmesser
                   M5          10                         4                          3
                   M6          12                         5                          3,5
                   M8          16                         6                          4
                   M10        20                         8                          6
                   M12        24                        10                         8
Was hälst Du davon?


Gruß Knaudel
Keiner hat immer Recht!!

Seltener hier als Rolf und Heiko!!!

isie

#14
Halo Karl,
hallo Alle,
hat die Sache bei Deiner Reisschüssel nun geklappt ?!

If not, hier mein Tipp:
* der SchweissVorschlag ist sicher 1a, weil es wird warm und Du hast zudem die Chance nach Bruch nochmal anzuschweissen

* nachdem die Sache so wohl wg. Garage nicht geht: Warmmachen und Kältespray (Conrad) (ggf. widerholen und oder mit wasser daraufhalten und Öl und Hammer !.

Allerdings mag der Zylinderkopf da auch nicht beliebig hohe Temperaturen und oder Malträtierungen. Kurzum:Ausbauen, Ventile usw. demontieren wäre der m.E. beste Weg.

Die letzte Lösung Ausbohren ist nicht unkritisch weil oft genung der Bohrer verläuft usw.

Und dann bitte unbedingt ALLE GewindeBolzen neu, NEUE Kupfermuttern und mit  GUTEM Drehmomentschlüssel NACH WBH schrittweise anziehen.

Falls nicht: Z.B beim Golf 2 Diesel haben wir allen da SEHR gelitten...

Bye

Ingo

† odeon8

Hallo Karl,

auch wenn es "nur" um eine Reisschüssel geht: Hast Du mal "Rost-Schock" ausprobiert ?!?
Kennst Du nicht  :Frage: Schaust Du hier:
http://www.weicon.de/produkte/waren/art2203.html
Gibts auch in homöopathischen "Dosen" 400 ml hier

Hab´ ich selbst schon oft eingesetzt, typischerweise bei meinen diversen Franzosen (Peugeot 405 / 406); erst letzte Woche wieder: Die Handbremsverstellung ist offen unter dem Wagen, seit 5 Jahren nix verstellt, 1x draufgesprüht - als wäre niemals festgerostet - unglaublich. Ist mir vor Jahren auch von einem Oldtimer-Freak empfohlen worden - konnte es nicht glauben wozu diese Chemie alles taugt.

Nach dieser Lobeshymne: Viel Erfolg beim Ausprobieren  ;)
Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

Heiko

@Knaudel:

Wie soll ich denn in deiner Antwort #13 den Zentrierdurchmesser verstehen :Frage:

... oder meinst Du den "Ausbohrdurchmesser"?... ich glaub ja, oder?

Heiko N(och nicht ganz wach)
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Karl

@ Odeon8:

Grüß dich Thomas,

nö, höre zum ersten Mal davon. Und du meinst das taugt was?
Ich schau mir gleich mal die Website an.

Dank dir,
Karl

PS: @ Knaudel: Gestern sind meine Stehbolzenausdreher endlich angekommen. Werde sie die Tage mal ausprobieren ...
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Knaudel

@Heiko:
Na klar, extra nicht = Kerndurchmesser, falls dochmal was schiefgeht! :Frage:
Übrigens: Herzlichen Glückwunsch! :blumen:

Gruß Knaudel
Keiner hat immer Recht!!

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Heiko

Ja siehst Du.... geht doch... danke übrigens!  ;)
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Oerlov

Zitat von: Knaudel am 24 Juni 2005, 23:12:15
@Oerlov: Wie groß würdest du die Zentrierbohrungen machen?

Vorschlag: Gewinde, Gésamtlänge, Zentrierungslänge, Zentrierdurchmesser
                   M5          10                         4                          3
                   M6          12                         5                          3,5
                   M8          16                         6                          4
                   M10        20                         8                          6
                   M12        24                        10                         8
Was hälst Du davon?


Gruß Knaudel

@Knaudel: Schön, dass ich das jetzt auch sehe (einloggen und das Abrufen von ungelesenen Antworten funzt bei mir leider nicht - allen Cookieversuchen und Installationsversuchen zum Trotz).

-Zunächst mal der Bohrungsdurchmesser: Bei M5 bin ich mir nicht sicher, ob das gut geht. Der Kerndurchmesser des Gewindes ist hier 4 mm, d.h. es bleiben bei einer 3mm Bohrung auf jeder Seite 0.5 mm stehen. Soviel kann schon der Bohrer verlaufen (auf der Stehbolzenseite braucht man ja auch noch einige zehntel Spiel) - und immerhin muss der Rest, der stehen bleibt, ja auch noch die Kraft vom Torx-bit übertragen können... Der Rest erscheint mir gut gewählt.

-Führungslänge: Ich kenne nur Bohrschablonen mit gehärteten Einsätzen. Da würde ich sagen, wäre das o.k. - Da Du Stahl "natur" verwenden willst und man sowas ja meistens über Kopf mit einer Handbohrmaschine ausbohrt, wäre ich da etwas großzügiger. Ich würde ca. 1 1/2-fachen Gewindeaussendurchmesser als Führungslänge für den Bohrer wählen.

-Gesamtlänge: Zur Führung auf dem Stehbolzen würde ich ungefähr den Gewindedurchmesser als Führungslänge nehmen -> Gesamtlänge wäre somit 2.5 x Gewindeaussendurchmesser.

Soweit meine Vorschläge.

Viele Grüße

Oerlov


Joerg

@Karl ... ich habe hier nicht alles gelesen aber ich habe schon ein paar mal einen Stehbolzen rausbekommen mit einem Handschlagschrauber (Impactdriver) einfach ein grossen schlitz in den Stehbolzen und dann einen schoenen grossen Hammer raus und dann zwei treffsichere kurze schlaege.  :wikinger: Vorher natuerlich nochmal MOS oel und ein stossgebet.
Ich hoffe Du hast den platz zum schlagen.

PS...Motorrad sollte jemand auf der anderen Seite halten

Gruss Joerg


Knaudel

@Oerlov:
Die Idee mit der Gesamtlänge ist gut.  :)
Die "Zentrierbohrung" dient bei mir nur zum Ausbohren der Schraube! Die Sache mit dem Torx finde ich nicht so doll. Dafür ist das Fleich etwas wenig, und so könnte sich der Stehbolzen ausdehnen und noch mehr klemmen. Und was machst Du wenn der Torx abreißt? Gute Torx sind hart! ??? :furz:

Gruß Knaudel



Keiner hat immer Recht!!

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Karl

Hallo Allerseits,

um auf mein Problem mit dem abgerissenen Stehbolzen zurück zu kommen ...

- habe letzten Samstag versucht mit Lötlampe und Stehbolzenausdreher diese Schxxxxe rauszubekommen ... nichts geht! Nada, riente!

Obwohl der eine Stehbolzen bestimmt 2 cm rausschaut, schafft es der SB-Ausdreher nicht, den Bolzenrest richtig zu packen. Habe dann mit Lötlampe die ganze Sache richtig heiss gemacht und dann mit Klempnerzange 'ran - auch nichts. Bleibt also nur noch Mutter aufschweissen übrig - oder Gewinde neu schneiden ...  :kotz:

Gruss,
Karl
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Peter

würde ich an der Stelle auch eine Mutter aufschweissen, aber vorher viel Rostlöser auf den Stehbolzen sprühen (mehrfach, baden) und dann vorher noch richtig das Matrial um den Stehbolzen erhitzen!
Gruss  Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

sjeuf12

Karl,
is this perhaps a water cooled engine?
Could it perhaps be chalk giving you a hard time?
I had a similair problem on my boat engine (outboard Yamaha) and I wrecked 4 bolts before I figured it out.
Heating the bolts doesn't bring anything then.

Do try coca-cola on the bolts and/or vinigair (essig) before you start welding stuff

Ser

Karl

Hello Ser,

no, the engine is not water-cooled. It is an ordinary oil-cooled thing, but the M8-bolt is so tight in the cylinder I can't get it out ...  :(   There's no rust (at least I don't see it) and I sprayed already several times WD40 and "Caramba Oil" on the bolt, but it doesn't help. It seems there's no way around of welding a screw nut on the bolt; unfortunately I am not allowed to do such things in our basement garage, so this is gonna be a "cloak-and-dagger operation"  ;)

Kind regards,
Karl
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Karl

Nachtrag:

habe letzten Sonntag wie angekündigt eine Schweiss-Aktion durchgeführt:

- Muttern aufgeschweisst und dann mit Ratsche dran ... alles für die Katz!

Die Dinger sitzen so fest, da geht nichts mehr. Schweissnaht jedesmal durchgebrochen, so fest sitzen die Dinger...

Werde ich wohl aufbohren müssen.

Gruss,
Karl
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hannes55

Hallo Karl!

Ne kurze Frage:
Wie hast Du das geschweißt? Schutzgas oder einfach Elekro?
Bei Dir in der tiefgarage?

Fragen über Fragen...
Normal, wenn man ein gutes Schweißgerät hat, und dann, gaaaanz wichtig, lang genug auskühlen läßt, geht das richtig gut...

Soll ich Dir da mal helfen? Geht aber nur, wenn Du Starkstrom in der Tiefgarage hast, oder
mit dem Teil zu mir kommst.
Köpfe abbauen wirst Du noch nicht vorhaben... :)

gruß, Hannes.
Was dann?!

Karl

Hallo Hannes,

danke der Nachfrage, das Problem wurde gelöst.

Nachdem auch meine (elektro)Schweißversuche kein Ergebnis gebracht haben, hab ich das Motorrad zum Herrn Schäfer gebracht. Der hat die abgerissenen Bolzen dann mit Schutzgasschweissen raus bekommen - naja, EINEN Bolzen zumindest. Den Anderen musste er abflexen, ausbohren und ein neues Gewinde reinschneiden. Hat ihn n paar Nerven gekostet, aber das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend und das Motorrad ist mittlerweile zugelassen und fahrtauglich  ;D

Trotzdem - Danke für dein Angebot

Gruss,
Karl
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