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| Beitrag inkl. Anworten zu: "Hinterradfederung ausbauen" | |
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hans (Eingetragener Nutzer)

(2 Beitr., 1 Antw.)
| Überschrift: Ausbau der Hinterradfederung
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Hallo,
ich versuche gerade die Hinterradfederung einer R25/2 auszubauen, komme aber bisher nicht dahinter wie es geht. Falls mir jemand einen guten Tipp geben kann, bitte ich darum.
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| 26.09.01, 21:22 Uhr |
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Karl (Moderator)

(272 Beitr., 225 Antw.)
| Überschrift: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Ausbau der Hinterradfederung [hans, 26.09.01 - 21:22]
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Hallo Hans,
die Hinterradfederung auszubauen ist im Grunde eine simple Sache. Durch jede Feder ist von oben ein Rohr (bei mir wars eine Stahlstange) hindurchgesteckt (siehe Bild rechte Abbildung; das Rohr das durch die Feder geht). Dieses Rohr steckt am oberen und am unteren Ende im Rahmen deines Motorrades und wird dort von je einer Schraube gesichert. Wenn du diese beiden Schrauben gelöst hast, mußt du das Rohr von unten her (mit einem selbstgebasteltem Austreibdorn oder passendem Werkzeug) hinaus treiben. Normalerweise kannst du dann den Achshalter / Antrieb ohne Probleme per Hand abnehmen.
Wenn du aber wissen willst, wie man die Stahlfedern der Hinterradfederung abnimmt, wird´s etwas schwierig...
Dazu hat man früher ein Spezialwerkzeug genommen (Zapfenschlüssel Matra Nr. 60 DIN 9209), aber es geht - wenn auch schwierig - ohne das Ding.
Und zwar wie folgt:
Wenn du dir die untere Federverkleidung des Achshalters anschaust, wirst du ein kleines Loch entdecken (evtl. Federverkleidung etwas drehen wenn möglich). "Normalerweise" sollte es der Fall sein, daß das Loch genau über dem Ende der Stahlfeder liegt und man so den Zapfenschlüssel ansetzen könnte. Man kann aber auch den Achshalter sanft in einen Schraubstock klemmen und die Feder mit ein paar gezielten Schlägen mittels eines Meisels / Schraubenziehers auf den Feder-Anfang hinaus treiben... Problem erledigt...
Ich hoffe, das hilft dir weiter,
Grüße,
Karl

>Hallo,
>
>ich versuche gerade die Hinterradfederung einer R25/2 auszubauen, komme aber bisher nicht dahinter wie es geht. Falls mir jemand einen guten Tipp geben kann, bitte ich darum.
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| 26.09.01, 22:48 Uhr |
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hans (Eingetragener Nutzer)

(2 Beitr., 1 Antw.)
| Überschrift: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [* Karl, 26.09.01 - 22:48]
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Hallo Karl,
danke für den Tip. Jetzt weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Die Rohre bei mir sind nur so verranzt, dass ich sie nicht durchschlagen konnte und so doch einmal hören wollte, ob so stimmt wie ich es versuchte.
Grüße
Hans
>Hallo Hans,
>
>die Hinterradfederung auszubauen ist im Grunde eine simple Sache. Durch jede Feder ist von oben ein Rohr (bei mir wars eine Stahlstange) hindurchgesteckt (siehe Bild rechte Abbildung; das Rohr das durch die Feder geht). Dieses Rohr steckt am oberen und am unteren Ende im Rahmen deines Motorrades und wird dort von je einer Schraube gesichert. Wenn du diese beiden Schrauben gelöst hast, mußt du das Rohr von unten her (mit einem selbstgebasteltem Austreibdorn oder passendem Werkzeug) hinaus treiben. Normalerweise kannst du dann den Achshalter / Antrieb ohne Probleme per Hand abnehmen.
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>Wenn du aber wissen willst, wie man die Stahlfedern der Hinterradfederung abnimmt, wird´s etwas schwierig...
>
>Dazu hat man früher ein Spezialwerkzeug genommen (Zapfenschlüssel Matra Nr. 60 DIN 9209), aber es geht - wenn auch schwierig - ohne das Ding.
>
>Und zwar wie folgt:
>
>Wenn du dir die untere Federverkleidung des Achshalters anschaust, wirst du ein kleines Loch entdecken (evtl. Federverkleidung etwas drehen wenn möglich). "Normalerweise" sollte es der Fall sein, daß das Loch genau über dem Ende der Stahlfeder liegt und man so den Zapfenschlüssel ansetzen könnte. Man kann aber auch den Achshalter sanft in einen Schraubstock klemmen und die Feder mit ein paar gezielten Schlägen mittels eines Meisels / Schraubenziehers auf den Feder-Anfang hinaus treiben... Problem erledigt...
>
>Ich hoffe, das hilft dir weiter,
>
>Grüße,
>
>Karl
>
>http://www.abl-wassersport.de/karl/bmw/pics/data/hntrrad/federung.jpg
>
>>Hallo,
>>
>>ich versuche gerade die Hinterradfederung einer R25/2 auszubauen, komme aber bisher nicht dahinter wie es geht. Falls mir jemand einen guten Tipp geben kann, bitte ich darum.
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| 27.09.01, 21:45 Uhr |
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frabe (Eingetragener Nutzer)

(22 Beitr., 13 Antw.)
| Überschrift: Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [hans, 27.09.01 - 21:45]
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Hallo,
ich versuch schon eine ganze Weile das Rohr herauszuschlagen, aber es rührt sich keinen Millimeter. Mit einem Dorn meint ihr ein Rohr mit dem gleichen Durchmesser, oder ????
Und "heraustreiben" heißt dann wie wild draufschlagen, damit das Sch....teil rausgeht.
Wie gesagt, habe wie wild draufgeschlagen aber es rührt sich nicht.
Was kann ich tun ???????
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| 08.12.01, 11:35 Uhr |
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Wolfgang (Eingetragener Nutzer)

(98 Beitr., 90 Antw.)
| Überschrift: Re: Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [frabe, 08.12.01 - 11:35]
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Hallo Frabe,
bitte hier nicht mit aller Gewalt auf das Rohr draufschlagen. Allzuviel ist mal wieder wie immer ungesund.
Schau lieber nochmals nach ob du die untere Befestigungsschraube auch wirklich entfernt hast, denn sonst bewegt sich das Rohr wirklich keinen Milimeter.
Wenn du einen Dreher an der Hand hast kannst du dir ganz schnell einen Austreiber herstellen lassen. Einfach eine Welle ähnlich wie die Steckachse mit den passenden Maßen drehen lassen und dann kannst du von unten so richtig schön mit Gefühl draufklopfen ohne da was zu beschädigen.
Wolfgang
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| 09.12.01, 14:20 Uhr |
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frabe (Eingetragener Nutzer)

(22 Beitr., 13 Antw.)
| Überschrift: Re: Re: Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [Wolfgang, 09.12.01 - 14:20]
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danke für deinen Tipp !!!
ich hab's jetzt geschafft. Die untere Schraube habe ich schon entfernt und ich habe auch nur vorsichtig draufgeschlagen (ich weis, was die Ersatzteile kosten !!!!!) und habe nur einen etwas größeren Hammer genommen und dann ging es ganz leicht.
tschüss
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| 10.12.01, 21:07 Uhr |
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Anonymus* (Anonymer Nutzer)
| Überschrift: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Re: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [Wolfgang, 09.12.01 - 14:20]
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Hallo Gemeinde,
habe mir den Thread durchgelesen und habe auch das selbe Problem. Darum will ich das Thema nochmal aufgreifen.
> bitte hier nicht mit aller Gewalt auf das Rohr draufschlagen. Allzuviel
> ist mal wieder wie immer ungesund.
> Schau lieber nochmals nach ob du die untere Befestigungsschraube auch
> wirklich entfernt hast, denn sonst bewegt sich das Rohr wirklich keinen
> Milimeter.
Klemmschrauben sind entfernt. Wenn ich oben einen 32er Schlüssel ansetze, kann ich das Rohr auch ca. eine Halbe Umdrehung hin- und herdrehen. Dann spürt man, wie man gegen die Feder drückt. Soll aber heissen, dass das Rohr oben und unten in den Rahmenhalterungen gängig ist.
In der Zeichnung ist nicht zu erkennen, ob die Feder fest mit dem Rohr verbunden ist. Zumindest bekomme ich das Rohr weder mit Schlägen noch mit guten Worten nach oben bewegt.
Für Hilfe dankbar.
Sven
--
http://www.schmidt-sven.de
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| 15.05.02, 17:29 Uhr |
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Veit (Eingetragener Nutzer)

(8 Beitr., 5 Antw.)
| Überschrift: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [Anonymus*, 15.05.02 - 17:29]
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Hallo Sven!
Das Rohr ist nicht fest mit der Feder verbunden. Die Deckelschraube oben sitzt vielmehr auf einer Art "Teller", der am oberen Ende der Feder eingeschraubt ist. In der Mitte hat dieser Teller ein Loch, durch das das Rohr läuft - vielleicht klemmts da ein bisschen. Aber eigentlich müßte sich das Rohr trotzdem mit Gefühl und - wichtig! - von UNTEN nach OBEN austreiben lassen...
Gruss Veit
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| 29.05.02, 11:29 Uhr |
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Anonymus* (Anonymer Nutzer)
| Überschrift: Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung
| | Re: Re: Ausbau der Hinterradfederung [Anonymus*, 15.05.02 - 17:29]
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Hallo Pastor,
wenn du das gefühl hast das ganze gegen eine Feder zu drehen wird deine Stange in der oberen Führung festsitzen, beim drehen drehst du sie dann die feder hoch bzw. runter. Versuch es mal mit Caramba (viel und oft) und dann nach 3-4 tagen nochmal und dann über diesen federdruckpunkt hinaus.wenn es nicht klappt,melde dich nochmal.
gruß
Rolf
>Hallo Gemeinde,
>
>habe mir den Thread durchgelesen und habe auch das selbe Problem. Darum will ich das Thema nochmal aufgreifen.
>
>> bitte hier nicht mit aller Gewalt auf das Rohr draufschlagen. Allzuviel
>> ist mal wieder wie immer ungesund.
>> Schau lieber nochmals nach ob du die untere Befestigungsschraube auch
>> wirklich entfernt hast, denn sonst bewegt sich das Rohr wirklich keinen
>> Milimeter.
>
>Klemmschrauben sind entfernt. Wenn ich oben einen 32er Schlüssel ansetze, kann ich das Rohr auch ca. eine Halbe Umdrehung hin- und herdrehen. Dann spürt man, wie man gegen die Feder drückt. Soll aber heissen, dass das Rohr oben und unten in den Rahmenhalterungen gängig ist.
>In der Zeichnung ist nicht zu erkennen, ob die Feder fest mit dem Rohr verbunden ist. Zumindest bekomme ich das Rohr weder mit Schlägen noch mit guten Worten nach oben bewegt.
>
>Für Hilfe dankbar.
>Sven
>--
>http://www.schmidt-sven.de
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| 29.05.02, 11:50 Uhr |
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