Diskussionsrunde: TANK-RETTUNG


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Geschrieben von Karl am 28. Januar 2001 01:13:28:

Hallo allerseits,

diesmal möchte ich meine Fragen an alle Experten, Hobbybastler, Heimwerker und all-die-anderen wenden, die schon mal mit diesem Problem konfrontiert wurden - der Tank-Restauration...

Folgendes Problem:

Ich habe einen Benzintank aus dem Jahre 1950, welcher irgendwann einmal mehr schlecht als recht durch eine Verchrom-Aktion verunstaltet wurde, zudem etliche Beulen hat und vor Rost nur so strotzt.

Also ein typischer Standard-Fall für einen Oldie-Restaurator...

Natürlich habe ich versucht, die Fehler, die in der Vergangenheit mal gemacht worden sind, nun zu beseitigen, was in einem Besuch in einem Galvanisier-Betrieb endete.

Nach erfolgreicher Entchromung und Entrostung sind mir all die kleinen, feinen Haar-Risse und "Rostfras-Löcher" (Herr Bürgi von der Calgon-Werbung läßt grüssen) aufgefallen. Auch die Aufnahmen für die Kniekissen weisen am Übergang zur Tankwand noch "Überreste" von etwas auf, das mit Glück noch alter Lack sein könnte, aber wohl eher Rost ist...

Habe auch mal eine Überdruck-Prüfung des Tanks vorgenommen. Anstatt der üblichen 0,5-Bar habe ich aus Versehen 5 Bar (!) genommen - aber der Tank hielt trotzdem dicht. Nur wie lange er hält, ist die Frage. Ganz besonders die Einzylinder-Tanks sind ja enormer mechanischer Belastung ausgesetzt.

Hier auch die Frage:

* Wer hat schonmal eine Tanksanierung vorgenommen und kann uns hier seine Erfahrungen mitteilen?

* Reicht ein Zulaufen-lassen mit Weichlot oder muß es unbedingt eine "Total-Kur"(Rost-Blech rausschneiden, neues Stück rein) sein?

* Was ist mit Fertan, Kreem Weiß & Co?

* Halten diese Mittel was sie versprechen auch auf lange Sicht?

* Was gibt es an Alternativen?


Ich freue mich auf alle Beiträge!

Danke für die Tips,

Karl




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